Wundervolle Urlaubserinnerungen, einmalige Momente, unvergessliche Ereignisse in einem würdigen Rahmen festgehalten: Tipps zur Gestaltung eines Fotobuchs

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Nach jedem Urlaub, jeder Familienfeier oder einfach nur nach wundervollen Sommertagen haben sie sich auf der Speicherkarte von Smartphone oder Kamera gesammelt: Berge von wunderbaren Fotos, witzigen Schnappschüssen mitten aus dem Leben und auch dem einen oder anderen Bild, das gut und gerne wieder gelöscht werden darf.

Nun ist es natürlich schön, diese immer wieder auf dem (recht kleinen) Display von Fotoapparat oder Handy anzuschauen.
Noch schöner (und sicherer) ist es natürlich, sie noch anderweitig zu archivieren und anderen im handlichen Format präsentieren zu können.
Sehr beliebt dafür: Fotobücher, die in puncto Gestaltungsmöglichkeiten keine Wünsche offen lassen. Vom schlichten Softcover-Heft im Miniformat bis hin zur edlen XL-Variante im Leinen- oder Ledereinband ist alles möglich, um Lieblingsfotos einen passenden Rahmen zu schenken.

Damit aber nicht nur dessen Äußerlichkeiten, sondern auch die „Inneren Werte“ stimmen, braucht es viel Zeit, Ruhe und Geduld, die man sich nehmen sollte – schließlich hat ein Fotobuch – trotz Schnäppchenangeboten hier und da – immer noch seinen Preis.

So kann der Weg aussehen vom ersten Sichten der Urlaubsbilder bis zum fertigen Fotobuch in den Händen

1 Nehmen Sie sich Zeit
Es dauert in der Regel viel länger, ein Fotobuch zu erstellen, als man anfangs denkt.
Schnell sind dank guter Software die Fotos zwar auf den Seiten verteilt, aber bis wirklich alles perfekt bis ins Detail so ist, wie man es gerne hätte, können viele Stunden vergehen.

2 Nur die besten Fotos auswählen
Bei vielen Bildern fällt die Auswahl der schönsten oft schwer, sollte aber nicht allzu zimperlich getroffen werden. Was unscharf ist, doppelt und dreifach fotografiert, wenig aussagekräftig oder von Farben und Kontrast her (trotz Bearbeitung) nicht ideal, sollte guten Gewissens aussortiert werden – es sei denn, das Herz hängt aus irgendwelchen Gründen tatsächlich an dieser einen Aufnahme.

Wenn die gelungensten Bilder ausgewählt sind, wird gezählt, was übrig geblieben ist. Zusammen mit dem Wunschformat des späteren Fotobuchs lässt sich daraus grob die Seitenzahl festlegen beziehungsweise bei mehreren in Frage kommenden Modellen abschätzen, wie hoch in etwa der Preis jeweils sein würde.

3 Die Möglichkeiten der Fotosoftware nutzen
Eine davon: Lassen Sie das Programm die Bilder auf den Seiten verteilen. Das wird in den seltensten Fällen gleich das Endergebnis bedeuten, macht es aber einfacher, auf dieser Grundlage weiter zu arbeiten, als im „luftleeren Raum“ zu starten.

4 Wählen Sie einen Hintergrund für die Seiten
Die Frage dabei: Einen einheitlichen Hintergrund wählen oder – wer es bunt liebt – jede Seite einzeln farbig gestalten?
Sehr edel, dezent und einheitlich kann es beispielsweise wirken, sich ein Foto – eine Landschaft oder Städteansicht , vielleicht eines, mit das man besondere Erinnerungen verbindet, idealerweise ohne abgebildete Personen – heraus zu picken, dieses mittels Fotosoftware kräftig aufzuhellen und als dezenten Hintergrund für jede (Doppel)Seite zu wählen.
Ähnlich lassen sich Vorder- und Rückseite gestalten (ein Bild auswählen und aufhellen), denn auf blasseren Farben kommen Titel – = Datum und Anlass des Ereignisses – gut zur Geltung.

5 Die feinen Details
Wer geduldig ist und zum Perfektionismus neigt, findet mit der Gestaltung eines Fotobuchs die ideale „Spielfläche“, um diese Eigenschaften mal so richtig zum Einsatz kommen zu lassen.
Mit einer Standard-Fotobuch-Software kann jedes Bild beschriftet, mit Rahmen versehen, vergrößert, verkleinert, verschoben, zugeschnitten, … – eben ganz nach Wunsch nachbearbeitet und platziert werden.
Eine Beschäftigung, bei der die Zeit wie im Flug vergeht.

6 Drüberschauen und endgültig kontrollieren (lassen)
Wie ärgerlich, wenn man das fertig Buch endlich in den Händen hält und erst dann feststellt, dass sich Fehler eingeschlichen haben!
Zahlendreher, Verschreiber, zum falschen Bild gerutschte Texte – alles Kleinigkeiten eben, bei denen man sich später fragt, warum diese denn einem selbst nicht aufgefallen sind.
Wenn möglich, lassen sie eine zweite Person am Monitor durch das entwicklungsfertige Buch „blättern“, denn nachdem man lange Zeit selber daran gearbeitet hat, sieht man bekanntlich häufig den berühmten Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

7 Ein Exemplar? Oder gleich mehrere?
Wer das fertige Fotobuch vom Computer aus hochlädt weiß, dass dies eine Weile dauern kann. Zu den Kosten für das eigentliche Buch kommen dazu eventuell Versandkosten.
Bevor man die Bestellung abschickt lohnt es sich daher vielleicht zu überlegen, ob man mit einem zweiten, dritten, … Exemplar nicht jemandem eine Freude machen kann?
Weihnachten ist nicht mehr sooo weit hin – und wer dafür rechtzeitig plant, kann in diesem Fall kostbare Zeit und vielleicht Geld sparen.

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