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Spiele - für drinnen und/oder draußen - , ganz einfach selbst gemacht - Teil 1: Dosenwerfen

August 10th, 2009 · 5 Kommentare

Was gibt es schöneres, als bei strahlendem Sonnenschein den im Freien feiern zu können?
Ob im eigenen Garten, im Park oder auf einem anderen Gelände, das ausreichend Platz zum Toben und Spielen bietet.
Vielleicht ein Geburtstag mit vielen tollen Spielen, die allesamt wenig kosten, dafür aber mit umso mehr Liebe und Individualität vorbereitet wurden?

Vor gut einem Jahr wurden in diesem Blog unter dem Titel Bewegung, Spaß und ein wenig sportlicher Ehrgeiz: Ideen für “Geburtstagswettspiele” Spielideen für Draußen-Geburtstage vorgestellt, die allesamt wenig Spielmaterial und Vorbereitung bedürfen.
Eines davon: Dosenwerfen, einer der Klassiker auf jedem Jahrmarkt und Kinderfest.



Wer gerne bastelt, Feste vorbereitet und kreativ ist, hat vielleicht Lust ein ganz eigenes Dosenwurf-Set zu kreieren (eine tolle Beschäftigung übrigens für einen verregneten Nachmittag …) , das sicherlich im Laufe der Jahre dann öfter zum Einsatz kommen oder gerne mal für andere Kindergeburtstage, Schul- oder Kindergartenfeste ausgeliehen wird.

Verwirklichen lässt sich das Ganze sehr kostengünstig und dabei recht einfach, genau wie einige andere Spielideen, die in Kürze folgen werden.

Nun aber erstmal zum Dosenwerfen:

Bastelmaterial und -anleitung für die Dosen:

Benötigt werden in jedem Fall 6 oder 10 leere Konservendosen - alle gleich groß, natürlich gespült und ohne scharfe Ränder. Verletzungsträchtige Kanten vom Aufschneiden lassen sich mit gut klebendem Isolier- oder Klebeband „entschärfen”.

Beim Verzieren sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Ob mit wasserfesten Farben und Pinsel oder mit Kleister und bunten Papierschnipseln/Servietten - Hauptsache farbenfroh und haltbar, schließlich müssen die Dosen einige Treffer und unsanfte Landungen überstehen.
Zum besseren Schutz können die getrockneten Dosen mit einer Schicht farblosen Klarlacks oder einer zusätzlichen Kleisterschicht überzogen werden.

Tipps zur Spieldurchführung:

Jeder, der schon einmal einen Dosenwurfstand beim Kinderfest betreut hat, wird sich dran erinnern, wie viel Tempo, Konzentration und Beweglichkeit es erfordert blitzschnell die Dosen wieder einzusammeln, aufzutürmen und die - meistens 3 - Bälle an den nächsten Wartenden in der Reihe zu geben.
Und nebenbei immer wieder dafür zu sorgen, dass der Werfer nicht zu dicht an die Zielobjekte heran rückt und seinerseits von den übrigen Wartenden durch zu dichtes Aufrücken in der Schlange beim Werfen behindert wird.

Einfacher wird es für den Betreuer des Stands, wenn die Dosen daran gehindert werden, sich bei einem Volltreffer in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen, zum Beispiel dadurch, dass man hinter der Dosenpyramide ein großes Netz oder Tuch schräg nach oben spannt.
So lassen sich die Dosen meist bequem und ohne Bücken einsammeln und sich in angenehmer „Arbeitshöhe” wieder auftürmen.

Gleiches gilt für die Bälle: Wenn keine Möglichkeit besteht, besagtes Netz oder Tuch anzubringen (oder wo es sich aufgrund der kurzen Spieldauer, z. B. beim , nicht lohnt), erleichtert man sich das Leben ungemein, wenn man Bälle verwendet, die nach dem Wurf nicht meterweit springen oder rollen.
Andererseits dürfen sie natürlich auch nicht zu klein, zu groß oder zu schwer sein.

Bälle einfach selbst gemacht!

Eine ganz einfache Lösung ist es, nicht zu kleine und qualitativ hochwertige Luftballons mit trockenen Milchreiskörnern oder sehr trockenem Sand zu füllen.

Am einfachsten gelingt dies mit Hilfe eines Pulvertrichters.
Wenn der Ballon etwa mandarinengroß gefüllt ist, wird er zugeknotet und fertig ist ein stabiles Wurfgerät, das kaum rollen oder wegspringen kann.

Das „Spielfeld”

Als letztes gilt es nun noch, die Abwurflinie zu markieren oder besser noch einen Bereich, in dem sich nur der Werfende aufhalten darf, während die Wartenden gebührend Abstand halten.
Auf Rasenflächen mit einem langen Seil, das einfach in Kreis- oder Vierecksform auf den Boden gelegt wird, auf befestigten Flächen mit einem Stück Straßenkreide.

Viel Spaß und viel Erfolg!

Hier geht es weiter mit Teil 2 zum Thema “Spiele selbst gemacht”: Spielideen für den Tastsinn!

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Tags: Kindergartenkinder · Kindergeburtstag · Schulkinder

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