„Pflegeleicht“ eingerichtet mit Kind – spart Zeit und Nerven!

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Wie schnell geht beim Essen mal etwas daneben, landen Wasserfarben neben dem Malblatt oder ziehen sich nach einem Fußballspiel im Regen die Matschspuren durchs halbe Haus?

Vom ersten Geklecker mit dem Babybrei bis zum umgekippten Colaglas bei der Teenie-Party vergehen viele, viele Jahre.
Viele Jahre, in denen man eine Menge Zeit in die Sauberkeit und den gepflegten Gesamteindruck des eigenen Heims investiert. Und in denen man nicht in zwangsläufig in einer kargen Umgebung leben muss, um es dabei um sich herum möglichst „pflegeleicht“ zu haben!

Aus (manchmal leidiger…) Elternerfahrung hier der ein oder andere Tipp, wie es sich schön und praktisch zugleich leben lässt:

Möbel
Hat man erst einmal Kinder, kauft man fortan neue Möbel unter ganz neuen Gesichtspunkten.
Schön sollen sie natürlich sein, aber eben auch auf Dauer schön bleiben.

Toll sind pflegeleichte Sofabezüge aus Mikrofaser, die recht schmutzunempfindlich und einfach zu reinigen sind. Kuschelig und ungemein praktisch sind Sofas und Sessel mit Bezügen, die von Zeit zu Zeit komplett abgenommen und in der Waschmaschine gereinigt werden können.
Auf gestreiften, geblümten oder anders gemusterte Stoffen stechen zwischen den Waschgängen Flecken weniger ins Auge.

Echtholzmöbel sind wohnlich und zaubern Gemütlichkeit ins Wohn- oder Esszimmer. Wo regelmäßig gemeinsam gegessen wird, wo gemalt und auch mal gebastelt wird, ist eine Oberfläche sinnvoll, die so schnell nichts übel nimmt, sich im Bedarfsfall gut reinigen und pflegen lässt.
Robust sind massive Holztische aus hartem Holz, in dem so schnell keine Dellen und Kratzer entstehen.
Regelmäßig geölt nimmt ein Massivholztisch so schnell nichts übel und bleibt über Jahre schön, abgesehen vielleicht von einigen Spuren, die auf charmante Weise bezeugen, das um diesen Tisch herum eben viel Leben statt fand.
Ist ein Tisch ausziehbar, sind auch beim Familienessen in größerer Runde oder beim Kindergeburtstag alle gut aufgehoben.

Apropos Essen: wo Kinder mit am Tisch sitzen, bleibt es nicht aus, dass öfter mal etwas danaben geht. Eine einzelne Spaghetti mit Tomatensauce reicht aus, einem vormals weißen Stuhl eine interessante Verzierung zu bescheren. Ein umgekipptes Glas Fruchtsaft hinterlässt fast immer bleibende Spuren auf jeder hell gepolsterten Sitzfläche.

Solange Kinder klein sind, bleiben dennoch genügend Möglichkeiten, stilvoll zu essen, ohne die Stühle mit Plastiktüten überziehen zu müssen. Hier einige denkbare:
Möglichkeit 1: Abwischbare Stühle – ob schlicht (beispielsweise aus lackiertem Holz) oder mit Leder gepolstert.
Möglichkeit 2: Stuhlkissen, mit Bändern an den Stühlen befestigt, die bei Bedarf komplett in die Waschmaschine gegeben werden können
oder
Möglichkeit 3: Stuhlhussen, die schnell gewaschen und gebügelt sind und dabei möglichst hohe Waschtemperaturen aushalten sollten (beim Kauf unbedingt drauf achten, denn je höher die Waschtemperatur desto geringer die Chancen für bleibende Flecken!).

Böden
Ein Teppichboden ist weich und wohnlich, allerdings im Alltag mit Kindern oft problematisch. Auf den oberen Etagen wie in den Kinderzimmern eine schöne Sache (solange dort nicht regelmäßig gegessen, getrunken oder auf dem Boden gebastelt wird), wird ein Teppichboden hinter der Terrassentür oder unter dem Esstisch oft zum heiklen Schmutzfänger.

Nicht ganz so warm und flauschig an den Füßen, auf Dauer mit Kindern aber eine sinnvolle Lösung sind wischbare (Holz)Böden, die auch in staubigen Ecken oder am gemeinsamen Essplatz nach Jahren noch ansehnlich sind.

An viel beanspruchten Stellen wie unmittelbar hinter der Tür zum Garten oder unter Schreibtischen empfiehlt sich ein zusätzlicher und rechtzeitig angebrachter Schutz, damit Sandreste von draußen oder Stuhlrollen dem Boden auf Dauer nicht unschön zusetzen.
Je nach Bedarf ist eine farbenfrohe Fußmatte oder eine schlichte Unterlage unter dem Arbeitstisch eine verhältnismäßig günstige Möglichkeit, den Boden deutlich länger ansehnlich bleiben zu lassen.

Eingangsbereich und Flur
Herumliegende Schuhe sehen nicht nur unschön aus, besonders im Winter hinterlassen sie gerne mit Schneematsch und Salzresten auch Lachen und Flecken, so dass man praktisch jeden Tag aufs Neue zu Eimer und Wischer greifen kann.
Große Schmutzfangmatten, idealerweise in den Boden eingelassen, bieten sich bei Regen und Schnee als Abstellort für nasse Schuhe oder auch Schulranzen an, ansonsten halten sie beim Betreten des Hauses oder der Wohnung schon den gröbsten Schmuck zurück.
Außerdem hilfreich: Spezielle Abtropfschalen, in denen die Schuhe im Winter trocknen können, ohne dass sich Pfützen vom schmelzenden Schnee im ganzen Flur verteilen.

Wände
In manchen Bereichen versammeln sich auf frisch gestrichenen Wänden im Nu wieder neue „Fingerpatschen“. Um Lichtschalter herum beispielsweise. Und die Wand hinterm Esstisch bekommt hin und wieder vielleicht den ein oder anderen Ketchupspritzer oder Limofleck ab?

Ist die Wand mit Latexfarbe gestrichen, lässt sich vieles mit einem feuchten Lappen einfach wieder abwaschen.
Für den Tapetenschutz rund um Lichtschalter gibt es außerdem spezielle Dekorblenden, von den „Fingerpatschen“ ebenfalls einfach abgewischt werden können.

Welche „Geheimtipps“ gibt es noch von Eltern für Eltern? Wir sind neugierig auf Ideen und gespannt auf entsprechende Kommentare!

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