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Baden mit Kindern – die wichtigsten Sicherheitsregeln

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Für Familien ist ein Badeurlaub am Strand das Größte. Gleiches gilt für den Aufenthalt in Hotels, die über eine Poollandschaft verfügen. Allerdings verstecken sich hier insbesondere für Kinder diverse Risiken. Nicht umsonst hört man inzwischen vermehrt, dass Kinder im Urlaub ertrunken sind. Umso wichtiger ist neben der richtigen Packliste die eingehende Vorbereitung der Kleinen und das schon in heimischen Gefilden. Denn was bereits in der Badewanne gelehrt wird, vergessen Kinder auch im Urlaub nicht so leicht.

Regeln, die man in der Badewanne lernt

Sind Kinder richtig ans Wasser gewöhnt worden, ist das Baden für sie eine Wonne. Sie planschen, tauchen und haben viel Vergnügen in der heimischen Wanne. Während es für Babys normal ist, bis etwa zur siebten Woche nur in einer Babybadewanne gebadet zu werden, gehen Eltern später auch gerne einmal mit ihrem Nachwuchs gemeinsam in die Wanne.

Schon zu diesem Zeitpunkt sollte es wichtig sein, den Kindern beizubringen, dass sie das Wasser nicht in den Mund nehmen, oder gar schlucken sollten. Badezusätze wie Badekugeln enthalten oftmals zwar ätherische Öle und können bestimmten Gesundheitszuständen zuträglich sein, keinesfalls sind sie jedoch dafür geeignet, dass man das mit ihnen angereicherte Wasser schluckt.

Die bunten Badekugeln sind ansonsten eine hervorragende Zugabe beim Badevorgang. Das Kind sollte jedoch unbedingt erst ins Wasser gesetzt werden, wenn sich die Badekugel vollständig aufgelöst hat. Ab dann ist Aufmerksamkeit gefragt. Ein wichtiger Punkt, der den Eltern zukommt, ist der Grundsatz, sein Kind nicht aus den Augen zu lassen. Wer beispielsweise ständig sein Smartphone in der Hand hat, verpasst unter Umständen den Moment, in dem sein Kind untertaucht und sich selbst nicht mehr helfen kann.

Sicherheit geht im Badeurlaub immer vor

Geht es dann erst einmal in den Urlaub, kommen noch weitere Regeln dazu. Diese gewährleisten, dass jeder einen entspannten Urlaub verlebt. Ferner leisten einige der Regeln sogar einen gesundheitlich positiven Beitrag. Für den Badeurlaub mit Kindern gelten immer die folgenden Regeln:

  • Das Kind bloß nie aus den Augen lassen! Auch keine zwei Minuten! Die meisten Badeunfälle geschehen heutzutage, weil Eltern ihre Kinder nicht mehr im Blick haben.
  • Sonnencreme benutzen und regelmäßig erneuern, um schädlichen UV-Strahlen zu entgehen.
  • Schwimmhilfen oder -tiere sind nicht für den Gebrauch im offenen Meer geeignet.
  • Weder mit vollem, noch leerem Magen ins Wasser gehen. Vielen wird auf die Art schlecht, bei anderen führt die Trägheit nach dem Essen möglicherweise zur Ohnmacht, während sie sich im Wasser befinden.
  • Wetterlage beachten! Bei Gewitter gilt, möglichst schnell das Wasser verlassen.
  • Die Bekleidung sollten Kinder nach dem Baden wechseln, um Unterkühlungen zu vermeiden.
  • Das Anfassen von Lebewesen, die sich am Strand befinden, ist unbedingt zu vermeiden. Wenn es sich nicht um eine giftige Kegelschnecke handelt, die sich gerne im Sand versteckt, ist es vielleicht ein anderes, gefährliches Tier. Selbst wenn es tot ist, sollte man stets Abstand nehmen.

Oftmals genügt auch schon der Tipp, dass wenn Kinder keinen Lärm machen, dass dann etwas nicht stimmt. Es sollte also stets ein offenes Auge und Ohr beim Kind sein.

Bildquellen: © Pixabay.com / platinumportfolio, © unsplash.com/sydney Rae

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