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Von A wie Abflugzeiten bis Z wie Zusatzversicherung: So plant man eine entspannte Flugreise als Familie

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Up and away! Egal zu welcher Jahreszeit ist es herrlich, dem Alltag für eine Weile entfliehen zu können. Und besonders attraktiv ist natürlich, noch einmal Sonne im Süden zu tanken, während hier schmuddeliges Herbstwetter die Oberhand gewinnt.

Sonnenbrille und Strandtuch in den Koffer, ab zum Flughafen und nach wenigen Stunden am Ziel seiner Träume landen. Diesen Wunsch erfüllen sich auch in den kommenden Herbstferien wieder zahlreiche Familien. Manche zum wiederholten, viele aber sicherlich auch zum ersten Mal. Und damit es für alle ein rundum erholsame Auszeit wird, gilt es, einiges im Vorfeld zu bedenken.

Sicher und stressfrei reisen

Schon fast auf dem Weg zum Flughafen und dann feststellen, dass der eigene Ausweis oder der des Kindes abgelaufen ist? Dann muss der Urlaub zwar nicht zwangsläufig ins Wasser fallen! Aber dennoch kann und sollte man sich diesen Stress tunlichst ersparen!

Kontrollieren Sie idealerweise schon vor der Buchung, ob das Kind zum Zeitpunkt der Reise über erforderliche Dokumente (Reisepass, Personalausweis) verfügt. Denn die Ausstellung neuer dauert bekanntlich einige Wochen.

Überprüfen Sie zudem, wie es um Ihren Krankenversicherungsschutz bei Reisen ins Ausland bestellt ist. Eventuell ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung überlegenswert. Denn diese übernimmt im Fall der Fälle mehr Leistungen bei der Versorgung oder gar einen Rücktransport nach Deutschland.

Bei Reisen in bestimmte Länder sind zudem Reiseimpfungen empfehlenswert. Befragen Sie dazu Ihren Haus- beziehungsweise Kinderarzt.

Flugzeiten mit Bedacht wählen

Je kürzer der , desto mehr sollte man von An- und Abreisetag am Urlaubsziel haben. Buchen Sie daher idealerweise einen frühen Hinflug, auch wenn dies die Abreise mitten in der Nacht bedeutet. Die Aussicht, schon wenige Stunden später am Strand liegen zu können, lässt schließlich selbst Morgenmuffel problemlos aus dem Bett schnellen.

Frühe Flüge haben nicht nur den Vorteil, dass man den ersten Urlaubstag nicht verschenkt. Wer sehr früh aufbricht und vor dem Berufsverkehr den Flughafen erreicht, dem droht zudem weniger Staugefahr auf kaum befahrenen Straßen. Idealerweise hebt man so schon vor dem Sonnenaufgang ab. Und genießt diesen wunderbaren Anblick hoch oben über den Wolken.

Der Rückflug findet hingegen idealerweise nicht vor der Mittagszeit statt. Denn frühes Aufstehen im Urlaub bedeutet nicht nur unausgeschlafene, quengelige Kinder, die ohnehin nicht nach Hause wollen. Auch der letzte Urlaubsabend leidet, wenn man Koffer packt, anstatt noch mal in aller Ruhe zu essen. Oder einen abendlichen Strandspaziergang zu machen.

Zudem verschiebt sich bei größeren Kindern außerhalb der Schulzeit gerne der Schlafrhythmus nach hinten. Kinder dann früh ins Bett schicken zu wollen, damit sie frühmorgens startklar sind? Das geht nur selten gut und bedeutet meist Stress für alle.

Bequem online von zu Hause einchecken

Gibt es die Option des Online Check-Ins, sollte man diese nutzen. Denn so entfällt die mitunter lange Wartezeit am Schalter, die mit Kindern eine anstrengende Geduldsprobe sein kann. Zudem kann man mit etwas Glück die Wunschplätze im Flieger ergattern.
Kinder lieben es natürlich, am Fenster zu sitzen. Wählen Sie dabei Plätze, auf denen die Tragfläche idealerweise nicht die Sicht versperrt.

Bestimmungen fürs Handgepäck beachten

Kinder sind stolz, wenn sie ihr eigenes Handgepäck packen dürfen. Naturgemäß machen sie sich dabei aber keine Gedanken über geltende Sicherheits- und Gewichtsbestimmungen. Halten Sie Ihr Kind an, so wenig wie möglich einzupacken. Und besprechen Sie, was hinein darf und was nicht. Ein Kuscheltier ist natürlich erlaubt. Das Schnitzmesser – je nach Klingenlänge – mitunter nicht, auch wenn es gerade das liebste Utensil des kleinen Abenteurers ist.

Mit geeigneten Hartschalenkoffern sind Sie übrigens auf der sicheren Seite, dass Sie die Maße des Handgepäcks nicht überschreiten. Denn das kann am Flughafen ebenso teuer werden wie zu viel Gewicht des Handgepäcks.

Satt und zufrieden in den Urlaub starten

Der Online Check-In mag überzeugen. Dennoch ist heute auf Flugreisen nicht alles besser als früher. Dass beispielsweise Speisen und Getränke – vor allem auf eher kurzen Flügen – im Preis inklusive sind, ist heute absolut nicht mehr selbstverständlich. Und jede Familie gibt wohl lieber das „Urlaubstaschengeld“ für einen Restaurantbesuch am Urlaubsziel aus als für Snacks vor der Ankunft.

Damit es kein böses Erwachen gibt: Erkundigen Sie sich vorab über Angebot und Preise der Bordverköstigung der Fluglinie. Und wägen Sie ab, ob Sie sich diesen „Luxus“ gönnen möchten.

Günstiger ist es allemal, einige Snacks für unterwegs ins Handgepäck zu packen. Und sich außerhalb des Flughafens noch ein paar belegte Brötchen zu kaufen und sich vor Abflug daran satt zu essen.

Dass man Getränke und andere Flüssigkeiten nur in bestimmten Mengen durch die Sicherheitskontrolle mitnehmen darf, ist bekannt. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, sich dennoch bis zum Ziel der Reise mit ausreichend Wasser zu versorgen. Denn ausreichendes Trinken während der Reise ist gut und wichtig!

Gegen Langeweile unterwegs

So spannend das Reiseziel vor Augen auch ist. Kindern wird schnell langweilig, wenn mal etwas länger dauert oder sie warten müssen. Unterhaltungsmedium Nummer Eins ist dann sicherlich das Smartphone. Doch langes Spielen kann auch den stärksten Akku leer saugen.

Gut, wenn man dann Alternativen im Handgepäck hat, die weder viel Platz brauchen noch viel Gewicht mitbringen. Denn nicht nur beim Einchecken zählt mitunter jedes Gramm. Man muss das Gepäck ja auch oft genug herumtragen von der eigenen Haustür bis zur Ankunft in Hotel oder Ferienhaus. Ein handliches Kartenspiel, ein Quizblock, ein gutes Buch oder ein mp3-Player mit Hörbuch sind da gute Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder.

Zweckmäßige Kleidung für unterwegs

Vielleicht sieht der Start in den Urlaub folgendermaßen aus? Frühmorgens raus aus dem warmen Haus ins kalte Auto. Vom dann warmen Auto in die Abflughalle, ins Flugzeug – und dann womöglich Landung bei 30°C am Ziel. Solche Temperaturschwankungen in kurzer Zeit, dazu die trockene Luft im Flugzeug können Kindern zusetzen. Vor allem, wenn Aufregung und daraus resultierender Schlafmangel hinzukommen.

Setzen Sie daher auf den bewährten „Zwiebellook“. Lieber mehrere dünne Shirts als ein dicker Pullover. Und packen Sie jedem ein paar warme Socken für den Flug ein. Denn in denen schläft es sich besser als in Schuhen oder mit kalten Füßen.

Was im Flugzeug griffbereit sein sollte

Nehmen Sie für die Kinder (und sich selbst) überdies Nasenspray oder Kaugummi mit. Denn abschwellendes Spray und Kauen begünstigen den Druckausgleich im Ohr und können so Ohrenschmerzen vorbeugen oder lindern.

Bildquelle: © bigstock.com/Nadezhda1906

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