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Campingurlaub für Familien – von einfach bis luxuriös

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Auch, wenn die großen Ferien noch nicht lange zurück liegen, ist es jetzt sicherlich nicht zu früh, sich bereits Gedanken über die nächste Sommerreise zu machen. Die erste Frage bei der Urlaubsplanung lautet häufig „Wohin soll es gehen?“, die zweite „Wie wollen wir urlauben?“. Ganz bequem und rundum versorgt im Hotel? Praktisch und mitunter fast ein wenig zu Hause eingerichtet im Ferienhaus, flexibel im Wohnmobil oder vielleicht einmal ganz naturnah im Zelt?

Letztere Varianten, das Camping, hat für viele seinen ganz besonderen Reiz und zeigt in der heutigen Zeit viele Gesichter: Von „Nur mit dem Nötigsten im selbst aufgestellten Zelt“ bis hin zu „Im von A bis Z ausgestatteten Mobilheim“ ist alles möglich. Wer Camping noch mit Attributen wie „spartanisch“ oder gar „spießig“ assoziiert, wird überrascht sein, welch vielfältige Möglichkeiten sich heutzutage für junge Familien mit Kindern bieten.

Entscheidet man sich fürs Camping – in der Regel eine recht günstige Variante des Familienurlaubs -, gibt es bei der Wahl der Urlaubszieles und des Campingplatzes selbstredend Einiges zu beachten und zu überlegen, damit Groß und Klein später auf eine rundum gelungene Reise und eine erholsame, gemeinsame Zeit zurück blicken können.

Fünf wichtige Fragen können dabei sein:

Im Zelt oder mit festem Dach über dem Kopf?

Spieleabende im Mobilheim mit der ganzen Familie bedeuten viel Nähe und besondere Gemütlichkeit; Nächte im Zelt sind nicht nur für Kinder immer wieder eine spannende Erfahrung. Bei der Wahl der Unterkunft bieten sich verschiedene Optionen, zwischen denen es besonders mit Kindern abzuwägen gilt: Das eigene Zelt auf einem Campingplatz aufzustellen ist vielleicht die günstigste Variante, erfordert dafür eine sehr gute Vorbereitung, Ausstattung und Organisation. Ist diese Möglichkeit für einen persönlich überhaupt mit Baby und/oder quirligem Kleinkind vorstellbar oder eher eine Option für später, wenn die Kinder etwas größer sind?

Ein sicherlich ganz anderes Camping-Feeling stellt sich in einem großzügig geschnittenen, bei Bedarf beheizten beziehungsweise klimatisierten Mobilheim ein, in dem die Ausstattung neben einer Küchenzeile auch ein Badezimmer umfasst. Vielleicht ist diese komfortablere Variante des Campingurlaubs für einen persönlich erste Wahl?

Ein Kompromiss zwischen Beidem findet man in einem geräumigen, gut ausgestatteten Bungalowzelt für den Familienurlaub bei Vacanceselect, in dem – wie sonst beim Zelten üblich – beispielsweise nicht auf richtige Betten oder eine angenehme Raumhöhe verzichtet werden muss.

Was muss alles mit?

Wer einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil sein Eigen nennt, hat diesen in der Regel bereits mit den wichtigen Dingen des täglichen Lebens bestens ausgestattet.

Wer hingegen ein Zelt oder Mobilheim mietet, sollte sich vorab über dessen Ausstattung informieren, besonders, wenn Kleinkinder oder Babys zur Familie gehören, mit denen Windelwechseln und Fläschchenwärmen, Schlafen im Gitterbettchen und Essen im Hochstuhl Alltag sind.

Wichtig besonders bei längeren Aufenthalten: Kann Wäsche vor Ort gewaschen und getrocknet werden? Lässt sich vielleicht von vornherein sogar viel Gepäck sparen, wenn ein Bettwäscheservice zum buchbaren Angebot des Campingplatzes gehört?

Generell sollte man die Menge an Gepäck fürs Camping, die je nach Unterbringungsart natürlich stark variieren kann, nicht unterschätzen und sich beim Packen möglichst auf das Nötigste begrenzen! Schließlich wollen Kleidung und mehr zunächst nicht nur (im Auto) transportiert, sondern während des Aufenthalts auch auf begrenztem Raum untergebracht werden.

Welche Möglichkeiten bietet der Campingplatz?

Für den Sommerurlaub im sonnigen Süden ist ein Campingplatz in Strandnähe oder mit einer großzügigen Pool-Anlage ideal, in der alle – von den Kleinsten im Planschbecken bis zu den Größeren auf der Wasserrutsche – voll auf ihre Kosten kommen. Zusätzliche Angebote wie sportliche Aktivitäten oder ein Animationsprogramm für Kinder ermöglichen auch Eltern zwischendurch eine Auszeit, um einmal ungestört entspannen und die Seele baumeln lassen zu können. Nicht nur, aber besonders in weniger wetterbeständigen Regionen ist es wunderbar, wenn der Campingplatz auch Aktivitäten für Familien und speziell natürlich für Kinder an Schlecht-Wetter-Tagen anbietet.

Darüber hinaus können natürlich auch Angebote wie Freizeiteinrichtungen, Ausflugsziele und besondere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung bei der Wahl des Campingplatzes mitentscheidend sein.

Ist die Mitnahme von Hunden auf den Campingplatz gestattet?

Für Familien, bei denen der Hund immer mitreist, natürlich ein Aspekt von elementarer Bedeutung.

Wie erfolgt die Anreise?

Lange Fahrten im Auto mit Baby oder Kleinkind können eine große Strapaze bedeuten, vor allem, wenn in der Hauptreisesaison auf vollen Autobahnen lange Strecken zurück gelegt werden müssen. Oft sind sie aber schlichtweg die praktikabelste und günstigste Variante und damit erste Wahl. Um zahlreiche Staus besonders an Wochenendtagen in der Reisezeit möglichst zu umgehen, ist ein Campingplatz ideal, der eine An- und Abreise auch unter der Woche ermöglicht.

Bei einer sehr guten Ausstattung der Unterkunft auf dem Campingplatz und dementsprechend wenig Reisegepäck kann natürlich auch die Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug eine gute Alternative darstellen.

Bildquelle: © bigstock.com/ Greg Brave

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