Damit es ein schönes Fest wird: Die Vorbereitung eines Kindergeburtstags von der Einladungskarte bis zur Mitgebseltüte (Teil 2)

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Der Termin und ein Ort zum Feiern sind gefunden, die Einladungskarten geschrieben und alles ist vor dem Start der Geburtstagsparty auf Hochglanz gebracht und dekoriert? Dann kann der Kindergeburtstag ja eigentlich los gehen!

Damit es entspanntes Vergnügen für Jung und Alt wird und alle Gäste schließlich fröhlich nach Hause gehen, hier nach Teil 1 des Artikels „Vorbereitung eines Kindergeburtstags“ heute eine kleine Fortsetzung mit Allerlei, das es im Vorfeld der Feier und währenddessen noch für Planung und Durchführung von Bedeutung sein kann:

 

Keiner geht mit leeren Händen
Mitgebseltüte oder nicht? Natürlich sind sie eine schöne Geste und versüßen den Abschied der Gäste nach einem gelungenen Abend oder Nachmittag, ein Muss sind sie aber selbstverständlich nicht und man darf sich ehrlich fragen, ob man Mühe und Ausgaben dafür in Kauf nehmen möchte.
Wer sich dafür entscheidet, hat viele Möglichkeiten, eine Mitgebseltüte schnell und einfach zu gestalten und Budget schonend zu füllen.

Alles nach (Zeit)Plan
Drei Stunden, vier Stunden oder länger? Was anfangs viel klingt, kann wie im Flug vergehen und man mag zwischendurch Zweifel bekommen, ob die liebevoll geplante Schatzsuche in Ruhe zu Ende gebracht werden kann, ohne dass es beim anschließenden Abendessen zu hektisch wird!
Umgekehrt können „nur drei Stunden“ zu einer zähen Angelegenheit werden, wenn die Chemie zwischen den Gästen nicht richtig stimmen, Feierstimmung nicht aufkommen will und zwischendurch Leerlauf entsteht, weil zu wenig Aktivitäten und Spiele geplant wurden.
Eine kleine Skizze über den ungefähren zeitlichen Ablauf kann nützlich sein, um weder in Zeitnot zu geraten noch Langeweile aufkommen zu lassen.
Aussehen kann dieser beispielsweise so:

15:00 Uhr: Begrüßung der Gäste, Platznehmen an der Geburtstagstafel, kleines Ständchen fürs Geburtstagskind, Kakao, Kuchen und Saft für alle
15:30 Uhr: Auspacken der Geschenke
15:40 Uhr: Ankündigung der Schatzsuche, Anziehen von Schuhen und Jacken
15:50 Uhr: Aufbruch zur Schatzsuche
17:00 Uhr: Rückkehr und Plünderung des Schatzes, 2-3 vorbereitete Spiele spielen/basteln und vorher die Pommes frites in den Ofen schieben
17:40 Uhr: gemeinsames Abendessen
18:00 Uhr: Verabschiedung der Geburtstagsgäste

Für ein Spiel, das sich nicht der erhofften Begeisterung bei den Kindern erfreut, sollte eine Alternative vorbereitet sein.

Was spielen und basteln wir?
Eine Schatzsuche ist nicht nur für die Kleinsten oft das Größte, erfordert allerdings ein wenig Vorbereitung. Für viele andere Spiele und auch schöne Basteleien bedarf es nur wenig Material.
Erstellen Sie im Vorfeld eine kleine Liste möglicher Spiele und Bastelideen und lassen Sie Ihr (schon größeres) Kind seine Favoriten daraus auswählen.
Kinder selbst wissen meist am besten, was bei ihren Freundinnen und Freunden gut ankommt, was altersgerecht ist und vielleicht „out“ oder langweilig, weil es in der Vergangenheit zu oft auf anderen Partys gemacht wurde.
Wichtig bei allen Spielen/Basteleien:

  • Wartezeiten für die einzelnen Kinder so gering wie möglich halten, damit keine Langeweile aufkommt!
  • Spiele auswählen, bei denen keine einzelnen Kinder später als Verlierer da stehen!
  • Alles Spiel- oder Bastelmaterial übersichtlich bereit legen, damit gleich mit dem Spielen begonnen werden kann!

Kuchen, Pizza und Co.
Was bieten wir unseren Gästen an?“ – eine Frage, die sich immer stellt, wenn sich zu einem feierlichen Anlass Besuch angekündigt hat.
Je größer die Runde, je jünger die Gäste, umso mehr darf das Motto lauten „Weniger ist mehr!“.
Der schlichte Trockenkuchen – schnell gebacken und ideal, um ihn mit kleinen Geburtstagskerzen zu versehen – wird erfahrungsgemäß viele begeisterte Abnehmer finden. Im Sommer steht ein einfach belegter Obstboden ohne exotische Zutaten einer aufwändigen Sahnetorte in nichts nach.
Bei Kindern ist häufig vielmehr die Optik entscheidend: Bunter Zuckerguss, Streusel in allen Farben und andere farbenfrohe Verzierungen auf Muffins laden zum Zugreifen ein. Da muss der Teig darunter kaum aufwändig aus vielen Zutaten gebacken sein.

Bei der Auswahl des Abendessens – sofern überhaupt geplant, denn ein Muss ist dies nicht – sollten neben den Vorlieben des Kindes auch praktische Aspekte bei der Entscheidung im Vordergrund stehen.
Während Pizza und Pommes nur in den Ofen geschoben, Würstchen nur ins warme Wasser gelegt werden müssen, kann man sich bei Gerichten bei Spaghetti Bolognese, Pfannkuchen oder Risotto kaum längere Zeit außer Reichweite des Herds begeben.
Wer keine helfenden Hände bei Zubereitung und Servieren des Abendessens hat, kann auf Salate und Fingerfood setzen, die sich wunderbar vorbereiten lassen, um abends nur noch aus dem Kühlschrank geholt zu werden.

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