Damit es ein unvergesslicher Tag wird: ein „Fahrplan“ für die Vorbereitung von Konfirmation oder Kommunion (Teil 3)

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Je näher ein großes Fest wie Konfirmation oder Kommunion rückt, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen!
Dies muss noch erledigt und jenes darf keinesfalls vergessen werden.

Gut, wenn man es schafft Ruhig Blut zu bewahren und in all der Aufregung zwischen noch nicht mal angefangenen, schon so halb geschafften und bereits erledigten Dingen die Übersicht zu behalten.

Zum Glück konnte vieles in den Monaten und Wochen vor dem großen Ereignis schon erledigt werden und der Blick auf die bereits gefeierten „Etappensiege“ schafft Kraft für die „heiße Phase“, die zeitlich etwa mit dem Anbruch der letzten Woche vor dem Fest beginnt.
Vieles von dem, was bis dahin nur theoretisch auf der „To-do-Liste“ stand und gefühlt noch in weiter Ferne lag, kann nun endlich tatkräftig umgesetzt werden, zum Beispiel die Einkäufe.

Was sonst alles noch zu erledigen sein kann

  • In der letzten Woche

An einem schönen Tag soll das Gesamtbild stimmen und einfach alles um einen herum auch schön sein!
Daher rechtzeitig – damit es später nicht so hektisch wird -, aber nicht zu früh – der Glanz großen Putzfleißes verblasst leider auch häufig wieder allzu schnell – mit dem Hausputz beginnen und Kleinigkeiten dabei bedenken: ist beispielsweise der Seifenspender im Bad ausreichend befüllt, sind genügend Gästehandtücher vorhanden, die Garderobe aufgeräumt, Gläser staubfrei, die Fenster geputzt? Vielleicht sollte man doch lieber in ein Möbelhaus fahren, um einpaar neue Handtücher, Tischdecken oder neues Geschirr zu kaufen.

Trotz aller Liebe zum Detail und des Hangs zur Perfektion sollte man sich dabei aber nicht verrückt machen!
Ob alles auf Hochglanz gebracht ist oder nicht, fällt den Gästen vermutlich weit weniger auf als man selber immer gerne annimmt und ist ganz sicher nicht der Schlüssel zu einem gelungenen Fest. Viel wichtiger als eine staubfreie Umgebung und fingerpatschenlose Fenster ist eine entspannte Gastgeberfamilie.

Wenn im Garten gefeiert wird, auch draußen noch mal einen „Frühjahrsputz“ durchführen: Unkraut zu zupfen, Beete, Kästen und Kübel neu zu bepflanzen, den Rasen zu mähen und alles ein wenig „aufzuräumen“ beruhigt die Nerven in den letzten spannenden Tagen!
Vielleicht kann auch der Eingangsbereich des Hauses oder der Wohnung floral noch hübscher gestaltet werden, zum Beispiel mit einem Margeritenstämmchen oder bunt bepflanzten Töpfen neben der Eingangstür?

Ganz wichtig: die Kleidung kontrollieren. Ist alles sauber, alle Preisschildchen heraus geschnitten und ist das ganze Outfit komplett?
Was vielleicht über Monate zusammen getragen wurde – von Schuhen und Strumpfhose über Langarmshirts und Jacken bis hin zu Kleid oder Anzug – sollte jetzt als Ganzes parat gelegt werden, damit am Morgen oder Vorabend des Festes keine Suchaktion nach Einzelteilen gestartet werden muss.

Die Getränke besorgen. Wer trinkt was und wie viel wird benötigt? Ein Glas Sekt zum Anstoßen? Apfelsaft oder lieber Schorle? Wein Rot und/oder Weiß, eher trocken oder lieblich?
Zum Glück halten sich die meisten Getränke recht lange, so dass es nicht tragisch ist, wenn man zu viel an Wasser, Säften, Limonaden und alkoholischen Getränken kalkuliert hat.

Besonders viel Liebe zum Detail erfordert oft die Vorbereitung der Kaffeetafel.
Zunächst einmal müssen die Zutaten für die einzelnen Kuchen und Torten aufgelistet und gekauft werden, dann will das Ganze Drumherum geplant sein: Worauf wird ein Blechkuchen angerichtet, worauf die runde Torte oder der Kuchen aus der Kastenform? Gibt es für jeden Kuchen eine Kuchenplatte, für jede Kuchenplatte eine passende Serviette oder Tortenspitze aus Papier?
Außerdem werden vermutlich benötigt: Zucker/Süßstoff, Kaffee, Schlagsahne, Kaffeesahne, Servietten, Thermoskannen für heißes Wasser und evtl. Kaffee, Teebeutel und Tortenheber.

Besondere Feste werden innerhalb der Familie oft traditionell begangen. Dazu gehört für viele Kinder auch, Schmuckstücke zu tragen, die bereits Eltern oder Großeltern mit zur Kommunion oder Konfirmation begleitet haben.
Da kleine Dinge gerne unauffindbar sind, wenn man sie benötigt, am besten rechtzeitig den Schmuck heraus suchen, falls erforderlich noch einmal reinigen und zurecht legen.

Ist soweit alles erledigt, steht der „Endspurt“ bevor. Was am letzten Tag vor dem Fest noch zu tun sein, gibt es natürlich auch hier zu lesen: Im “Fahrplan” Teil 4 – Vorbereitung am letzten Tag.

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