Damit Trikots und Co. lange Freude machen: Sportkleidung richtig waschen

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Sportkleidung – das ist heutzutage für viele Erwachsene wie auch für Kinder häufig viel mehr als „irgendein T-Shirt“ aus Baumwolle und eine beliebige Turnhose dazu.

Nicht nur praktische Aspekte soll das sportive Outfit erfüllen und dabei möglichst federleicht sein, auch die Optik ist mitentscheidend für ein gutes Gefühl beim Kicken, Joggen, Skaten, Radfahren oder bei anderen Sportarten.

Funktionskleidung aus modernen Materialien mit immer neuen, verbesserten Trageeigenschaften und damit stetig steigendem Komfort ist heute an der Tagesordnung, hat im Gegensatz zur „normalen“ Tagesbekleidung aber eben auch ihre eigenen Ansprüche in Sachen Waschen und Pflege.


Damit die Funktionskleidung lange ihren Zweck erfüllen kann und dabei schön bleibt (fast) wie am ersten Tag, haben wir an dieser Stelle einige Wasch- und Pflegeempfehlungen zusammen getragen:
  • Weniger ist mehr“ – sollte wie so oft im Leben auch die Devise beim Waschen von Sportkleidung lauten.
    Sportkleidung aus der Schule muss nicht nach jeder Sportstunde, ein Trainingsshirt muss nicht jedes Mal nach dem Fußball-, Handball- oder Basketballtraining gewaschen werden!
    Ist das Sportzeug nicht sehr verschmutzt oder verschwitzt, genügt ausreichendes Auslüften oder kurzes Ausspülen mit klarem Wasser, denn jede Maschinenwäsche setzt auch der Kleidung zu.
  • Die zweite Empfehlung daher: Bei hochwertiger Sportkleidung, die durchaus ihren Preis hat, sollte gelten: So schonend und so kurz wie möglich waschen.
    Zwar ist die regelmäßige Reinigung wichtig, damit von Schmutz, Staub und Schweiß verklebte Fasern wieder frei werden, mehr als nötig ist aber nicht angeraten.
    Ein Kurzwäscheprogramm bei 30°C oder 40°C (zum Beispiel „Synthetik“ oder „Pflegeleicht“) sollte fast jede Waschmaschine im Repertoire haben. Manch eine Waschmaschine bietet darüber hinaus Programme speziell zum Waschen und – bei Bedarf – zum Imprägnieren von Funktionsbekleidung.
    Gelegentliches Waschen bei höheren Temperaturen – so hoch, wie laut Etikett „erlaubt“ – hilft, wenn die Kleidung mal keinen wirklich frischen Eindruck mehr macht.
  • Spezielle Waschmittel zum Waschen von Sportkleidung sind prinzipiell ein empfehlenswerter Zusatz, da sie die Kleidung reinigen, ohne Rückstände zu hinterlassen, die die Funktion von Mikrofasern beeinträchtigen.
    Sie erhalten damit im Gegensatz zu anderen Waschmitteln die geschätzten Eigenschaften der Fasern, damit die Sportkleidung atmungsaktiv bleibt.
  • Aber: Wo nur wenig Sportkleidung anfällt, ist es kein Muss, diese separat zu waschen!
    Um Geld, Wasser und Strom zu sparen anstatt höchst unwirtschaftlich eine Maschine für wenige Teile anzustellen, kann Funktionsbekleidung durchaus immer zusammen mit der übrigen – farblich passenden – Wäsche gewaschen werden. Flüssiges Waschmittel ist dann die richtige Wahl.
    Wer es extra flauschig bei seiner Alltagsbekleidung mag, muss dabei allerdings mit Einschränkungen leben: In aller Regel sollte sich der Hinweis finden lassen, dass Funktionskleidung nicht mit Weichspüler gespült werden sollte, denn er verstopft die feinen Fasern.
  • Zum Schonen der Kleidung eine möglichst niedrige Schleuderzahl wählen, wie bereits erwähnt eine kurze Waschzeit (in der Regel trennt sich die glatte Oberfläche sehr leicht von üblichen Verschmutzungen und bedarf daher keiner intensiven Waschgänge) einstellen und die Sportkleidung anschließend – je nachdem, was die Waschanweisung erlaubt – „zum Nulltarif“ an der Luft oder schonend im Trockner trocknen lassen.
  • Damit die Kleidung jede Wäsche unbeschadet übersteht, gilt es natürlich, gängige Waschempfehlungen zu beachten wie beispielsweise
    Kleidung mit Klettverschlüssen im Wäschesäckchen waschen
    Reißverschlüsse und Knöpfe vor dem Waschgang schließen
    – alle Stücke vor der Wäsche auf links ziehen und natürlich
    kein weißes Trikot in die dunkle Buntwäsche geben, um unschönes Vergrauen und ungewolltes Verfärben zu verhindern.
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