Die wird auch noch bis Weihnachten fertig! Eine ganz einfache Strickanleitung für eine Neugeborenen-Mütze

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Eine Anleitung für dicke Wollmützen samt Schals für etwas größere Babys (Kopfumfang 46 cm, Lebensalter etwa 1 Jahr) gab es hier im Blog bereits, eine Anleitung für ein Neugeborenenmützchen noch nicht.

Schnell und einfach „nur geradeaus“ ohne Maschenabnahmen und -zunahmen gestrickt ist sie ein tolles Geschenk für den Nachwuchs in Familie und Bekanntenkreis und das Stricken ein idealer Zeitvertreib während der Schwangerschaft beim Warten aufs eigene Baby.

Die Mütze nach folgender Anleitung ist dünner gestrickt (nur 4- statt 8-fädig) als in der Anleitung für größere Babymützen, eignet sich damit auch zum Tragen unter der Kapuze des Schneenanzugs sowie für draußen in den milderen Monaten des Jahres. Gestrickt aus angenehm zu tragender Sockenwolle ist sie kuschelweich und passt sich dem kleinen Köpfchen ideal an.
Sie ist ein wenig dehnbar und passt damit bei Kopfgrößen zwischen etwa 35 cm und 39 cm – sofern die Maschenprobe stimmt:

28 Maschen x 49 Reihen entsprechen etwa 10 x 10 cm Gestricktem

Gestrickt wird mit einem Nadelspiel der Stärke 2,5, verwendet wird dazu 4-fädige Sockenwolle mit einer Lauflänge von 210 m pro 50 g.
Die fertige Mütze hat ein Gewicht von weniger als 25 g, so dass ein 50 g Knäuel locker zum Stricken ausreicht. Vielleicht wird der Rest für einen passenden Schal im Bündchenmuster (29 Maschen anschlagen) verwendet?

102 Maschen werden angeschlagen und gleichmäßig auf die 4 Nadeln des Nadelspiels verteilt.
3 cm werden zunächst im Bündchenmuster (1 Masche recht, 1 Masche links im Wechsel gestrickt).
Anschließend geht es glatt rechts weiter und das etwa 11,5 cm hoch, d.h. die Gesamthöhe inkl. Bündchen beträgt anschließend ca. 14,5 cm.

Die letzte Runde wird mit der letzten Maschen auf der 4. Nadel beendet.

Alle Maschen der 2. Nadel werden nun mit auf Nadel 1 gelegt; die Maschen der 3. Nadel kommen mit auf Nadel 4 (darauf achten, dass die 102 Maschen gleichmäßig auf die 2 Nadeln verteilt werden, d.h. auf jeder Nadel liegen 51 Maschen!)

Wie man am liebsten abkettet, ist Geschmackssache. Mit einer Häkelnadel gelingt es beispielsweise ganz leicht: Die letzte Masche der 4. Nadel (die, von der aus der Faden zum Knäuel geht) wird auf die Häkelnadel gehoben.

Die Häkelnadel wird dann in die 1. Masche der 1. Nadel eingestochen, der Faden zuerst durch diese und dann auch noch durch die auf der Häkelnadel liegende Masche gezogen, so dass sich wieder nur eine Schlaufe auf der Häkelnadel befindet.

Das gleiche geschieht mit der nächsten Masche auf der 4. Nadel: einstechen und den Faden sowohl durch diese Masche wie auch durch die Masche auf der Häkelnadel ziehen.

Immer abwechselnd wird so mit den Maschen der beiden Nadeln verfahren, bis alle Maschen „verbraucht“ sind.

Am Ende wird der Faden durch die letzte Schlaufe gezogen und innen vernäht.

Wer mag, kann die oberen Ecken noch mit Fransen versehen, wie in dieser Anleitung beschrieben.

Viel Spaß beim Stricken und bei Fragen bitte die Kommentarfunktion verwenden!

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4 Kommentare

  1. Besten Dank für die Anleitung! Das Abketten versteh ich nicht ganz. Werden in jeder Runde nur zwei Maschen abgekettet? Oder alles in der selben Runde?

  2. Hallo anninast,

    das Abketten beginnt, wenn das Stricken in Runden komplett beendet ist.
    Die zwei Nadeln mit den je 51 Maschen drauf werden praktisch parallel zueinander gelegt und abwechselnd von jeder Nadel je eine Masche abgekettet.
    Bis alle Maschen „in einem Rutsch“ abgekettet sind und ohne zwischendurch noch einmal zu stricken.

    Die fertige Mütze wird dadurch nicht nach oben hin allmählich schmaler und damit halbrund, sondern viereckig wie HIER im Bild zu sehen.

    Viele Grüße 🙂

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