Ein Gutschein zum Kindergeburtstag – tolles Geschenk oder einfallslose „Notlösung“?

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Geburtstag zu haben genießen doch alle Kinder! Morgens ein Ständchen in Schule, nachmittags ein leckerer Kuchen auf dem Tisch, ein Fest mit Freunden und ganz wichtig natürlich auch: Die Geschenke – wenn sie das Herz erfreuen können!

Eingeladen zum Kindergeburtstag? Das passende Geschenk finden
Flattert eine Einladung von Kindergarten- oder Grundschulfreund/in ins Haus, ist es für die Eltern des eingeladenen Kindes oft kein großes Problem, das richtige Mitbringsel zu organisieren.

Beim morgendlichen Bringen zur oder Abholen von der Kita haben Mutter oder Vater des Geburtstagskinds vermutlich einen Tipp auf Lager, womit man dem Geburtstagskind eine Freude bereiten kann.
Während der Grundschulzeit erfolgen die Einladungen in der Regel innerhalb des Freundeskreises, so dass man vielleicht ohnehin mit den anderen Eltern im regelmäßigen Kontakt steht und diese bezüglich eines Geschenktipps ansprechen kann.

Ist mal ein größerer Wunsch darunter, kann man sich gleich im Elternkreis zusammen tun, so dass sich nur einer um die Besorgung des Gemeinschaftsgeschenks zu kümmern braucht.

Größere Kinder, eine Geburtstagseinladung und keine passende Geschenkidee?
Nach dem Wechsel auf die weiterführende Schule kann sich die Suche nach dem passenden Geschenk als schwieriger heraus stellen.

Gerade, wenn Jungen bei Mädchen – oder umgekehrt – eingeladen sind, wissen selbst die Kinder oft nicht so genau, was beim anderen Geschlecht gerade „in“ ist.
Eltern sind gleichzeitig bei der Geschenksuche zunehmend außen vor, da man zum einen die Geburtstagskinder häufig gar nicht kennt und zum anderen die Kids es oft bereits selber gerne in die Hand nehmen, sich rechtzeitig um ein (Gemeinschafts)Präsent zu kümmern.

Oft kommt dabei der „Klassiker“ unter den Geschenken ins Spiel, mit dem man im Grunde nicht allzu viel falsch machen kann, wenn er am richtigen Ort besorgt wird: Der Geschenkgutschein.

Gute Gründe für den Geschenkgutschein
Aber ist ein Gutschein überhaupt ein „gutes“ Geschenk für ein Kind? Nicht ein wenig zu un-originell? Nicht fast wie Bargeld zu verschenken? Ein Verlegenheitsgeschenk, weil einem nichts Besseres eingefallen ist?

Keine Frage: Die Aussicht, mit einem Überraschungsgeschenk einen Volltreffer zu landen ist verlockend! Die Gefahr, dabei völlig daneben zu liegen, aber ebenso groß!

Mit einem Gutschein ist man hingegen in der Regel auf der sicheren Seite – und die Wahl des Geschäfts, in dem er eingelöst werden kann, ist ein Zeichen dafür, dass man sich durchaus Gedanken darüber gemacht hat, worüber der Beschenkte sich freuen wird.

Die Frage „Einfallsreiches Geschenk oder nicht?“ wird das Geburtstagskind nicht weiter beschäftigen oder die Freude schmälern, im Gegenteil:
Für größere Kinder ist ein Gutschein oft eine tolle Sache und die Frage wird lauten, wofür das unverhoffte – im Verhältnis zum wöchentlichen Taschengeld – „Vermögen“ ausgegeben werden kann!

In einen Laden gehen und sich nach Herzenslust etwas aussuchen zu können, sich einen kleinen Luxus zu gönnen, ohne überlegen zu müssen, ob das Ersparte dafür ausreicht, macht Kindern erfahrungsgemäß viel Spaß!
Mal außer der Reihe ins Kino zu gehen, vom Stadtbummel ein Buch, ein Spiel oder ein Paar Ohrringe mit nach Hause nehmen zu können, das einen spontan ansprach, ist ein besonderes Erlebnis.

Den Gutschein ganz persönlich gestalten
Dass der Gutschein im Gegensatz zu anderen Geschenken einen bestimmten und klar abzulesenden Wert hat, lässt ihn oft als unpersönliches Präsent erscheinen.

Dem kann man jedoch leicht entgegen wirken! Verpackt man den Gutschein zusammen mit einer Pralinenschachtel oder einer Tafel Schokolade und einer schönen Grußkarte in Geschenkpapier und Schleifenband, hält der Beschenkte etwas zum feierlichen Auspacken in den Händen.

Natürlich muss ein Gutschein auch nicht unbedingt gekauft werden, sondern kann ebenso gut selbst gemacht sein!
Besonders unter guten Freund(inn)en bietet es sich an, eine Einladung zu einer späteren, gemeinsamen Unternehmung (Schwimmbad, Kino, Museum…) selbst zu gestalten und originell zu verpacken.
Im Gegensatz zu einem vielleicht doch nicht so ganz passenden Geschenk wird diese später bestimmt nicht im Schrank oder Bücherregal verstauben.

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