Ein paar kleine Tipps rund ums Kuchenbacken

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Ob ein Kind oder mehrere Kinder zur Familie gehören, es entsprechend einen Kindergeburtstag zu feiern gibt oder einige im Jahr: Viele, viele Kuchen wollen gebacken werden für die Geburtstagstafel daheim, den Verwandtenbesuch und für die Beköstigung von Schulklasse, Kindergartengruppe und natürlich der kleineren oder größeren Partygäste, wenn das Kind wieder ein Jahr älter geworden ist!

Vielleicht geht es anderen dabei auch so wie der abc-mama: Wenn nicht zu viel „Bäckerei“ auf einmal ansteht und die nötige Zeit vorhanden ist, um sich stressfrei ans Werk zu machen, kann das Kuchenbacken oder „Zaubern“ vieler Muffins das reinste Vergnügen sein.
Ab einer gewissen Menge und im Alltagsstress zwischen gefühlten tausend anderen Dingen, die erledigt werden wollen, kann das Backen aber auch mal wenig Spaß bereiten und eher zur lästigen Pflicht werden, die möglichst schnell erledigt sein soll.

Gut, wenn man dann auf eine einfache Rezepte, eine gewisse Routine und den ein oder anderen „Trick“ zurück greifen kann, damit das Backen schnell und unkompliziert gelingt.

Die bewährten der abc-mama im Folgenden:

1. Zeit sparen beim Backen großer Mengen? Die volle Größe des Backofens nutzen!
Während das Teig-Anrühren oft als schnell erledigt empfunden wird – schließlich ist Konzentration gefragt und man hat alle Hände voll zu tun – ist das Warten, bis der Kuchen im Ofen endlich fertig ist, oft lästig.
Vor allem, wenn man den Backofen in Kürze für die Zubereitung von Mittag- oder Abendessen braucht oder außer Haus noch etwas zu erledigen hat, scheint der Kuchen einfach nicht fertig werden zu wollen!

Wer weiß, dass ihm viel Kuchenbäckerei in den kommenden Jahren ins Haus stehen wird, ist gut beraten, sich so viele Kuchen- oder Muffinformen zuzulegen, dass der Backofen in seiner ganzen Größe ausgenutzt werden kann.
So können mit vier Muffinformen im Idealfall 48 Muffins gleichzeitig und Energie sparend gebacken werden.

2. Den Teig in der Form glatt streichen? Meist nicht erforderlich!
Oft ist in Rezepten zu lesen, dass der Teig nach dem Einfüllen in die Form glatt gestrichen werden soll.
Aus eigener Erfahrung kann man auf diesen Arbeitsschritt gut und gerne verzichten, wenn der Rührteig sich gut aus der Rührschüssel heraus schütten und dabei gleichzeitig mit Hilfe eines Teigschabers halbwegs gleichmäßig in der Form verteilen lässt.

Sobald der Teig im vorgeheizten Ofen steht, wird er in der Regel so flüssig, dass er sich ganz selbstständig in der Kasten- oder Napfkuchenform verteilt, und der Kuchen später genauso eben ist wie wenn er zuvor glatt gestrichen worden wäre.

3. Wann ist der Kuchen fertig? Die gute alte Holzstäbchen-Methode!
Zugegeben: Dieser Tipp ist für die meisten Kuchenbäcker(innen) gewiss ein alter Hut und wurde bereits von Generationen von Omas und Mütter an den Nachwuchs weiter gegeben: Wenn man sich nicht sicher ist, ob der Kuchen innen „durch“ ist, sticht man einfach mit einem Holzstäbchen hinein.
Kleben bei Herausziehen keine Krümel mehr daran, ist der Kuchen fertig gebacken und kann aus dem Ofen geholt werden.

4. Kein Backpinsel zur Hand? Das Form-Einfetten geht auch anders!
Die abc-mama backt auch gerne mal im Urlaub. Die Kuchenform gehört daher ins Reisegepäck (aus Silikon, weil sie sich schön klein im Koffer macht), der Teigschaber auch, weil er beim Backen einfach eine sehr wertvolle Hilfe für sauberes Arbeiten ist.

Was schon mal vergessen wurde, ist hingegen der Backpinsel zum Einfetten der Form.
Kein Problem: ein paar Tropfen Öl in der Backform oder ein Stück Margarine lassen sich auch mit Hilfe eines Blatts Küchenrolle gut verteilen. Danach die Form mit Paniermehl oder einfachem weißen Mehl einstäuben und jeder Kuchen sollte sich nach dem Abkühlen einfach und in einem Stück aus der Form lösen lassen.

5. Schneeweißer Zuckerguss? So einfach gelingt er!
Zuckerguss ist bei vielen Kindern beliebt und gehört praktisch untrennbar zu jedem Zitronenkuchen.
Schade, wenn er – mit Wasser angerührt – bei einer recht dünnen Schicht eher durchscheinend wirkt statt den Kuchen strahlend weiß zu überziehen.

Rührt man den Zucker oder die Glasurmischung mit Milch statt mit Wasser an, ergibt sich ein satt weißer, gut deckender Guss für den Kuchen.

6. Glasur ohne Klümpchen und viel Staub? Schütteln statt Rühren!
Glasurmischungen für Zuckerguss so mit Wasser zu verrühren, dass ausreichend schnell (bevor der wieder fest zu werden beginnt) eine gleichmäßige Masse entsteht, und das, ohne dass es auf der Arbeitsplatte herum allzu sehr staubt, schien hier jahrelang eine schier unlösbare Aufgabe zu sein.

So gelingt es: Puderzucker oder Glasurmischung mit der angegebenen Menge Milch oder Wasser in eine kleine Kunststoffschüssel mit gut schließendem Deckel geben, kräftig schütteln und schon kann der Guss gleich aus der Schüssel auf den Kuchen gegossen werden.

7. Kuvertüre auftragen und die Küche sauber lassen? So bleiben sogar „Nasch-Reste“ übrig!
Kuvertüre ist lecker, macht einen Schokoladenkuchen optisch erst so richtig schmackhaft und eignet sich oft besser als Basis zum anschließenden Verzieren mit Kuchendekor, weil sie im Gegensatz zum Zuckerguss relativ langsam fest wird und so auch länger dauernde Verzierungs-Arbeiten erlaubt.

Wird die flüssige Schokolade mit dem Backpinsel aufgetragen oder aus dem angewärmten Beutel auf den Kuchen gegossen, ist es sinnvoll, den Kuchen zuvor auf ein Stück Backpapier zu stellen, denn ein wenig läuft fast immer herunter und tropft vom Kuchen auf die Unterlage.
Auf einem Stück Backpapier bleibt der Kuchen nicht kleben, wenn flüssige Schokolade zwischen Kuchen und Papier geraten ist, und die feste Schokolade lässt sich außerdem später wunderbar vom Papier naschen, so dass kein Tröpfchen vergeudet ist.

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