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Erst vielseitiger Kuschelfavorit, später geliebtes Erinnerungsstück: Die erste Babydecke

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webtipp_ts_5 Neben allen praktischen Dingen, die so zu einer Erstausstattung für das Baby gehören, dürfen auch jene nicht zu kurz kommen, die sein „Nest“, sein Zuhause erst so richtig kuschelig und heimelig machen.
Samtweiche Strampelanzüge, anschmiegsame Bodys und flauschige Kapuzenhandtücher verwöhnen Babys zarte Haut. Und nicht nur für gemeinsame Kuschelstunden (sondern vielleicht auch schon für die Fahrt vom Kreißsaal nach Hause) muss eine Babydecke her, die den Nachwuchs einerseits warm hält, andererseits pure Behaglichkeit versprüht.

Der Kauf einer Babydecke
Babydecken gibt es in großer Auswahl zu kaufen.
Gängig und beliebt sind Modelle aus reiner Schurwolle oder Baumwolle. Beide liegen angenehm weich auf der Haut, wärmen draußen an kühlen Tagen, sind dort in der Regel aber auch an wärmeren nicht zu warm und eignen sich auch als Kuscheldecke im Haus.
Modelle aus Baumwolle punkten dazu durch ihre besondere Pflegeleichtigkeit, denn eine häufig genutzte Babydecke – drinnen wie draußen, zu Hause wie unterwegs – muss einiges aushalten.
Den Kriterien „Waschbarkeit bei hohen Temperaturen“ und idealerweise „Trocknerbeständigkeit“ sollte daher beim Kauf hohe Priorität eingeräumt werden, denn eine Decke, die nach kurzer Zeit durch nicht restlos entfernte Flecken bereits an Ansehnlichkeit verliert und gefühlt mehr Stunden auf der Wäscheleine als beim Baby verbringt, macht auf Dauer wenig Freude.

Viel individueller: Die Babydecke selbst gemacht!
Wer handarbeitliches Geschick besitzt und für sein Baby ein einmaliges Erinnerungsstück schaffen möchte, das nicht nur dekorativ, sondern ebenso funktional ist, wird ganz einfach selbst aktiv, setzt sich während der Schwangerschaft an die Nähmaschine oder greift zu Nadel(n) und Garn.
Nicht nur, dass dabei ein individuelles, den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechendes Modell von Babydecke entsteht, das im wahrsten Sinne für den neuen Erdenbürger wie gemacht ist!
Die Stunden des kreativen Schaffens sind zudem eine wunderbare Möglichkeit, während der Schwangerschaft nach anstrengenden, hektischen Tagen zur Ruhe zu kommen, sich die Zeit zu gönnen, sich gedanklich einfach mal nur mit dem Baby im Bauch zu beschäftigen, das Glück zu realisieren, dass in diese Decke bald ein winzig kleiner Mensch eingekuschelt sein wird – und natürlich, sich das mitunter lang werdende Warten auf die Geburt sinnvoll und kurzweilig zu verkürzen.

Sie sind im Umgang mit Stricknadeln und Wolle oder Nähmaschine und Garn jedoch leider eher für Ihre „zwei linken Hände“ berühmt-berüchtigt?
Das ist zum Glück kein Grund, auf eine ganz einmalige Babydecke für das Neugeborene verzichten zu müssen, selbst wenn keine nähende Freundin oder strickende Oma ihre Dienste anbietet!

Im Folgenden vier mögliche Wege, die zu einer ganz individuellen Babydecke für den süßen Nachwuchs führen:

1. Daheim gestaltet, ganz nach eigenen Vorgaben gestrickt
Das Internet macht heutzutage vieles möglich, sogar das Bestellen einer Babydecke, die nach persönlichen Vorgaben nicht bedruckt, sondern tatsächlich gestrickt wird.
Beim Anbieter wildemasche.com beispielsweise sollten keine Wünsche in Sachen Individualität offen bleiben, lässt sich schließlich nicht nur zwischen verschiedenen Strickgarnen und Deckenformaten wählen, sondern können auch allerlei Vorstellungen von Farben, Mustern und anderen Designelementen in die Tat umgesetzt werden.

2. Gehäkelt
Häkeln ist eine Handarbeit, die vielen noch aus ihrer Kindheit geläufig sein dürfte.
Ideal für Anfänger und wenig Geübte ist eine Babydecke, die lediglich aus einem Garn entsteht und ohne komplizierte Muster auskommt, zum Beispiel nur aus den häufig angewandten Stäbchenmaschen gearbeitet wird.
„Fortgeschrittene“ finden entsprechende Anleitungen aller Schwierigkeitsgrade in zahlreichen gedruckten Handarbeitsratgebern (Buchhandel, Handarbeitsladen) und auch im Internet, gratis beispielsweise HIER auf den Internetseiten der bekannten Garn-Marke Schachenmayr.

3. Gestrickt
Eine Babydecke am Stück zu stricken, ist aufgrund der großen Maschenzahl auf der Rundstricknadel eine Herausforderung, zumal das kuschelige, wollene Stück, das auf den Nadeln mit jeder Reihe größer und schwerer wird, gerade in der warmen Jahreszeit auf dem Babybauch aufliegend schnell zu viel des Guten wird.
Eine Alternative zur Decke „aus einem Guss“ ist eine Patchwork-Decke, die am Ende aus den zuvor gestrickten, kleinen Quadraten zusammengefügt wird.
Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt! Alles, was gefällt – beispielsweise die Kombination aus verschiedenen Farben und Mustern – ist natürlich erlaubt. Und vielleicht lässt sich sogar der eine oder andere kleine Garn-Rest aus der Woll-Kiste dabei sinnvoll verarbeiten.
Weiterer Vorteil: Erweist sich die Arbeit als langwieriger als geplant oder die Geburt kündigt sich früher als ursprünglich erwartet an, wird einfach die Zahl der Quadrate reduziert. Umgekehrt kann die Decke vor der endgültigen Fertigstellung beliebig erweitert werden, wenn das Stricken gut von der Hand geht, einen das Handarbeitsfieber unerwartet heftig gepackt hat oder die Decke kleiner als erwartet ausgefallen ist.

Ob gestrickt oder gehäkelt: Beim Kauf des Garns sollte für Hautfreundlichkeit, Pflegeleichtigkeit und zügiges Vorankommen bei der Handarbeit darauf geachtet werden, dass es weich ist, dabei waschbar und nicht zu fein, damit nicht mit allzu filigranen Nadelstärken (mindestens 3 bis 4 Millimeter sind ideal) und damit vielen, vielen kleinen Maschen hantiert werden muss.

4. Genäht
Es gibt so viele wunderbare Stoffe in verspielten, absolut babygerechten Designs, dass man sich vielleicht gar nicht für einen entscheiden mag. Muss man auch nicht, wenn man sich an das Projekt „Patchwork-Decke“ wagt!
Zwar erfordern das Planen, Messen, Zuschneiden und Nähen neben einigem Material – darunter natürlich eine Nähmaschine – einiges an Geduld und Ausdauer.
Zu sehen, wie ein kleines Meisterstück, das womöglich ein Begleiter für mehrere Generationen von Kindern werden kann, unter den eigenen Händen entsteht, entschädigt jedoch voll und ganz für die investierte Zeit und die womöglich strapazierten Nerven, wenn einmal etwas nicht auf Anhieb gelingen mochte.
Eine ganz wunderbare, liebevoll gestaltete und bebilderte Anleitung, die keine Fragen offen lassen dürfte, gibt es HIER im Blog Pech&Schwefel.

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