Gesundes aus der Brotdose: Ideen für Pausenbrot und Co.

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Das : Was Kindern (und natürlich auch Erwachsenen) zu einem guten, vitaminreichen Start in den Tag und – nach einer langen Nacht – gut gefüllten Energiespeichern verhelfen soll, ist morgens vor der oder dem Kindergarten bei vielen einfach „nicht drin“.

Entweder, weil die Zeit morgens mal wieder zu knapp, die Situation einfach zu hektisch für ein entspanntes Frühstück ist – oder weil schlichtweg der Appetit fehlt und manch einer – ob Groß oder Klein – morgens so kurz nach dem Aufstehen noch nichts herunter bekommt.

Das abwechslungsreiche Pausenbrot
Wenn es bei den Kindern schon zu Hause nicht so recht klappen will mit Brot, Obst oder Müsli und einem Getränk dazu, ist es umso wichtiger, dass das Versäumte spätestens in der ersten großen Pause nachgeholt werden kann!
Besonders einfach macht es Eltern und Kind der „Klassiker“ in der Pausenbox: Ein lecker belegtes Brot, das zu Hause schnell zubereitet ist (für mehrere Kinder auch in größeren Mengen) und sich in der Pause gut – weil „handlich“ und „kleckerfrei“ – verzehren lässt.
Wenn das Kind nicht jeden Tag das gleiche in der Dose vorfinden möchte, gibt es natürlich viele Möglichkeiten der Variation:

Dies beginnt mit der Brotsorte. Häufig ist es doch immer das gleiche Brot, das beim Bäcker oder im Supermarkt gekauft wird? Dabei gibt es so viele unterschiedliche Brotsorten mit allerlei verschiedenen Zutaten von Körnern über Kartoffeln bis hin zu Möhren und Nüssen, die bestimmt einmal einen Versuch wert sind!

Die darauf gerne verwendete „Basis“ für den eigentlichen Belag – sprich: Butter oder Margarine – lässt sich ebenfalls ersetzen, beispielsweise durch Magerquark, Frischkäse, Kräuterquark, leichte Salatcreme oder Tomatenmark, wobei sich die ersten beiden ideal zu süßen Konfitüren und Honig machen, während die letzten drei toll zu Aufschnitt und Käse harmonieren.

Viele Vitamine für unterwegs
Eine tolle Ergänzung zum Brot: Saisonales, frisches Obst und Gemüse, bei dem die Vielfalt praktisch keine Grenzen kennt. Einfach zu transportieren und besonders gut zu essen sind in Stücke geschnittene
Äpfel
Birnen
Gurken
Kohlrabi
Möhren
Nektarinen
Paprika
Pfirsiche
Radieschen.

Schnell morgens mitgegeben und ebenfalls einfach zu essen: Ganze (und ggf. gewaschene)
Bananen
Erdbeeren
Früchte, die als Beerenobst bezeichnet werden (z.B. Weintrauben, Johannisbeeren, Himbeeren)
Kirschen
Mini-Tomaten
Mirabellen
Pflaumen/Zwetschgen.

Wenn es etwas Süßes oder Herzhaftes sein soll
Selbst, wenn dem Kind sein Brot in der Regel gut schmeckt und die Dose mittags leer wieder mit nach Hause kommt, erwacht beim Nachwuchs  vielleicht der Wunsch, auch mal etwas Süßes mit in den Schule nehmen zu dürfen – so wie es vielleicht bei Klassenkameraden zu beobachten war.

Statt Süßes generell als ungeeignetes Frühstück zu verdammen, lohnt es sich, mittels einem genauen Blick auf Zutaten, Fett- und Zuckergehalt eine möglichst gute Wahl zu treffen, mit der alle zufrieden sind. Es muss ja nicht der dicke Schokoriegel sein! Fettarme Knabbereien sind beispielsweise Buchstabenkekse, Cornflakes oder Obstriegel.
Süß und mitunter sehr gesund, auf dem Pausenhof aber vielleicht umständlicher zu essen und vorher zu transportieren sind Fruchtjoghurts, Vollmilchjoghurt mit frischen Früchten, Trinkjoghurt oder Frucht-Buttermilch.
Beim Kauf solcher Produkte ist stets ein Blick aufs Etikett ratsam, da manch ein Produkt große Mengen Zucker enthält.

Wenn das Kinderherz mehr für etwas Herzhaftes schlägt, macht man Sohn oder Tochter vielleicht eine Freude mit würzigen Vollkorncrackern oder Knäckebrot, (möglichst fettarmen) Würstchen oder Frikadellen, einer (am Vortag vielleicht sogar selbst gemachten) Pizzaschnitte oder Pizzabrötchen.

Damit die Zähne nicht leiden und zwischendurch nicht unnötig viele Kalorien und Zucker zugeführt werden, bieten sich als begleitende Getränke gegen den Durst neben Mineralwasser oder Tee – möglichst stark verdünnte – Fruchtsäfte an, wenn Wasser allein zu fad ist und Tee nicht so recht den Geschmack des Kindes trifft.

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