Jeden Tag bestens ausgestattet in der Schule – Dies und das zum Thema „Schulranzen packen“

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Aller Anfang ist schwer“ – das gilt bei kleinen Schulanfängern nicht nur für das alleinige Meistern des Schulwegs oder die Erledigung der Hausaufgaben, sondern besonders auch für die Organisation des Schulranzen-Inhalts.

Wer hat es als Eltern noch nie erlebt, dass ein angebissenes Schulbrot unbemerkt in einer Seitentasche landete und erst viel später dort wieder entdeckt wurde? Dass ein Elternbrief der Klassenlehrerin oder eine Einladung zum Kindergeburtstag scheinbar spurlos verschwunden waren, um dann -hoffentlich noch rechtzeitig – irgendwo unter Heften und Büchern wieder gefunden zu werden?

Erstklässler möchten am Anfang ihres neuen Lebensabschnitts ihre Selbstständigkeit unter Beweis stellen – und das sollen sie auch!
Ein wenig Unterstützung dabei ist aber sicher willkommen, bis früher oder später manche Handgriffe wie von selbst gelingen und die Organisation kleiner Alltagsdinge wie Ranzenpacken, Hausaufgaben erledigen und an wichtige Post und Termine zu denken quasi zur Selbstverständlichkeit geworden sind:

Alles ganz schön schwer?
Allein der Anblick eines frisch gebackenen Schulkinds mit seinem anfangs völlig überdimensioniert scheinendem Ranzen auf dem Rücken lässt Eltern dazu neigen, ihrem Kind im wahrsten Sinne einige Last von den Schultern nehmen zu wollen. Kommen zu Heften, Büchern und Mäppchen noch Frühstück, Trinkflasche und Turnzeug hinzu, ist der Schulranzen tatsächlich oft sehr schnell sehr schwer.
Schauen Sie abends oder nach den Hausaufgaben gemeinsam mit Ihrem Kind auf den Stundenplan:
Was wird am nächsten Tag für den Unterricht benötigt, was darf zu Hause bleiben und kann aus dem Ranzen geräumt werden?

Alles vorhanden?
Überprüfen Sie regelmäßig gemeinsam mit ihrem Kind, ob alle Stifte, Bastelmaterial wie Schere und Kleber, Radiergummi, Anspitzer etc. noch vorhanden und funktionstüchtig sind.
Besonders bei mehreren Kinder verliert man dabei schnell die Übersicht, weil Materiallisten verschiedener Klassen und Schulen so unterschiedlich sein können ebenso wie die jeweiligen Möglichkeiten, Dinge im Klassen- oder Kunstraum der Schule zu deponieren.

Eine mögliche Lösung: Die Materialliste, die es in der Regel seitens der Schule vor der Einschulung oder stets zu Beginn eines neuen Schuljahrs gibt, als kleine Checkliste aufbewahren, gegebenenfalls in ein kompakteres Format abtippen, ausdrucken, laminieren und als schnellen Helfer beim Ranzenpacken gut sichtbar an der Familienpinnwand platzieren.

Alles griffbereit?
Ordnunghalten ist auch später nicht jedermanns Sache und gerade kleine Schulanfänger sind damit oft allein überfordert.
Trotz regelmäßigen, gemeinsamen Übens zu Hause verirren sich in der Schule immer wieder Stifte schwer auffindbar ins Ranzen-Innere? Das Hausaufgabenheft ist am Ende der Unterrichtsstunde selten so schnell gefunden, dass die Hausaufgaben vollständig und lesbar notiert werden können? Elternbriefe erreichen nur selten ihre Empfänger?

Solche Dinge sind kleine Ärgernisse, die sich aber leicht aus der Welt schaffen lassen sollten.
Wenn das schnelle Einsortieren der Stifte ins Etui schwer fällt, ist vielleicht ein Schlampermäppchen die bessere Alternative? Das nächste Hausaufgabenheft wird so klein gewählt, dass es im Stifte-Etui Platz findet, oder aber so groß, dass es an seinem festen Platz im Ranzen praktisch nicht zu übersehen ist. Und für Elternpost, Zeugnisse und anderes Wichtige ist eine stabile Eckspannermappe in leuchtender Farbe aus Kunststoff ein sicherer Transportbehältnis.

Alles noch passend?
Besonders wenn es in der Schule verbleiben kann und praktisch über die Ferien für eine Runde in der Waschmaschine mit nach Hause kommt, gerät es oft in Vergessenheit: Das Sportzeug.
Fragen Sie Ihr Kind regelmäßig, ob das Turnzeug noch vollständig ist (Verwechslungen ähnlicher Sportsachen sind in der Umkleidekabine schnell passiert und oft dauert es dann eine Weile, bis man erfährt, dass das Kind schon seit längerer Zeit im normalen T-Shirt turnt, weil das Trikot abhanden gekommen ist…) und ob die Turnsachen – vor allem die Schuhe! – noch passen.
Vielleicht soll die Sportausrüstung auch gelegentliche Veränderungen erfahren? Genügt für die warmen Monate im Jahr vielleicht eine kurze Hose statt der langen, möchte das Kind doch vielleicht lieber Turnschläppchen statt oder ergänzend zu den Hallenschuhen?

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