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Jetzt fängt bald der Frühling an! Gartenarbeit im März

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Während es im tiefen Winter um dieselbe Zeit schon längst dunkel war, scheint jetzt noch die Sonne.
Die Tage werden stetig länger und nun dauert es auch gar nicht mehr lange, bis der Frühling „offiziell“ auf dem Kalender Einzug hält.

Viele Frühlingsblüher zaubern bereits wieder Farbtupfer in Beete und Kästen, erstes Grün zeigt sich längst an Bäumen und überhaupt scheint sich die Welt außerhalb der eigenen vier Wände wieder mit Leben zu füllen.

  • Damit Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen auch im nächsten Jahr wieder mit voller Kraft blühen können, sollten sie im Beet oder Kasten bleiben, bis ihr Laub deutlich welk ist.
    So kann die Zwiebel alles einlagern, was sie für die Blüte im nächsten Jahr benötigt. Lediglich die Blütenstängel werden unterhalb der verblühten Blüte gekürzt.
    Narzisse

    Damit es im Beet netter und „aufgeräumter“ aussieht, bis die Frühlingsblüher ausgedient haben, kann man das Laub von Narzissen beispielsweise einflechten und die freien Flächen rundherum im Beet immer mal wieder mit neuen Blühern ergänzen. So lange es noch übersichtlich im Beet zugeht, lässt such zudem prima Unkraut erkennen und zupfen.
  • Nach getaner Gartenarbeit reicht die Kraft der Sonne vielleicht schon, um einige Zeit im Garten sitzen und Ergebnis und Erfolg der Arbeit genießen zu können.
    Sind die Gartenmöbel dafür bereits gesäubert und das Holz behandelt, die vorher nicht mehr so ansehnliche Gartenbank vielleicht schon frisch lackiert und die Polster gewaschen, macht es doppelt Spaß, sich eine Pause unter freiem Himmel zu gönnen.
  • Um kräftiges Blühen zu fördern, ist es jetzt an der Zeit, einige frühe Blüher und Sommerblüher wie Hartriegel oder Weigelie, Ranunkelstrauch, Deutzie oder Pfeifenstrauch auszulichten. Abgestorbenes Holz wird entfernt, alte Triebe kurz oberhalb des Bodens abgeschnitten, sehr verzweigt wachsende Triebe gelichtet.
    War der Frost bisher streng, ist nun auch die Zeit gekommen, im aufgetauten Boden neue Sträucher zu pflanzen.
  • Das Frühjahr ist außerdem die ideale Zeit für größere Aktionen im Garten. Der Elan ist noch groß und die Tage noch nicht so warm, dass man beim Verlegen von Wegen oder Erneuern von Terrassen allzu sehr ins Schwitzen kommt!
    Ein guter Zeitpunkt ist der (späte) Frühling auch, um einen Gartenteich anzulegen. Wer damit liebäugelt, kann jetzt mit der Planung beginnen.
  • Wenn Schnee und Eis passé sind, rückt der Rasen wieder in den Fokus. Nach einem langen Winter sieht er oft arg mitgenommen aus.
    Viel gewachsen ist er noch nicht und wo sich im Sommer sattes Grün zeigte, dominieren um diese Jahreszeit oft matschige Stellen und Moos.
    Damit es dem Rasen gut geht, braucht er viel Sonne und Licht und Staunässe gilt es so gut wie möglich zu vermeiden!
    An regenreichen Tagen lässt sich mitunter gut erkennen, wo sich das Wasser staut. An diesen Stellen ist es wichtig, den Boden zu lockern, damit das Wasser besser abfließen kann. Mit den Zinken einer Grabegabel werden dazu Löcher gestochen, die mit Sand aufgefüllt werden.Zudem ist der späte März, wenn der Boden dazu nicht allzu nass ist, die richtige Zeit, den Rasen durch Vertikutieren von Moos zu befreien. Anschließend kann gedüngt werden.
    Wahlweise kann mit dem Vertikutieren aber auch noch gewartet werden, bis der Rasen gedüngt und einige Male gemäht wurde. Ist es wärmer und der Rasen hat schon ordentlich zu wachsen begonnen, schließen sich die Lücken nach dem Vertikutieren schneller als im sehr frühen Frühjahr.
  • Sind die Temperaturen frühlingshaft und der Boden abgetrocknet, ist eine gute Zeit, um Beete mit nährstoffreichem Kompost zu versehen.
  • Wer Gemüse anbauen möchte: Erbsen, Kohlrabi, Möhren, Zwiebeln, Spinat, Lauch, Radieschen und andere können – je nach Sorte; Hinweise auf der Saatpackung beachten! – bereits ins Freiland gesät werden, sollten gegen Spätfröste aber mit einer Folie oder einem Vlies geschützt sein.
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