Mehrere Kinder. Ein Adventskalender?

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Wer gerne bastelt und genügend Zeit dafür hat, lässt es sich vielleicht ungern nehmen, für sein Kind – wahlweise Patenkind, Enkel, Nichte, Neffe… – einen Adventskalender selbst zu befüllen.

Bei einem Kind kommt man dabei auf 24 Türchen. Eine überschaubare Aufgabe.
Bei zwei Kindern sind es schon 48, bei drei Kindern gar 72 Päckchen, Beutel, Schachteln – oder wie auch immer der Kalender gestaltet ist.
Bei vier Kindern befindet man sich Türchen-technisch schon sehr nah am dreistelligen Bereich. Eine echte Mammutaufgabe, während auch der übrige Weihnachtstrubel beginnt und die Zeit ohnehin oft knapp ist!

Die Frage scheint daher nicht unberechtigt:

Für jedes Kind ein eigener Adventskalender = Ein Muss?
Ob jedes Kind einen eigenen Adventskalender „braucht“ oder statt dessen nicht auch unter Geschwistern geteilt werden kann, hängt vor allem sicher vom Alter und der Konstellation der Geschwister ab und auch vom Charakter jeden einzelnen Kindes.

Fast gleichaltrige Geschwister kurz vorm Teenie-Alter, für die der Adventskalender vielleicht schon gar nicht mehr sooo spannend ist, haben sicher weniger Probleme damit, nur alle 2, 3 oder 4 Tage ein Türchen öffnen zu dürfen (das dafür dann aber auch mal eine größere Überraschung bereit halten kann) als Kinder im Kindergartenalter.

Bastelt man für jedes Kind einen eigenen Kalender, hat zwar jeder an jedem Tag sein Türchen, aber auch da kann es „krachen“. Nämlich dann, wenn den einen das Gefühl beschleicht, dass der Inhalt des anderen immer irgendwie besser ist als der eigene… .

Gemeinsam öffnen, gemeinsam freuen: Manche Kinder finden es sogar richtig schön, wenn der Kalender geteilt wird!
Wenn dies der Fall ist, gibt es mehrere Möglichkeiten dazu:

Die Alternativen zu „24 Türchen pro Kind“?
Entweder werden die Türchen aufgeteilt, sprich: Reihum werden sie geöffnet.
Am 1. Dezember vom 1. Kind, am 2. Dezember vom zweiten Kind usw. – und jedes Kind behält den Inhalt seines Türchens ganz für sich allein.

Wie praktisch ist es da, dass es 24 Tage bis zum Heiligen Abend sind! Denn so lässt sich der Kalender – bei bis zu 4 Kindern – sehr schön gerecht aufteilen.

Auf diese Weise ist jedes Kind zwar nicht jeden Tag an der Reihe, hat aber immer „exklusiv“ sein Türchen samt dahinter verstecktem Inhalt – und es kann sich dabei sicher auch mal um ein größeres Präsent handeln.

Da diese Variante den Kindern ein wenig Geduld abverlangt, bis sie jeweils wieder an der Reihe sind, ist sie sicher eher für ältere Kinder geeignet.
Um sie auch für kleine akzeptabel zu machen, spendiert man jedem Kind noch einen (günstigen) Schoko-Kalender dazu, so dass niemand beim täglichen Türchen-Öffnen zu kurz kommt!

Oder: Jedes Türchen hält für alle Kinder gemeinsam eine Überraschung bereit.
Es müssen schließlich nicht jeden Tag die großen Geschenke, die absoluten Highlights für jeden einzelnen sein, die schon für nur ein Kind in der Summe schnell ins Geld gehen können!
Und das in einer Zeit, in der noch viele andere Ausgaben (Kleinigkeiten zum Nikolaus, Weihnachtsgeschenke fürs Fest…) anstehen.

Jeden Tag eine Süßigkeit plus/oder eine andere kleine Aufmerksamkeit, mehr muss es doch eigentlich nicht sein?

Was nicht allzu viel kostet und sich jeden Tag gut teilen bzw. über die Türchen des Adventskalenders verteilen lässt

  • Süßigkeiten – In größeren Verpackungseinheiten gekauft lässt sich der Adventskalender auch für mehrere Kinder recht günstig damit befüllen.
  • Puzzle. Und damit es viel Spaß macht: Das Puzzle zuvor einmal fertig puzzeln und dann die Teile in gleich großen „Portionen“ so in die Türchen des Adventskalenders verpacken, dass jeden Tag an die Teile des Vortags „an-gepuzzelt“ werden kann. So bleiben nie einzelne Teile übrig, die im schlechtesten Fall bis zum 24.12. schon verloren gegangen sind
  • (Karten)Spiele mit Rätsel- und Knobelaufgaben, die auch schon gespielt werden können, solange das Spiel noch nicht vollständig ist. Jeden Tag eine neue Aufgabe, das ist ideal für ältere Kinder im Schulalter.
  • Spielzeugsets – zu Themen wie beispielsweise „Ritter“, „Dinos“ oder „Bauernhof“. Jeden Tag gibt es ein Teil oder mehrere vom Set, bis es am Heiligen Abend komplett ist. Gut geeignet für etwa gleichaltrige Geschwister mit ähnlichen Interessen
  • Spielzeug-Adventskalender: Wer es sich ganz einfach machen möchte, kauft einen fertigen Kalender und packt die einzelnen Präsente in den selbst gebastelten Kalender um. So entsteht im Laufe der Dezembertage nach und nach eine kleine Spielwelt für mehrere Kinder gemeinsam.
  • Bügelperlen und (weihnachtliche) Steckplatten, mit denen alle Kinder gemeinsam Weihnachtsgeschenke basteln können. Die machen erfahrungsgemäß Kindern vom Kindergarten- bis sehr weit ins Schulalter hinein Spaß!
  • Bastelsets mit besonderen Stiften, Glitzerklebe, Streuglitter
  • Stickerhefte, Tattoo-Bögen, Fensterbilder-Sets
  • Für die gemeinsame Plätzchenbäckerei: Jeden Tag gibt es ein Backförmchen und für jeden eine kleine Süßigkeit dazu.
  • Kleine Bücher mit weihnachtlichen Geschichten, die abends dann allen Kindern gemeinsam vorgelesen werden, sind eine schöne Sache auch für unterschiedlich alte Geschwister.
  • Ebenfalls in Sets erhältlich und so wunderbar über viele Türchen zu verteilen: Spielzeugautos
  • Für Mädchen: Schmucksets, Haargummis, Haarspangen

Weitere Ideen sind immer herzlich willkommen!

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1 Kommentare

  1. Ich finde man kann auch den Adventskalender teilen, wenn man 2 Kinder hat macht das eine die geraden Zahlen auf und das andere die Ungeraden, die Kinderzahl sollte halt durch 24 Teilbar sein. Ich habe auch 2 Erwachsene die jedes Jahr einen getarnten Adventskalender bekommen in einem Karton mit 24 gefüllten Kuverten, so sieht niemand im Büro das es sich um einen Adventskalender handelt, es ist schön wenn einige noch Kinder bleiben auch wenn sie groß sind.

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