img

Spaß und Sicherheit beim Reiten garantiert

/
/
/
1599 Aufrufe

Kinder lieben Pferde und haben Spaß an der Bewegung und Begegnung mit dem Tier. Sie profitieren sowohl körperlich als auch geistig vom Umgang mit dem Pferd oder Pony, der Reitsport kann sogar einen therapeutischen Nutzen haben. Dennoch sollte die Sicherheit über allem stehen.

Schon Vorschulkinder können mit dem Reitsport beginnen, wobei das geführte Ponyreiten oder der Voltigierunterricht den Einstieg in die Pferdewelt bietet. Hierbei lernt das Kind, sich auf das Tier einzustellen und unterschiedliche Situationen in der Bewegung zu meistern. Es profitiert von einer besseren Balance, die es durch das Ponyreiten erlernt, bekommt Vertrauen zum Tier und entwickelt ein ganz neues Bewegungsgefühl. Dabei können Kinder ab einem Alter von vier Jahren auch das Fahren erlernen, außerdem helfen sie bei der Versorgung des Pferdes.

Sicherheit geht vor: Mit dem Reithelm Kinder zur Sicherheit erziehen

Auch wenn der Reithelm keine gesetzliche Vorschrift ist, so sind sich doch die meisten Reiterhöfe und Reitvereine einig: Der Reithelm ist Pflicht, andernfalls kann ein Kind nicht aufs Pony. Dabei ist wichtig, dass ein Fahrradhelm keinen adäquaten Ersatz darstellt, denn diese Helme sind nicht für einen Sturz vom Reitpferd gemacht. Und: Wer lange aktiv und vital bleiben möchte, setzt auf den passenden Schutz, denn schon viele schwere bis tödliche Unfälle sind im Reitsport passiert. Hier bei Decathlon finden sie Reithelme für Kinder, die nicht nur sicher, sondern auch optisch perfekt sind. Verschiedene Passformen der Hersteller Waldhausen und Fouganza garantieren, dass zu jeder Kopfform der passende Helm zu finden ist. Natürlich bietet Decathlon auch alles Weitere für den Reitsport sowie für andere Sportarten inklusive des jeweils nötigen Zubehörs.

Reithelm Kinder: Größe, Maße und Tipps

Sportfachgeschäfte sind die ideale Anlaufstelle für den Kauf von Reithelmen, denn dort ist auch die oft nötige Beratung möglich. Wichtig: Der Helm muss über eine Drei- oder Vier-Punkt-Befestigung verfügen und die Sicherheitsnorm EN 1384 tragen. Diese gilt in ganz Europa und ist der Maßstab für alle Reithelme. Außerdem ist wichtig, dass der Helm gut einstellbar ist.

Wie wähle ich einen Reithelm für Kinder aus?

Die genannte Norm fasst die Mindestanforderungen zusammen, die an Reithelme für Kinder gestellt werden und garantieren sollen, dass die Kleinen sicher reiten lernen. Mithilfe der folgenden Tests wurden die Kinderhelme vor dem Verkauf überprüft:

  • Quetschen
    Damit kann die Steifigkeit des Helm geprüft werden, der sich bei einem Sturz nicht verformen darf.
  • Fallen lassen
    Bei einem Sturz aus 1,50 m Höhe muss der Helm Vorder- und Hinterkopf sowie die Seiten des Kopfes ausreichend schützen.
  • Abstreifen
    Der Helm darf nicht ruckartig vom Kopf gerissen werden. Bei der Anprobe des Helms muss daher auch darauf geachtet werden, dass die Riemen passend verschnallt sind und den Helm am Kopf fixieren. Durch die Beriemung im Nacken wird der feste Sitz des Helms ermöglicht.

Vor der Kaufentscheidung ist es wichtig, den Reithelm für Kinder aktiv zu prüfen. Das heißt, er wird auf die perfekte Passform ebenso überprüft wie auf einen festen Sitz. Sehr praktisch sind Reithelme, die über ein Einstellrad im hinteren Bereich verfügen, sodass das Kind die Passform selbst korrigieren kann. Der Helm darf nicht rutschen und muss auch bei einem festen Stoß an seinem Platz bleiben. Wichtig ist überdies eine gute Belüftung sowie eine Polsterung, die sich herausnehmen und waschen lässt. Nicht zuletzt ist es sicherlich noch wichtig, wie der Helm aussieht. Wenn er dem Kind gefällt, wird er liebend gern und nicht nur als bloße Notwendigkeit getragen.

Wie ermittle ich die passende Größe des Reithelms für Kinder?

Es ist nachgewiesen: Reiten ist gut für die Entwicklung des Kindes, wobei auch ältere Menschen davon profitieren. Die Zeit im Sattel sorgt für mehr Beweglichkeit und hält vital! Wichtig ist dafür aber der passende Reithelm, wobei dessen Größe am besten mit einem Maßband ermittelt wird. Dabei wird das Maßband um den Kopf gelegt, und zwar an der Stelle, die am größten ist. Die hierbei ermittelten Zentimeter entsprechen der Helmgröße. Wer eine Zwischengröße berechnet hat, wählt bitte die nächste Größe.
Wichtig: Das Ausprobieren ist ungemein wichtig! Der Grund: Auch wenn die ermittelten Zentimeter richtig sein mögen, kann es sein, dass die Form des Reithelms nicht zur Form des Kopfes passt und der Helm als störend empfunden wird. Hier hilft es meist, die gleiche Größe von einem anderen Hersteller zu probieren.

Durch Sicherheitsausrüstung und Reithelm Kinder beim Sport schützen

Wie viele Kinder haben es sich schon gewünscht, endlich auf das Pony zu dürfen und frei wie der Wind durch Feld und Wiese zu galoppieren? Dass das so einfach nicht ist, wird spätestens bei der ersten Reitstunde klar. Hier zeigt sich, wie anstrengend der Reitsport ist und wie viel Fachwissen vorhanden sein muss. Letzteres lässt sich übrigens auch ganz prima im Rahmen eines Spiels bzw. eines Fragebogens bei Kinderfesten abfragen!

Welche Ausrüstung sollte das Kind zum Reiten verwenden?

Neben der Tatsache, dass der Reithelm Kinder vor schweren Kopfverletzungen schützt, ist auch die übrige Ausrüstung von großer Bedeutung. Sicherlich muss das Kind nicht gleich von der ersten Reitstunde an perfekt gekleidet sein, doch wenn sicher ist, dass es bei dieser Sportart bleiben möchte, sollte in Sicherheit und Ausrüstung investiert werden. Wichtig sind dabei die folgenden Punkte:

  • Schuhe mit Absatz
    Der Absatz verhindert, dass das Kind mit den Füßen im Steigbügel hängen bleiben kann. Für das Voltigieren sind Schläppchen bzw. Gymnastikschuhe empfehlenswert, später wird das Kind optimal sitzende Reitstiefel benötigen.
  • Reithose
    Mit der Jeans kann niemand auf dem Pony sitzen, denn hier sind die Innennähte sehr dick und scheuern schnell die Haut auf.
  • Reithandschuhe
    Reithandschuhe sind sehr empfehlenswert, denn sie verhindern das Aufscheuern der Finger durch die Zügel.
  • Sicherheitsweste
    In vielen Reitschulen wird die Sicherheitsweste verlangt, in anderen ist sie nur bei Geländeritten üblich. Sie kann die Wirbelsäule des Kindes vor Brüchen durch einen Sturz schützen und ist spätestens dann wichtig, wenn es um das Springen über Hindernisse geht.

Bildquelle: © bigstock.com/AntonioDiaz; © pixabay.com/Uki_71

  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Linkedin
  • Pinterest
It is main inner container footer text