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Mobilität für Kindern entdecken

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Kleinkinder sind gerne unterwegs – das Wissen Eltern zu Genüge. In einem Moment liegen sie brav und schlafend im Kinderbett, im nächsten wollen sie schon herausklettern. Aus einem süßen Krabbeln wird plötzlich Gehen und Laufen. Das ist zwar eine wunderschöne Sache, die Eltern zurecht feiern, doch damit gehen auch ein paar Fragen einher.

Zum Beispiel muss überlegt werden, ab wann Kinder Mobilität auch anders begreifen müssen. Mit Laufrädern, Rollern und Fahrrädern sind sie plötzlich schneller unterwegs, müssen auf den Straßenverkehr achten und lernen, sich wie Mama oder Papa fortzubewegen. Aber in welchem Alter sollte man darauf Wert legen? Und wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Altersgerechte Mobilität bei Kindern

Sobald Kinder laufen können, wollen sie austesten, wie weit sie (wortwörtlich) gehen können. Dies kann bei Kleinkindern ab 2 Jahren mit einem Lauflernrad unterstützt werden. Dieses gibt Kindern Sicherheit, ist aber auch einfach ein Garant für Spaß, da sie viel schneller unterwegs sein können.

Schon mit 3 Jahren kann auch über Roller, Fahrräder oder motorisierte Fahrzeuge wie Kindermotorräder oder Autos für Kinder nachgedacht werden. Hier muss individuell entschieden werden – in diesem Alter entwickeln sich Kinder so schnell, dass nicht einfach gesagt werden kann: Ab diesem Tag ist ein Kind bereit. Das muss schon beobachtet und selbst eingeschätzt werden. Eine Auswahl angesagter Fahrzeuge ab 3 Jahre zeigt Netpapa.de.

Sicherheit geht vor

Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie sicher sind Motorräder, Fahrräder oder auch Elektroautos für Kinder? Die gute Nachricht lautet, dass in Deutschland zumindest die Standards für die Hersteller sehr hoch sind. Die Qualität der Fahrzeuge ist also recht hoch und somit sollten sie einiges aushalten.

Aber je schneller Kinder unterwegs sind, umso größer sind auch die Chancen, dass sie sich verletzen. Daher gilt natürlich immer, dass Kinder einen Helm tragen sollten, wenn sie Fahrzeuge benutzen, die schneller sind als sie selbst laufen können. Auch hier muss wieder darauf geschaut werden, wie das Kind sich entwickelt – manche Kinder sollten langsam herangeführt werden und vielleicht sollte erst einmal ein Bike bis 3 km/h gewählt werden. Später kann dann auf ein anderes (schnelleres) Modell gewechselt werden.

Drift Trikes sind hier ebenfalls eine gute Option, da diese mit oder ohne Elektroantrieb gekauft werden können. Vaterzeiten.de zeigt angesagte Drift-Trikes für Kinder ab 4 Jahren. Natürlich ist Sicherheit dabei auch in der Umgebung zu garantieren – Kinder sollten nur dort fahren, wo es sicher ist. Je älter sie werden, umso aktiver können sie auch am Straßenverkehr teilnehmen. Vorher sollten jedoch Gärten, Einfahrten oder eingezäunte Grundstücke als Erfahrungsort genutzt werden. Oder aber die Eltern fahren gemeinsam mit ihren Kindern und können so aufpassen.

Welche Vorteile hat (geplante) Mobilität bei Kindern?

In erster Linie ist Mobilität für Kinder wichtig, um sich gut entwickeln zu können. Die moderne Welt ist sehr hektisch und das Einsteigen in den Straßenverkehr kann gar nicht früh genug geübt werden. Mit Drift Trikes und Co. sind Kinder dabei nicht nur passive Teilnehmer, sondern aktive. Das ist ein Anreiz, der Kinder dazu bringt, alles verstehen und mitmachen zu wollen.

Denn Regeln im Straßenverkehr können nicht ausschließlich gepredigt werden. Bücher, Lernprogramme oder auch Grundschul-Unterricht behandeln das Verhalten im Straßenverkehr vielleicht, doch am Ende des Tages müssen die Kinder es selbst erleben. Das gelingt als Fußgänger nur bis zu einem gewissen Maße. Mit Bikes fühlen sich die Kinder als Teil des Geschehens. Hupen ist nicht nur ein Geräusch, sondern ein Warnsignal. Ein Schulterblick wird von den Eltern kopiert und in den natürlichen Bewegungsablauf während des Fahrens schon eingebaut. Unerwartete Situationen (z.B. jemand geht ohne zu Gucken auf die Fahrbahn) werden erstmals erlebt und verarbeitet.

Bildquelle: © bigstock.com/ Greentellect

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