Ruck-Zuck-Pellkartoffeln aus der Mikrowelle

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Pellkartoffeln schmecken lecker – nicht nur im Kartoffelsalat, sondern auch mit Kräuterquark oder Tzatziki, Kräuterbutter oder Salatdressing.
Und sie haben einen entscheidenden, praktischen Vorteil:
Im Gegensatz zu Salzkartoffeln müssen sie nicht geschält, sondern nur gründlich gewaschen werden, bevor sie gegart werden können.

Was für die Zubereitung im Wasser gilt – etwa gleichgroße Kartoffeln wählen, festkochende Sorten bevorzugen und vor dem Kochen gründlich waschen – gilt auch für Pellkartoffeln, die praktisch im Handumdrehen in der Mikrowelle zubereitet werden können:

Man nehme einige mittelgroße und möglichst gleichgroße Kartoffeln, wasche sie gründlich in kaltem Wasser ab und und gebe sie noch feucht in einen nicht zu kleinen, hitzebeständigen Gefrierbeutel.
Der Beutel wird durch Drehen der Öffnung locker geschlossen.
Mit einer Stricknadel, einem langem spitzen Holzstäbchen oder ähnlichem werden die Kartoffeln einige Male durchstochen – und mit ihnen auch der Gefrierbeutel.
Eine ausreichende Anzahl nicht zu kleiner Löcher im Beutel ist ganz wichtig, damit der Dampf später entweichen kann. Andernfalls droht der Gefrierbeutel zu platzen!

Anschließend kommt das Ganze in die Mikrowelle. Damit der Beutel während des Erhitzens nicht wieder aufgeben kann, wird die verdrehte Öffnung unter die Kartoffeln geschoben.
Bei 800 Watt werden pro Kartoffel etwa 2 Minuten Garzeit eingestellt – bei fünf mittelgroßen Kartoffeln entsprechend 10 Minuten.
Um zu überprüfen, ob während des Garvorgangs ausreichend  Wasser aus dem Beutel entweichen kann und dieser nicht zu platzen droht, sicherheitshalber immer mal wieder einen Blick durch das Glas der Mikrowellentür werfen.

Am Ende der Zeit wird der Beutel mit Kartoffeln noch einige Zeit zum Abkühlen liegen gelassen, der Beutel vorsichtig geöffnet (dabei auf entweichenden heißen Dampf achten!)  und die Kartoffeln – ebenfalls: Vorsicht! Heiß! – zum Servieren auf einen Teller gelegt.

Sollte das Ergebnis beim ersten Mal nicht perfekt werden, die Kartoffeln beispielsweise innen noch zu hart oder schon zu trocken sein, beim nächsten Mal die Zeit ein wenig kürzer oder länger einstellen, die Wattzahl variieren oder es mit einer anderen Kartoffelsorte ausprobieren.

Ein passender Kräuterquark lässt sich übrigens ganz schnell und einfach herstellen, während die Kartoffeln in der Mikrowelle ihre Runden drehen: 500 g Quark mit Milch zu gewünschter Konsistenz verrühren, reichlich frischen Schnittlauch hinzugeben und mit Salz und Pfeffer, eventuell etwas Zucker abschmecken.

Übrigens: der Gefrierbeutel kann – mit Wasser ausgespült und gründlich getrocknet – wieder verwendet werden.
Und sollten fertige Pellkartoffeln übrig bleiben, lassen sich sich geschält und in Streifen geschnitten noch wunderbar in der Pfanne zu Bratkartoffeln weiter verarbeiten!

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4 Kommentare

  1. Hallo,

    die Beutel, die ich immer verwende, sind laut Aufdruck „kochfest bis 115°C“ und haben es bislang alle unbeschadet überstanden.

    Viele Grüße

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