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Schwimmen lernen: Warum ist das so wichtig?

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Eine Umfrage im Jahr 2022 hat ergeben, dass etwa fünf Prozent der deutschen Jugendlichen und Erwachsenen nicht schwimmen können. Das sind etwa 3,5 Millionen Menschen, die sich selbst als Nichtschwimmer bezeichnen. Dabei ist es im eigenen Interesse sehr wichtig, schwimmen zu können: Beim Schwimmbadbesuch oder beim Strandurlaub kann es schnell zu Situationen kommen, in denen das Schwimmen lebensrettend sein kann.

Im Zweifelsfall kann Schwimmen Leben retten

Steht ein Besuch im Freibad, am Strand oder ein Nachmittag am Pool bevor, denken die meisten Menschen an die passende Kleidung, eine geeignete Creme für alle Hauttypen und vielleicht noch Snacks und Getränke. Aber wie sieht es eigentlich mit der Sicherheit aus? Wer nie Schwimmen gelernt hat, begibt sich unter Umständen in Gefahr, wenn es ins Wasser geht. Strömungen, Unfälle und mehr können dazu führen, dass man sich plötzlich in tieferem Gewässer wiederfindet. Das betrifft nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene, denn es können längst nicht alle Menschen schwimmen. Die Gründe dafür liegen oftmals darin, dass der Schwimmunterricht in den Schulen nicht so häufig und regelmäßig stattfindet, wie es notwendig wäre. Nicht nur in der Coronazeit blieben die wichtigen Schwimmstunden auf der Strecke. Können die Eltern selbst nicht schwimmen, bringen sie es naturgemäß auch ihren Kindern nicht bei. Angebote wie Schwimmkurse für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter werden nicht immer wahrgenommen, unter anderem, weil die finanziellen Mittel dafür fehlen. Oftmals wird die Wichtigkeit des Schwimmens aber auch einfach nicht ernst genommen. Dabei hilft es besonders Kindern dabei, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln und das eigene Selbstvertrauen zu stärken. Zudem trägt es zu einer erhöhten Sicherheit im Schwimmbad und am Strand bei: Fällt das Kind etwa in den Pool, kann es sich selbst über Wasser halten.

Schwimmen lernen lohnt sich auch für Erwachsene

Beim Thema Schwimmunterricht denken viele Menschen wohl zunächst an Kurse für Kinder. Es gibt aber auch zahlreiche Angebote für Erwachsene: Grundsätzlich ist es nie zu spät, schwimmen zu lernen und etwas für die eigene Sicherheit und auch für die Gesundheit zu tun. Immerhin ist regelmäßiges Schwimmen eine gute Möglichkeit, Herz und Kreislauf sowie die Muskulatur zu stärken. Selbst für Personen mit Übergewicht und Gelenkbeschwerden eignet sich die Bewegung im Wasser ideal. Aus diesen Gründen wird das Schwimmen auch für Senioren empfohlen, die sich körperlich betätigen und etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Auch im fortgeschrittenen Alter lohnt es sich noch, das Schwimmen zu erlernen: Entsprechende Kurse für Senioren werden in vielen Städten und Bädern angeboten. Sollte Angst vor dem Wasser bestehen, können spezielle Kursangebote wahrgenommen werden, die auf die Bedürfnisse ängstlicher Schwimmschüler abgestimmt sind. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene gilt: Der Spaß am Schwimmen und an der Bewegung im Wasser sollte immer im Vordergrund stehen. Je früher Kinder daran gewöhnt werden, umso leichter fällt es ihnen, das Schwimmen nahezu natürlich zu erlernen. Haben Eltern Angst vor Wasser und können selbst nicht schwimmen, sollten sie dies keinesfalls auf ihren Nachwuchs übertragen. Es gibt übrigens auch Schwimmkurse für Eltern mit Kindern, in denen die Kleinen zusammen mit den Großen spielend schwimmen lernen können.

Bildquelle: © bigstock.com/ ChasingMoments

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