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Kinderwissen fördern: Eltern haben viele Möglichkeiten

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Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen immer alles wissen. Das kann Eltern manchmal vor ganz schöne Herausforderungen stellen, denn der Wissensdurst der Kleinen sollte keinesfalls ignoriert oder heruntergespielt werden. Natürlich wissen Mama und Papa selbst nicht immer die Antworten auf alle Fragen, die ihr Nachwuchs stellt. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, Kinder mit Wissen, Kunst und Kultur zu konfrontieren, und das natürlich vollkommen kindgerecht.

Das Internet bietet moderne Bildungsmöglichkeiten für Kinder

Das Internet wird heutzutage in nahezu allen Lebensbereichen genutzt. Entsprechend kann es auch dazu verwendet werden, Kindern auf unterhaltsame Wissen zu vermitteln. Webseiten, die speziell für den Nachwuchs entwickelt wurden, stehen für alle Interessengebiete bereit. Ganz gleich, ob Sohn oder Tochter sich für Dinosaurier interessieren, eine Vorliebe für den Weltraum haben oder gerne mehr über den Garten wissen möchten: Jedes Interessengebiet wird abgedeckt. Eltern sollten sich den vielen Möglichkeiten, die das Internet bietet, nicht verschließen. Kinder, die mit modernen Medien aufwachsen, erlernen einen natürlichen Umgang mit diesen und wissen sie somit auch im späteren Leben zu nutzen. Eltern sollten aber immer darauf achten, dass eine Nutzung der Onlinemedien nicht unbegrenzt stattfindet: Abhängig vom Alter des Kindes ist es ratsam, eine angemessene Bildschirmzeit festzulegen, die nicht überschritten werden sollte. Ebenso ist es ratsam, dass sich die Eltern mit den ausgewählten Videos, Podcasts und Webseiten vertraut machen, bevor ihre Kinder diese nutzen dürfen. Kindgerechter Content lautet hier das Stichwort. Nur so wird sichergestellt, dass keine Inhalte konsumiert werden, die nicht für das jeweilige Alter geeignet sind.

Museen, Ausstellungen und mehr vermitteln Wissen zum Anfassen

Natürlich ist es aber auch nach wie vor möglich, das Internet Internet sein zu lassen und klassische Ausflüge mit den Kindern zu unternehmen. Hier steht nicht nur das Wissen im Vordergrund: Gemeinsame Erlebnisse mit der Familie fordern die Zusammengehörigkeit und hinterlassen positive Erinnerungen bei groß und klein. Auch hier gilt immer: Alle Unternehmungen sollten vor allem auf die Bedürfnisse der Kleinen zugeschnitten sein. Eine klassische Kunstausstellung kann bei Kindern schnell zu Langeweile führen. Ist das Event aber auf jüngere Besucher ausgerichtet, wird es ganz anders inszeniert und weckt das Interesse von Kindern und Jugendlichen. Viele Museen etwa veranstalten daher in unregelmäßigen Abständen spezielle Nachmittage für die kleinen Wissbegierigen, in denen der Nachwuchs nicht nur zusehen und zuhören, sondern auch aktiv mitmachen kann. Dann wird beispielsweise gebastelt, ein mittelalterliches Werkzeug ausprobiert oder eigenes Mehl gemahlen. Das Mitmachen ist für Kinder besonders wichtig, da sie auf diese Weise nicht nur passiv konsumieren, sondern aktiv lernen, verstehen und begreifen. Es muss aber nicht immer eine Unternehmung sein, die Geld kostet. Auch ein Ausflug in den Park oder Wald bietet viele Gelegenheiten, etwas über die hiesige Flora und Fauna zu lernen und Zeit mit Eltern und Geschwistern zu verbringen. Hier gibt es vieles zu entdecken, so zum Beispiel Blumen, Bäume und natürlich Tiere wie Insekten, Vögel und Nagetiere. Wer sich nicht so gut auskennt, kann ein Bestimmungsbuch oder eine entsprechende App verwenden, um Pflanzen und Tiere zu bestimmen. Übrigens: Es ist vollkommen in Ordnung, als Elternteil nicht alles zu wissen und nicht immer sofort die richtige Antwort parat zu haben.

Bildquelle: © bigstock.com/ sharomka

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