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Selbstgemacht zum Verschenken oder Selbstgenießen: Weihnachtliche Konfitüre

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Kleine Mitbringsel und selbstgemachte Geschenke zur Weihnachtszeit machen Freude und sind oft sehr viel persönlicher als „nur Gekauftes“.
Sie müssen dabei nicht viel kosten, zeigen dem Beschenkten auf nette wie unverbindliche Art „Ich hab‘ an Dich/Sie gedacht!“ und bringen niemanden in Verlegenheit, der selbst vielleicht kein Geschenk parat hat.

Im Laufe der Zeit sind hier im Blog einige Ideen zusammen gekommen, was Gestricktes, Gebasteltes, Gebackenes… sich besonders zur Weihnachtszeit als kleine Aufmerksamkeit eignet (siehe Links am Ende).
Süß, lecker und viel Platz für einige Kreativität bietend ist alle Jahre wieder selbst gekochte Weihnachtskonfitüre.

Die abc-mama hat in diesem Jahr eine Kreation aus folgenden Zutaten hergestellt:
Birnen, Äpfel, Gelierzucker (1:1) und für die weihnachtliche Note Zimt und Lebkuchengewürz.

Verwendet man zum Kochen Gelierzucker 1:1, bedeutet dies, dass pro Gramm geschältes, entkerntes Obst ein Gramm Gelierzucker hinzugegeben wird.
Damit sich das Kochen lohnt und keine Zuckerreste bleiben, werden 1 kg Gelierzucker (1:1) und 1.000 g Obst verwendet, davon etwa 650 g Birnen und 350 g Äpfel (entkernt und geschält, das bedeutet für den Einkauf etwa 900 g Birnen und 500 g eher süße, nicht zu harte Äpfel).

Äpfel und Birnen werden geschält, vom Kerngehäuse, unschönen und harten Stellen befreit und in kleine Stücke geschnitten. Etwa 1.000 g des so vorbereiteten Obstes werden abgewogen. Zusammen mit 1.000 g Gelierzucker 1:1 kommen die Obststücke in eine große Schüssel, dazu ein Teelöffel Lebkuchengewürz und zwei Teelöffel Zimt.
Mit einem großen Löffel wird alles vorsichtig miteinander vermengt.

Damit das Obst zum Pürieren weicher wird und das Aroma der Gewürze gut durchziehen kann, bleibt alles erst einmal zugedeckt mindestens eine Stunde lang stehen.

Diese Zeit kann man nutzen, um die (Schraubdeckel)Gläser vorzubereiten, in die später die fertige Konfitüre eingefüllt wird.
Nur wenn die Gläser absolut sauber sind, ist die Konfitüre lange haltbar!
Die vorher (in der Spülmaschine) gespülten Gläser werden dazu samt Deckeln in einem großen Topf mit heißem Wasser einige Zeit lang ausgekocht und anschließend kopfüber auf ein frisches Geschirrtuch zum Trocknen gestellt.

Ist die Obst-Zucker-Mischung gut durchgezogen, wird sie mit dem Pürierstab sehr fein zerkleinert und anschließend nach den Angaben auf der Gelierzuckerpackung (in der Regel etwa vier Minuten lang sprudelnd und unter pausenlosem Rühren) gekocht.

Sofort nach dem Kochen wird die Konfitüre noch heiß in die bereit gestellten Gläser gefüllt, diese werden mit den Deckeln luftdicht verschlossen und zum Abkühlen auf den Kopf gestellt.

Zum Verschenken das abgekühlte Glas kopfüber mittig auf eine weihnachtliche Serviette stellen, rundherum die Serviette mit etwas Abstand vom Glas ausscheiden und mit einem Gummiband das so enstandene runde Serviettenstück auf dem Glasdeckel befestigen. Noch schöner sieht es aus, wenn das Glas zusätzlich noch mit Geschenkband umwickelt wird und/oder der Name der Konfitüre mit einem weißen oder silberfarbenen Stift auf dem Glas vermerkt wird.

Konfitüre zu Weihnachten

Weitere, bisher erschienene* Geschenkideen für Weihnachten, die nicht viel kosten und bei denen zum Teil Kinder schon kräftig mithelfen können – in alphabetischer Reihenfolge:

Baumschmuck aus Salzteig
CD oder Cassette, selbst aufgenommen
Fotobox
Fotobuch
Fotokalender
Fransenschal
Kerzen – selbst gegossen
Kerzen – verziert
Lesezeichen
Plätzchen (selbst gemacht)
Socken – selbst gestrickt
Stiftedose

*Noch mehr Ideen folgen bis Weihnachten, zum Beispiel am Nikolaustag eine Anleitung für selbstgestrickte Filzpantoffeln

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