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Sozialer! Bewusster! Umweltfreundlicher! Tierlieber! Kleine, gute Vorsätze für Advent und Weihnachten

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Gute Vorsätze? Die macht man bekanntlich gerne an Silvester. Und die Idee dahinter? Im neuen Jahr, da soll so einiges anders werden!

Auch wenn es hochtrabend klingt: Im Grunde möchte man doch ein besserer Mensch werden, als man bisher war. Weniger sündigen in Bezug auf Süßigkeiten, Zigaretten oder Alkohol! Mehr Sport treiben! Weil das ja nie verkehrt ist und man sich Gutes damit tut. Und: Sicherlich nachhaltiger, bewusster, umweltfreundlicher und kritischer in Bezug auf seinen ökologischen Fußabdruck leben!

Doch warum mit den guten Vorsätzen wieder bis Silvester warten? Und dann resigniert zusehen, wie diese höchstwahrscheinlich im Januar, spätestens aber im Februar wieder im Sande verlaufen?

Gute Vorsätze fassen, das kann man doch auch jetzt! Vorsätze beispielsweise, das kommende Weihnachtsfest bewusster zu gestalten und zu genießen. Und gleichsam einen kleinen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Jetzt, vor Beginn der Adventszeit, die ja ohnehin symbolisch steht für Aufbruch, Ankunft und das Beschreiten neuer Wege.

Und damit die guten Vorsätze unterwegs nicht aus Versehen und unbemerkt „verloren gehen“? Diese am besten schriftlich festhalten! Und sich, wenn das letzte Weihnachtspäckchen geöffnet ist, daran messen, was man erfolgreich eingehalten hat.

Unsere Vorschläge für zehn solch guter Vorsätze?

1.) Keine Geschenke mehr kaufen, von denen man nicht hundertprozentig überzeugt ist, dass sie den Beschenkten gefallen

Wie viele Tonnen Kram tummelt sich wohl in Schränken und Regalen, in Kellern und auf Dachböden? Unmengen an Zeug, das niemand braucht. Das auch niemand wirklich wollte. Aber das dennoch jemand besitzt, weil es als gutgemeintes Geschenk einst unterm Tannenbaum lag.

Seien Sie in diesem Jahr doch mal konsequent und gehen Sie mit gutem Beispiel gegen die Konsumwut voran. Was nicht auf dem Wunschzettel der Kinder steht, landet auch nicht auf dem Gabentisch!

Und wenn diese Wunschlisten unerwartet bescheiden ausfallen? Dann ist Geld fürs Sparbuch, als Zuschuss für eine Reise oder zur Erfüllung eines späteren Wunsches sicherlich ein gutes Geschenk. Jedenfalls ein besseres als „irgendwas“, nur damit der Geschenkesack voll wird.

2.) Weniger Geld im Kaufrausch ausgeben und die dabei eingesparte Summe spenden

„Dies wäre doch nett und das wäre doch ein hübsches Mitbringsel… “. Jeder kennt wohl diese Gedanken beim Treibenlassen durch vorweihnachtlich dekorierte Geschäfte.

Lassen Sie diese ganzen Zufallsfunde, die man gerne mal so mitnimmt, doch mal im Laden. Überschlagen Sie abends, wie viel Sie NICHT dafür ausgegeben haben. Und spenden Sie das Geld. Oder wenigstens die Hälfte, dann ist es für Sie und den Spendenempfänger eine klassische Win-win-Situation.

3.) Eine Weihnachtskiste packen oder einen Wunsch von einem Wunschbaum pflücken

Es gibt verschiedenste Organisationen, die sich immer, aber auch vor Weihnachten über Sach- oder Lebensmittelspenden freuen. Oder über Mitmenschen, die aktiv werden, um Kindern einen Herzenswunsch zu erfüllen. Auch in Ihrer Nähe gibt es bestimmt engagierte Menschen, die solche Projekte initiiert haben. Und die sich nun über jeden einzelnen aktiven Mitstreiter sehr freuen.

4.) Einen naturbelassenen Adventskranz basteln

Einen Adventskranz kann man aus dem basteln, was die Natur zu bieten hat. Tannenzweige sind dafür die Basis. Und Zapfen, Beeren und allerlei mehr eignen sich als natürliche Deko.

Kaufen Sie dazu nicht „irgendwelche“ Kerzen. Sondern informieren Sie sich über die verschiedenen Kerzenmaterialien und welche Kerzen aus ökologischer Sicht zu empfehlen sind.

5.) Mit der ganzen Familie auf den Weihnachtsmarkt gehen und dabei keinen Müll hinterlassen beziehungsweise mit nach Hause nehmen

Ein Weihnachtsmarktbesuch ist zweifelsohne ein Highlight für die ganze Familie. Und das kann dieser auch sein, wenn man mal kritischer hinschaut, einiges meidet und sich für anderes bewusst entscheidet.

Machen Sie einen großen Bogen um Stände, an denen die Mülleimer vor Einwegverpackungen überquellen. Und kaufen Sie lieber an anderen Ständen Geschenke, die ohne Verpackung daher kommen. Beziehungsweise nur mit solcher, die für das Produkt unverzichtbar ist. Denn natürlich kann man Senf, Honig oder Likör schwerlich ohne Glas drumherum erwerben.

6.) Eine Krippe bauen oder basteln, wenn es noch keine in der Familie gibt

Selbstgemacht = Einmalig! Vielleicht geraten die Krippenfiguren nicht einmalig schön und perfekt, wenn Kinder sich mit einem Klumpen Ton ans Werk machen. Oder Mama und Papa zur Laubsäge greifen und einen Stall samt Maria und Josef, Ochs und Esel aussägen.

Aber dafür erhält man ein Unikat in echter Handarbeit, über das man sich alle Jahre wieder freut. Und über das nachfolgende Generationen garantiert immer wieder gerne schmunzeln. Sofern die Krippe nach der Weihnachtszeit nicht aufgegessen wird, was bei der ersten Bastelidee HIER durchaus der Fall sein könnte… .

7.) Ein vegetarisches Weihnachtsmenü komponieren

Wie wäre es, am Heiligabend die Gänse am Weiher zu besuchen, anstatt eine ihrer Artgenossinnen aus dem Ofen zu zaubern? Ein wunderbares Weihnachtsessen gelingt schließlich auch ganz ohne Fleisch und Fisch. Und vom Gedanken „Zu einem Festmahl gehört zwangsläufig ein Braten“ sollte man sich doch endgültig freimachen.

Eine delikate Gemüsesuppe, ein wunderbarer Salat, eine herzhafte Spezialität mit Pilzen und Käse und ein köstliches Dessert machen satt. Und lassen bestimmt niemanden am Tisch Fleisch vermissen.

8.) Futterhäuschen für Vögel aufhängen und Meisenknödel mal selber machen

Und wenn man schon dabei ist, an die Tierwelt zu denken? Nehmen Sie sich für den kommenden doch vor, Ihre Außenflächen zu einem Paradies für hungrige Vögel zu machen. Meisenknödel kann man sogar selber machen. Und Ihre Kinder sind garantiert unsagbar stolz, wenn der erste Vogel diesen liebevoll handgemachten Leckerbissen entdeckt.

9.) Plastik bei Geschenkverpackungen boykottieren

Streift man durch die Abteilung mit Geschenkmaterial, bekommt man manchmal das Gefühl, dass die Verpackung wichtiger ist als der Inhalt. Unmengen an Geschenkpapierrollen, Schleifenbändern, Aufklebern und Anhängern warten da auf Käufer. Und besonders vor Weihnachten darf es natürlich glitzern und funkeln! So sehr, dass man fast ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man solch eine Pracht ums Geschenk den Liebsten vorenthält.

Das sollte man aber nicht haben! Denn der Inhalt zählt und weniger ist mehr. Für die Umwelt und den Geldbeutel. Ebenso gut kommt das liebevoll gewählte Präsent sicherlich in schlichtem Packpapier, zusammengehalten von einer Schnur aus Naturbast an. Wer mag, bemalt das Papier vielleicht gar selbst. Oder verziert es schlicht wie dekorativ weihnachtlich mit einem kleinen Tannenzweig. Mehr Alternativen zum klassischen Geschenkpapier gibt es hier bei uns.

10.) Zu jedem Adventssonntag ein neues Weihnachtslied auswendig lernen

Egal ob man eine CD in den Player liegt, Musik streamt oder den USB Stick mit der Heiligabend-Playlist bestückt hat. Sobald weihnachtliche Klänge ertönen, verbraucht dies Energie. Und die kann man doch sparen, indem man einfach mal wieder selbst singt und musiziert!

Zugegeben wird sich dieser kleine Beitrag nicht erkennbar in der Stromrechnung niederschlagen. Aber das macht nichts, hat man dafür immerhin beigetragen, ein kleines Stück Kultur zu bewahren. Und ein Gemeinschaftserlebnis zu initiieren, das für den Nachwuchs später vielleicht zu den herzerwärmenden Kindheitserinnerungen zählt.

Bildquelle: © unspash.com/ Joey Banks

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