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Sport: Einfach rundum gut für Kinder!

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Ein bisschen sportlicher sein, ein wenig trainierter aussehen und dazu generell gesünder leben? Das wollen sicherlich viele und nehmen es sich immer wieder vor. Dann, wenn die Bikinifigur vorm Urlaub zu wünschen übrig lässt. Und die Hose beim Sitzen kneift.

Sooo schwer kann es ja eigentlich nicht sein, mal wieder aktiv zu werden! Andere schaffen es ja schließlich auch! Jene, die man vielerorts eifrig hinter großen Glasfronten von Fitnesscentern trainieren sieht. All die Jogger, die einem im Alltag begegnen auch dann und dort, wann und wo man sie nicht erwartet. Andere wiederum lassen ihr Auto bewusst stehen und schwingen sich bestens ausgerüstet für den Arbeitsweg bei jedem Wetter aufs Rad. Und dann hat sicherlich noch jeder solche im Bekanntenkreis, für die einfach unverzichtbarer Quell der Lebensfreude ist. Für die es kein gelungenes Wochenende ist, stehen nicht Laufen, Radeln, Reiten, Segeln, Golf spielen, Wandern auf dem Programm.

Scheinbar tun sich nur im eigenen Alltag oft Hindernisse auf. Zu müde nach der Arbeit. Zu wenig Zeit neben Haushalt und Kindern. Muskelkater und Frust, wenn man doch mal die Laufschuhe geschnürt und einige Runden auf dem wahlweise staubigen oder matschigen Feldweg gedreht hat. Und dann? Beneidet man die eigenen Kinder! Den Nachwuchs, der rennt, klettert, stundenlang im Badesee planscht, anscheinend ohne jemals zu ermüden.

Kinder sind eben von Natur aus beneidenswert bewegungsfreudig. Und bleiben es hoffentlich lange, wenn sie denn regelmäßig, am besten täglich Gelegenheit dazu haben. Warum dies so wichtig ist und Sport so gut tut?

1. Sport erlaubt, immer neue Talente an sich zu entdecken

Manchmal „landet“ das Kind in einer Sportart, weil es eben praktisch ist. Die Turnhalle direkt um die Ecke, der Fußballplatz gleich über die Straße. Dennoch sollte man das eigene Kind nicht aus Bequemlichkeit festlegen. Es gibt so viele Sportangebote – und als solche sollte man diese betrachten. Als Angebote, die man unter die Lupe und dann gegebenenfalls eine Zeitlang annehmen kann. Das gibt Kindern die Chance, Neues auszuprobieren und festzustellen, welche Sportart ihnen wirklich liegt. Und welche eben nicht.

Allerdings sollte man nur das befürworten, bei dem man ein gutes Gefühl hat. Sind Eltern hingegen genervt, weil sie weite Strecken fahren müssen, um das Kind zum Training zu bringen und wieder abzuholen? Dann ist das wahrlich nicht gut fürs Familienklima. Ebenfalls spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle. Diese sollten sich im Rahmen dessen bewegen, was man sich als Familie ohne Bauchschmerzen leisten kann. Und über diese sollte man sich im Vorfeld bei aktiven Sportlern informieren und im Klaren sein. Regelmäßig eine neue Ausrüstung, Benzingeld für häufig auswärts stattfindende Wettkämpfe, Mannschaftsfahrten, Vereinsbeiträge – da kann einiges zusammen kommen.

2. Sport kommt auch dem Gehirn zugute

Eine schöne Vorstellung, dass Sport in der Kindheit langfristig nicht nur dem Körper guttut, sondern auch das Gehirn leistungsfähig erhält. Zwar ist dieser Effekt bislang zwar nur bei Ratten nachgewiesen, aber schaden wird regelmäßige Bewegung auf keinen Fall.
Als erwiesen gilt hingegen, dass Sport räumlichem Vorstellungsvermögen und der Konzentrationsfähigkeit zugute kommt.

3. Sport trainiert die Ausdauer

Und das nicht nur in Bezug auf die körperliche Kondition! Jedes Kind erlebt trotz aller anfänglicher Sport-Begeisterung sicherlich auch anstrengende Phasen. Jene Zeiten, in denen es partout keine Lust auf Mannschaftskameraden, Trainingseinheiten und Wettkämpfe hat. Doch vorschnell aufgeben und das Handtuch werfen? Das ist dann eine sehr unsportliche Haltung. Besser? Weitermachen, mal die Zähne zusammenbeißen, am Ball bleiben! Und darauf warten, dass die Freude an der Sache sich wieder einstellt. Das ist ein gutes Training für andere Situationen, durch die man einfach durch muss.

Und wenn diese erwartete Freude doch dauerhaft ausbleibt? Dann ist es – nach reiflicher Bedenkzeit! – natürlich zu erwägen, ob eine andere Sportart nicht die bessere wäre. Schade ist es jedenfalls, vorschnell ein Hobby aufzugeben.

4. Sport stärkt Teamgeist und Gemeinschaftssinn

Als Team gemeinsam an einem Strang zu ziehen ist eine Fähigkeit, die Kinder während der Schulzeit gut gebrauchen kommen. Und die für Erfolg im Job heutzutage ebenfalls in vielen Berufen quasi unverzichtbar ist. Dazu gehört, mal die Führung zu übernehmen, sich aber auch mal unterordnen zu können. Und: Immer fair zu bleiben und sich zu beherrschen, selbst wenn die Emotionen hochkochen, weil es gerade nicht so gut läuft.

Zur Belohnung wiegt beim Mannschaftssport eine Niederlage nur halb so schwer. Schließlich kann man sich gegenseitig aufmunternd auf die Schultern klopfen. Und beim nächsten Mal wieder gemeinsam zu gewinnen, ist natürlich für jeden Teamsportler das höchste der Gefühle.

5. Sport schult den gesunden Ehrgeiz

Wann steckt man sich schon so viele Ziele wie beim Sport, bei dem man jeden Fortschritt in Zahlen messen kann? Sei es der Anteil der körpereigenen Muskelmasse, die immer länger werdende Laufrunde oder die gestoppte Zeit für den Sprint. Ziele zu erreichen und neue erreichen zu wollen, das motiviert. Es kann dazu führen, dass man manchmal gar über sich hinauswächst! Und wer beim Sport einmal gemerkt hat „Ich kann alles schaffen!“, traut sich sicherlich auch in anderen Lebenslagen (die nächste Klassenarbeit…) mehr zu!

6. Sport fördert Motorik, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Kondition

Und stärkt natürlich die Muskeln. Und das kommt Kindern immer zugute. Ob beim Schulsport, beim Schwimmen im Meer im Urlaub, beim Ausflug in den Kletterwald.

7. Sport hilft, Übergewicht vorzubeugen

Klar: Wer sich viel bewegt, verbrennt mehr Kalorien als ein notorischer Stubenhocker. Aber mehr noch: Kinder, die draußen toben, vergessen dabei glatt die Leckereien, die in der Speisekammer warten. Und kommen kaum in Versuchung, mal eben beim Kühlschrank vorbeizuschauen. Die denken womöglich gar nicht ans Essen, bis ihr Magen lautstark knurrt. Und außerdem setzt Bewegung Glückshormone frei! Und für dieses Wohlbefinden muss dann keine Tafel Schokolade mehr herhalten.

Bildquelle: © unsplash.com/Andrik Langfield

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