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Stets einladend! So sieht ein pflegeleichter Essbereich für die Familie aus

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  So sehr man sich als Mama und Papa auch bemühen wird, dass der fröhlich orangefarbene Möhrenbrei ausschließlich im Mund des süßen, kleinen Nachwuchs‘ landet: Mahlzeiten mit Baby oder Kleinkind werden praktisch immer Spuren hinterlassen. Auf dem Lätzchen – aber auch auf Böden und Möbeln.

Auch so alltägliche Dinge wie das manierliche Essen wollen schließlich gelernt und geübt sein! Und bis es irgendwann so richtig klappt mit Messer, Löffel und Gabel, werden die Kleinsten ihre Speisen mit mehr als einem Sinn genießen.

Wie es schmeckt, ist für sie die eine Frage. Wie es sich anfühlt, was da auf dem Teller liegt, die andere nicht weniger wichtige oder minder interessante. Dazu kommt, dass Babys und Kleinkinder gerne die einfachsten und naheliegendsten Mittel wählen, um ans Ziel zu gelangen. Warum also aufwändig mit Besteck hantieren, wenn die Nudeln doch viel leichter mit den Fingern in den Mund zu bekommen sind?

Mit etwas Glück bleibt ihre Kleidung da dank Lätzchen sauber. Tisch und Hochstuhl lassen sich mit einem feuchten Lappen nach dem Essen abwischen. Doch der Radius, in dem mit Genuss verzehrte Lebensmittel und vielleicht nicht so beliebte Gemüsesorten mitunter Spuren hinterlassen, ist oft deutlich größer.

Das A und O für entspannte Mahlzeiten, für wenig Putzaufwand danach und einen stets hygienischen und optisch ansprechenden Essbereich ist für Familien mit kleinen Kindern daher eine pflegeleichte Einrichtung dessen.

Wie so ein Essbereich aussehen kann? Unsere 3 wichtigsten Tipps in Kürze!

1. Stets schnell wieder auf „Hochglanz“: Ein pflegeleichter Boden

Teppiche sorgen zweifelsohne für Gemütlichkeit. Doch spätestens, wenn der Nachwuchs mit am Familientisch isst, wird ein Teppich darunter nicht mehr lange Freude machen.

Wer nicht ständig mit Teppichschaum und Staubsauger hantieren möchte, sollte lose Teppiche für eine ganze Weile im Keller verstauen. Verlegten Teppichboden kann man schützend abdecken, zum Beispiel mit einer pflegeleichten Bambusmatte.

Auf lange Sicht kann es sich jedoch auch lohnen, über geeignete Alternativen zum Teppichboden nachdenken. Denn ob Parkett oder Laminat, Fliesen oder Kork: Alles, was feucht abwischbar ist, ist mit Kindern die deutlich bessere Wahl.

Soll es dennoch Teppichboden sein?

Dann sind Teppichfliesen womöglich eine gute Idee. Diese sind mittlerweile in praktisch allen Farben und Qualitäten erhältlich. Sogenannte „selbst liegende“ Ausführungen bleiben auch ohne Kleber an Ort und Stelle und bedeuten so minimalen Aufwand bei der Verlegung.

Und bei Verschmutzung kann man kurzerhand einfach eine einzelne Teppichfliese nehmen und reinigen, bei Bedarf natürlich auch gegen eine andere austauschen.

2. Stühle um den Esstisch: Familienfreundlich und bequem

Niemand muss auf gepolsterte Stühle verzichten oder sich gar komplett neu einrichten, sobald der Nachwuchs mit am Tisch isst! Die pflegeleichtesten Modelle für die Familien-Essecke sind natürlich schlichte, „schnörkellose“ Stühle aus abwischbaren Materialien wie Holz oder Kunststoff.

Gegen mögliche Verfärbungen durch den berüchtigten Möhrenbrei, durch Tomatensauce oder Spinat sollten Holzoberflächen entsprechend mit geeigneten Pflegeprodukten behandelt werden (dazu weiter unten mehr).

Für den nötigen Sitzkomfort sorgen lose aufliegende oder beispielsweise mittels Klettbändern befestigte Sitzkissen. Diese sollten bei möglichst hohen Temperaturen in der Waschmaschine waschbar sein.

Für bereits vorhandene Stühle mit (Kunst)Leder- oder Stoffbezug, die eher empfindlich und schwierig zu reinigen sind, wenn sie mit färbenden oder fettigen Lebensmitteln in Berührung gekommen sind, gibt es womöglich passende Hussen im Handel. Achten Sie auch bei deren Kauf auf die erlaubte maximale Waschtemperatur, die idealerweise 60°C betragen sollte.

Sie haben Polsterstühle, für die nicht so leicht passende Bezüge zu finden sind?

Dann werden diese sicherlich im Laufe der Zeit den einen oder anderen Fleck abbekommen, der trotz aller Reinigungsversuche nicht mehr spurlos verschwinden wird.

Ihr Herz hängt aber an diesen Stühlen?

Dann müssen diese sicherlich nicht mit Ende der Babyzeit ausgedient haben! Denn praktisch jedes Polstermöbel lässt sich neu beziehen. Und bei manch einem Stück kann sich der versierte Heimwerker sogar selbst und relativ kostengünstig daran versuchen.

Dafür braucht es etwas Geschick und Geduld, natürlich einen geeigneten Stoff (suchen Sie im Handel gezielt nach „Bezugsstoffen“ oder „Möbelstoffen“) und das richtige Werkzeug, sprich: einen Handtacker.

Zwar kann man Bezugsstoffe auch anders befestigen. Mit dem Handtacker ist dies jedoch einfach und vor allem auch allein zu bewältigen.

Mit einer Hand wird der Stoff in Position gebracht, mit der anderen dieser schnell, präzise und dauerhaft fixiert. Hinter folgendem Link finden Sie ausführliche Informationen über Handtacker, deren Einsatzgebiete, aber auch die Wahl der für diesen Einsatzzweck geeigneten Tackerklammern.

3. Platz für gemeinsame Mahlzeiten und vieles mehr: Ein robuster Tisch für alle

Ein großer Esstisch ist in vielen Familien das multifunktionale Herzstück der Einrichtung. Hier wird natürlich gegessen, aber auch gebastelt. Da werden Hausaufgaben erledigt und finden Spieleabende statt. Kurz und gut: Der große runde oder eckige Tisch dient als Treffpunkt, Ort für Diskussionen, Informationsaustausch und gesellige Stunden.

Trägt er mal Spuren davon, sind diese später gar nostalgische Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, als die Kinder noch klein waren. Doch trotz mancher kleiner Kratzer sollte der Esstisch immer einen einladenden, gepflegten Eindruck machen.

Empfindliche Oberflächen lassen sich am einfachsten mittels Tischdecken und Untersetzern schützen. Möchte man die schöne Optik des Tisches darunter nicht verstecken, ist eine transparente Tischdecke – erhältlich auch als Meterware – für den Alltag eine gute Wahl. Für Bastelaktion und ähnliches empfiehlt es sich, zusätzlich stets eine günstige Wachstischdecke griffbereit zu haben, die praktisch alles mitmacht.

Nahezu perfekt mit Kind ist erfahrungsgemäß ein Tisch aus robustem Massivholz. Durch regelmäßiges Ölen (alternativ: Wachsen, wobei Ölen beim Esstisch eher zu empfehlen ist) erhält dieser eine strapazierfähige, leicht zu reinigende Oberfläche. Diese bleibt im alltäglichen Gebrauch lange schön und wird bei Bedarf einfach entsprechend nachbehandelt.

Und wirkt der Tisch irgendwann einmal doch sichtbar in Mitleidenschaft gezogen? Dann kann eine massive Holzplatte üblicherweise problemlos abgeschliffen werden.

Bildquelle: © bigstock.com/ Yastremska

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