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Tipps für einen besseren Schlaf bei Kindern

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Alle Eltern kennen es – das Problem, dass die Kinder einen nachts wachhalten, weil sie einfach nicht schlafen können. Viele Eltern verbringen nicht nur eine gefühlte Ewigkeit damit, die Kinder ins Bett zu bringen, sondern müssen zudem nachts auch noch oft raus, um die Kinder zu beruhigen. Bis zu einem gewissen Grad es das natürlich ganz normal und alle Eltern sollten sich gerade in den ersten Jahren auf viele unruhige Nächte einstellen. Es gibt jedoch zahlreiche Tipps und Tricks, die dabei helfen, den Schlaf zu verbessern. Wenn Sie diese Tipps anwenden, dann können nicht nur Ihre Kinder, sondern auch Sie selbst viel besser schlafen.

  1. Schaffen Sie eine ideale Schlafumgebung

Das Schlafzimmer Ihres Kindes sollte kühl, dunkel und ruhig sein. Ziehen Sie Vorhänge oder Rollos in Betracht, um eine direkte Belichtung des Schlafzimmers während der Nacht zu vermeiden. Darüber hinaus sollte das Bett natürlich möglichst bequem sein. Verwenden Sie am besten eine kleine Daunendecke für Kleinkinder, bzw. eine Daunenbettdecke für Jugendliche, damit das Bett richtig kuschelig und gemütlich ist. Ein Nachtlicht kann Ihrem Kind im schulpflichtigen Alter bei nächtlichen Ängsten helfen. Bei einem Baby müssen Sie zudem einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Ist Ihr Kind schon im Jugendalter, dann ermutigen Sie es, das Bett nicht für andere Aktivitäten als zum Schlafen zu verwenden und Fernsehen oder elektronische Geräte zu vermeiden.

  1. Erarbeiten Sie eine Routine und halten Sie sich daran

Eine konsequente Routine ist wichtig, unabhängig vom Alter Ihres Kindes. Wenn möglich, halten Sie an Wochentagen und Wochenenden dieselbe Routine mit einer ähnlichen Schlaf- und Weckzeit ein – auch wenn sie am nächsten Tag nicht früh zur Schule aufstehen müssen. Dies kann in den Teenagerjahren zu einer Herausforderung werden, in denen Teenager versuchen, am Wochenende den Schlaf nachzuholen, was tatsächlich andere Probleme wie Schlaflosigkeit verursachen kann. Bei jüngeren Kindern sind Nickerchen unerlässlich. Es ist jedoch am besten, spät am Tag ein Nickerchen zu vermeiden, das die Schlafenszeit beeinträchtigen kann. Und obwohl kurze Nickerchen, wie ein kurzes Nickerchen im Auto, die Wachsamkeit für kurze Zeit wiederherstellen können, sind es die längeren Nickerchen, die eine längerfristige Wiederherstellungsfunktion haben. Geben Sie Ihr Bestes, um die Mittagszeit am frühen Nachmittag auch an geschäftigen Wochenenden einzuplanen.

  1. Setzen Sie auch tagsüber auf gute Gewohnheiten

Gesunde Gewohnheiten während des Tages führen nachts zu gesundem Schlaf. Dies beinhaltet eine angemessene Stimulation für Säuglinge und regelmäßige Bewegung für ältere Kinder. Vermeiden Sie es, Mahlzeiten auszulassen – insbesondere das Frühstück – und bieten Sie gesunde Snacks an. Vermeiden Sie große Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen. Setzen Sie bei Einschlafproblemen auf mehr Aktivität im Alltag.

  1. Reduzieren Sie die Stimulation vor dem Schlafengehen

Versuchen Sie, beruhigende und entspannende Aktivitäten vor dem Schlafengehen zu fördern. Begrenzen Sie das sehr aktive Spiel kurz vor dem Schlafengehen. Geben Sie Ihr Bestes, um die Verwendung des Bildschirms vor dem Schlafengehen einzuschränken. Dies beinhaltet die Begrenzung der Bildschirme am Abend und das Halten aller Mediengeräte aus dem Schlafzimmer, insbesondere nach Lichtausfall. Verwenden Sie niemals Elektronik als Schlafmittel.

  1. Lassen Sie sich bei chronischen Schlafstörungen von einem Arzt beraten

Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen sind obstruktive Schlafapnoe, Schlafwandeln, Schlafgespräche, Nachtangst und Schlaflosigkeit. Diese können zu übermäßiger Schläfrigkeit am Tag, Reizbarkeit und sogar zu Lernschwierigkeiten in der Schule führen. Wenn Ihr Kind im schulpflichtigen Alter ein Nickerchen macht, auf kurzen Autofahrten einschläft oder fernsieht, informieren Sie den Kinderarzt. Lautes Schnarchen oder unruhiger Schlaf können ebenfalls ein Problem sein und sollten mit dem Arzt Ihres Kindes besprochen werden.

  1. Achten Sie auf Schlafassoziationen bei Ihrem Kind

Vermeiden Sie im Alter von Säuglingen Aktivitäten wie Stillen oder Einschlafen, da diese möglicherweise während des nächtlichen Erwachens erforderlich sind, anstatt sich wieder in den Schlaf zu versetzen. Studien haben gezeigt, dass eine allmähliche Verzögerung der Schlafenszeit des Kindes oder der Reaktion der Eltern auf das Weinen des Kindes den Schlaf verbessert und nicht mit erhöhtem Stress oder emotionalen Problemen verbunden ist. Kinder im schulpflichtigen Alter, bei denen ein Elternteil zu Beginn des Schlafes anwesend sein muss, wachen eher nachts auf. Einige Schlafassoziationen können jedoch hilfreich sein und erfordern keine elterliche Intervention, wie z. B. ein Lieblingskuscheltier.

Bildquelle: © bigstock.com/Anna Kraynova; © bigstock.com/romrodinka

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