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Vom leichten Schlafanzug bis zum Pollen-Vlies am Fenster: So schläft Ihr Kind in warmen Nächten gut

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Sommerwetter – das kommt häufig ganz plötzlich. Und mitunter beschert gar der frühe Frühling bereits Temperaturen, die an den Hochsommer denken lassen. Unverhofft schönes Wetter, das bedeutet für viele Familien häufig unbeschwerte Nachmittage auf dem Spielplatz, Ausflüge, Grillabende mit Freunden. Dabei können sich die Kleinen herrlich austoben, sodass sie abends müde und zufrieden ins Bett plumpsen. Und wenn die Sonne jeden Abend ein wenig länger vom blauen Himmel lacht, darf es vielleicht sogar etwas später als gewohnt heißen: „Schlafenszeit!“.

Wichtig, um dennoch am nächsten Morgen wieder erholt und ausgeruht in den neuen Tag zu starten? Tiefer, ungestörter Schlaf! Und gerade der wird in den warmen Zeiten des Jahres manchmal zum Problem. Nun mag es Kinder geben, die quasi immer und überall problemlos ein- und durchschlafen. Andere sind jedoch empfindlicher, reagieren sensibel auf eine zu helle, zu warme Schlafumgebung oder andere Störfaktoren. Und Mücken in den Schlafräumen? Die möchte nun wirklich niemand zu Gast haben!

Heute daher unser kleiner Ratgeber mit 5 Tipps für erholsamen Schlaf der Kleinsten nach warmen Frühlings- und Sommertagen!

Die richtige Kleidung fürs schlafende Kind

In kühlen Nächten mag für Kinder der kuschelige Frottee- oder Nicki-Schlafanzug erste Wahl sein. Zur Garderobe für den Sommer sollten jedoch kurze Schlafanzüge gehören. Diese sind idealerweise aus reiner Baumwolle gemacht, denn diese fühlt sich nicht nur weich und angenehm auf der Haut an. Sie ist zudem atmungsaktiv und – bei hautnah getragener Kleidung stets ein wichtiger Aspekt – strapazierfähig und übersteht viele Maschinenwäschen problemlos.

Die Kleineren, die noch Windel und Body tragen, kommen in sehr warmen Nächten gar ohne Schlafanzug aus. Die Kombination aus Body und leichtem Baumwollschlafsack kann in der vor Zugluft geschützten Umgebung von Wiege oder Babybett ausreichend sein.

Je älter das Kind, desto mehr werden auch bei der Wahl der Kleidung für die Nacht modische Aspekte selbstredend eine Rolle spielen. Bis ins Grundschulalter hinein stehen Helden aus Comic, Film und Fernsehen häufig hoch im Kurs. Zeitlos sind Tiermotive oder echte „Klassiker“ wie verspielte Ringel-, Pünktchen- oder Blumenmuster.

Wer noch auf der Suche ist nach schönen Stücken für den Sommer: Ansprechende, trendbewusste Nachtkleidung fürs Kind und dazu eine große Auswahl entzückender Baby-Schlafsäcke zum günstigen Preis findet man hier im Internet beispielsweise im Online-Shop Ital-Design.

Ein ausreichend dunkler Schlafplatz

Egal, ob Baby oder größeres Kind noch im elterlichen Schlafzimmer schläft oder bereits im eigenen Zimmer. Der Raum sollte sich zum Schlafen tags wie nachts einfach und effektiv verdunkeln lassen. Am einfachsten gelingt dies natürlich, wo Rollläden vor den Fenstern zur festen Ausstattung gehören. Wo dies nicht der Fall ist, gibt es unterschiedliche Optionen zur Nachrüstung. Sehr angesagte Variante sind Plissees, die übrigens nicht schwarz oder sehr dunkel sein müssen, um Räume zu verdunkeln. Alternativen dazu sind beispielsweise lichtundurchlässige Rollos, Fensterfolien oder verdunkelnde Vorhänge.

Kühle Umgebung, frische Luft

Freut man sich über die ersten warmen Tage des Jahres anfangs noch sehr, kann diese Freude schnell getrübt sein, wenn sich die Wohnung langsam, aber sicher immer mehr erwärmt. Und besonders unterm Dach kann es schnell wärmer und stickiger werden als es einem lieb ist. Eine gute Dachdämmung plus effektiver Schutz der Fenster gegen einfallendes Sonnenlicht sind wichtige Basis dafür, dass es sich auch im Hochsommer unterm Dach gut leben und schlafen lässt. Doch nicht unbedingt hat man auf beides großen Einfluss. Was dann hilft?

  1. Stets nur dann lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen. In den übrigen Zeiten die Fenster möglichst konsequent geschlossen halten.

Die Sonne tagsüber mit geeigneten Rollos an Dachfenstern oder mittels einer Fensterfolie effektiv aussperren.

  1. Abends für Durchzug sorgen. Ein Ventilator kann dabei Unterstützung leisten, kühle Luft gezielt in die Schlafräume zu leiten. Zusätzliche Abkühlung durch Verdunstung bringt es, wenn man in einigem Abstand davor nasse Wäsche zum Trocknen aufhängt.
  2. Alles, das Wärme speichert und die Zufuhr frischer Luft unnötig behindern kann, sollte vorübergehend aus der Schlafumgebung weichen. In Kinderbett, Babybett oder Wiege kann dies der Betthimmel sein, das Nestchen, Plüschtiere, Kuschelkissen, Schmusetücher und ähnliches. Aber natürlich nur, wenn das Kind wirklich auf sie verzichten kann und dadurch nicht in kühler Zugluft liegt!
  3. Erfrischung auf der Haut beschert kühles Bettzeug. Doch der Kühlschrank wird kaum Platz für sämtliche Decken und Kissen bieten? Dann ist es womöglich bereits eine Wohltat, wenn diese tagsüber im kühlen Keller deponiert werden können.
  4. Wenn gar nichts hilft, ist vielleicht ein kurzzeitiger Umzug an einen anderen Schlafplatz möglich? Zelten am Wochenende im eigenen Garten oder in dem der Großeltern kann nicht nur erholsamen Schlaf an der frischen Luft bedeuten. Es ist für Kinder auch ein echtes Abenteuer im Alltag!

Lästige Schlafräuber aussperren …

Da haben endlich alle trotz Sommerhitze gut in den Schlaf gefunden. Und am nächsten Morgen gibt es dennoch ein böses Erwachen? Dann nämlich, wenn sich des nächtens sirrende Plagegeister auf der Suche nach frischem Blut durch die Haut gebohrt und als Andenken juckende Stiche hinterlassen haben. Zum Schutz davor gibt es Mittel, die man zur Insektenabwehr auf die Haut auftragen kann.

Nachhaltiger für geschlossene Räume ist es jedoch, diese dauerhaft gegen eindringende Insekten zu schützen. Je nach Beschaffenheit der Fenster und dem angedachten finanziellen Rahmen für den Insektenschutz gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. Günstigste und leicht anzubringende Lösung ist das Insektennetz, das an in den Fensterrahmen geklebten Klettbändern hält. Des weiteren gibt es – beispielsweise im Baumarkt – Insektenschutz-Fenster und -Türen, -Rollos und -Plissees für senkrechte Fenster ebenso wie passende Lösungen für schräge Dachfenster.

  1. … und auch Pollen keine Chance geben

 Insekten sind das eine Übel. Pollen für viele Allergiker ein anderes. Wer dagegen am Fenster ein Vlies anbringt, das Pollen vor dem Eindringen in die Wohnräume stoppt, schlägt damit schier wortwörtlich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn wo winzig kleine Pollen nicht durchpassen, hat selbstredend auch die Mücke keine Chance zu passieren.

Damit ansonsten keine Pollen in die Schlafräume „eingeschleppt“ werden, sollte man getragene Kleidung beispielsweise schon im Bad gegen Schlafkleidung tauschen und vor dem Schlafengehen beim Duschen Pollen aus den Haaren waschen.

Mehr Tipps zum Thema „Heuschnupfen“ gibt es hier auf den Internetseiten des „Deutschen Allergie– und Asthmabunds e.V..

Bildquelle: © bigstock.com/ Westsib

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