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Was macht gutes Spielzeug für Kinder aus? 3 Fragen, die Eltern sich vor dem Kauf von Spielwaren stellen sollten

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webtipp_ts_5 Denkt man an Geschenke für Kinder, denkt man nicht selten zuallererst an Spielzeug.

An schöne Dinge, die das Kinderzimmer zum wahren Spielparadies machen und Kinderherzen schon beim ersten Ansehen höher schlagen lassen.
Nicht nur vor Weihnachten haben Eltern, Großeltern, Paten und andere die Qual der Wahl:

Welches der angebotenen Spielzeuge aus der schier unendlichen Auswahl im Handel soll es diesmal sein?

Welches wird wirkliche Freude bescheren und für strahlende Kinderaugen beim Auspacken sorgen?

Gut Ding will bei dieser Entscheidung Weile haben, möchte man am Ende einen wahren Volltreffer auf dem Gabentisch landen.
Jahrelang kann überzeugendes Spielzeug schließlich später der Hit im Kinderzimmer sein. Da sollte man sich im Vorfeld die Zeit nehmen, es mit Bedacht auszuwählen und gegebenenfalls verschiedene in Frage kommende Optionen miteinander zu vergleichen.

Und sich die folgenden Fragen zu stellen, um Fehlkäufen praktisch keine Chance zu geben:

  1. Wird dieses Spielzeug meinem Kind lange Freude bereiten?

Ist das Kind noch klein, liegt es üblicherweise allein bei den Eltern, Geschenkideen zu finden.
Mama und Papa wissen am besten, wofür ihr Nachwuchs sich bereits im zarten Alter begeistern kann, welche Interessen und Vorlieben in Sachen Spielzeug er schon schon früh an den Tag legt und natürlich auch, was bereits im Kinderzimmer so alles vorhanden ist.

Im Laufe des Kindergartenalters erweitert sich der Horizont des Kindes.
Ob bei Freunden zu Hause oder in der Kita, aus bunten Katalogen oder im Spielzeugladen: Es erfährt, dass die Spielzeugwelt eine sehr, sehr große ist, die mit immer neuen Attraktionen aufwartet.
Vieles darin – riesengroß, kunterbunt, blinkend, singend, sprechend oder kuschelweich – wirkt auf Kinder unwiderstehlich attraktiv. Und würde man dem Nachwuchs die freie Wahl lassen, wären die Regale im Spielzeugladen nach kurzer Zeit vermutlich deutlich gelichtet und der Einkaufswagen übervoll.

Doch nicht alles, das spontan unverzichtbar scheint, ist auch nach Tagen und Wochen noch interessant. Spielzeug muss mehr können, als beim ersten Anblick zu faszinieren! Zum Glück gibt es sie in Hülle und Fülle: Spielsachen, die Kindern dauerhaft Freude machen und praktisch nie an Faszination verlieren.

Ihnen ist häufig Folgendes gemein:

Sie bewähren sich seit Jahrzehnten

Unzählige Kinder, die Spaß mit einem Spielzeug – ob dem einfachen Ball, der klassischen Holzeisenbahn oder der Generationen verbindenden Autorennbahn – hatten und haben, können schließlich nicht irren!

Sie begeistern gleichaltrige Kinder – und auch deren Eltern finden sie gut

Ehrliche, überzeugende Erfahrungen befreundeter Väter und Mütter bezüglich Spiel- und Langzeitspaß, Preis-Leistungs-Verhältnis und Haltbarkeit, aber auch ausführliche Rezensionen im Internet, die die „Fürs“ aufzeigen, aber auch die „Widers“ nicht verschweigen, können wertvolle Hilfestellungen bei der Kaufentscheidung sein.

Sie lassen sich ergänzen oder erweitern

Ein hochwertiges Spielzeug-Basisset, das sich über Jahre mit ergänzendem Zubehör ausbauen lässt, bietet dank kleinerer und größerer Erweiterungspakete immer wieder Grund zur Freude am Geburtstag oder Weihnachtsabend, verleihen diese dem Vorhandenen dank plötzlich neuer sich bietender Möglichkeiten schließlich wieder hohe Attraktivität.
Viele Brett- und Kartenspiele kommen ebenso mit erhältlichen Erweiterungen daher, die die Lieblinge im Spielschrank zwar bewährt gut, aber dennoch einmal ganz neu und anders erleben lassen.

Sie erlauben gemeinsames Spiel

Zusammen mit guten Freunden macht das Spielen schließlich noch mehr Spaß!

Sie sind robust und langlebig

Kinder sind häufig nicht zimperlich im Umgang mit ihren Sachen.
Der oberste Stein auf dem Bauklotzturm kann vor dessen Einsturz durchaus luftige Höhen erreicht haben und ein Kunststoff-Schwert wird niemals nur als Dekorationsobjekt Einzug ins Kinderzimmer halten.
Gutes Spielzeug muss hochwertig und robust verarbeitet sein und darf unsanfte Behandlung nicht übel nehmen. Was mit Samthandschuhen angefasst werden muss, bei üblichem Gebrauch schnell unansehnlich wird oder gar bleibenden Schaden nimmt, wir schnell wieder ausrangiert werden.

Sie regen die Fantasie an

Sei es, beim Brettspiel innovative Gewinn-Strategien zu entwickeln oder bei den beliebten Rollenspielen im Kaufmannsladen, mit dem Werkzeugkasten oder in der Kinderküche immer neue Szenarien zu erfinden: Ansprechendes Spielzeug fordert Kinder heraus und ermöglicht Spielsituationen, unter denen keine ist wie eine andere zuvor.

  1. Passt das Spielzeug zum Alter und zum Entwicklungsstand meines Kindes?

Nicht immer, aber doch sehr häufig, sind Altersempfehlungen der Hersteller gute Anhaltspunkte bei der Kaufentscheidung.
Sie als Eltern kennen Ihr Kind jedoch am besten und wissen, wo seinen Stärken liegen, wie es beispielsweise um seine Geduld, Ausdauer oder Feinmotorik bestellt ist und was ihm zugetraut werden kann.
Spielzeuge, für die es schlichtweg noch zu früh ist und die das Kind überfordern, lassen schnell Frustration aufkommen und die Lust verlieren.
Ist das Kind hingegen unterfordert – beispielsweise durch ein zu einfaches Puzzle – wird das Spiel ebenso zu einem einmaligen Erlebnis werden.

  1. Kann ich mein Kind und andere Kinder guten Gewissens damit spielen lassen?

Verschiedene gängige Label kennzeichnen unterschiedliche Aspekte von Spielzeug.
Das Siegel „spiel gut“ beispielsweise zeichnet Spielwaren aus, die unter anderem Kinder fördern, in dem sie deren Fantasie anregen, die sich als haltbar und langlebig sowie als sicher und umweltverträglich bewährt haben und für vielseitige Spielmöglichkeiten stehen.

Eine übersichtliche, ausführliche wie informative Auflistung dieses und weiterer Prüfzeichen finden interessierte Eltern HIER.

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