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Weihnachten mit Kind? Da ändert sich so einiges! (Teil 1)

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Weihnachten! Davon hört und liest man oft auch als „Fest der Kinder“. Kein Wunder! Denn die Jüngsten dürften ohne Zweifel bei jeder weihnachtlichen Familienfeier im Mittelpunkt stehen. Bereits Wochen zuvor kreisen die Überlegungen bei den Festvorbereitungen um den Nachwuchs der Familie.

Keine Frage vermutlich, dass diese sich an den Weihnachtstagen über die meisten Geschenke freuen dürfen! Ohne Zweifel, dass vor allem die Augen der Kleinsten im Lichterglanz strahlen sollen! Selbstverständlich, dass diese sooft wie kein anderer auf vielen Weihnachtsschnappschüssen glücklich und zufrieden in die Kamera strahlen werden! Jeder will ihnen an diesem Tag schließlich eine Freude machen! Omas, Opas, Paten und andere mehr.

Doch selbst, wenn man von den Geschenken mal absieht. Ohne Kinder wäre die Advents- und Weihnachtszeit doch eben nur halb so schön. Und nicht ansatzweise so zauberhaft!

Die Vorfreude, das Plätzchenbacken, der Nikolaustag, die Spannung vor der Bescherung, das Glöckchengeläut vorm Weihnachtszimmer… . All das ist in jedem Alter nett. Aber eben doch das Allergrößte, solange der Nachwuchs noch klein ist.

Das erste Weihnachtsfest mit Kind?

Sie haben in diesem Jahr Ihr erstes Kind bekommen? Oder erwarten noch vorm Fest einen kleinen neuen Erdenbürger? Dann verraten wir Ihnen heute, auf welche Veränderungen Sie sich einstellen dürfen an diesem Weihnachtsfest! Und natürlich an den vielen, die in den kommenden Jahren folgen werden. Aber auch vieles, was es vielleicht neu zu bedenken und zu organisieren gilt.

1. Eine neue Definition von „Gemütlichkeit“

Weihnachtszeit = Stille Zeit, gemütliche Zeit? Zeit zum Ausspannen und Erholen. Zeit, endlich mal zur Ruhe zu kommen?

Keine Frage: Die Weihnachtstage mit der neuen kleinen Familie werden zweifelsohne wunderschön und gemütlich! Aber vermutlich eben doch ein wenig anders, als man es als kinderloses Paar gewohnt war. Der Morgen des 24. Dezember endlich da! Man konnte man alle Weihnachtsvorbereitungen endgültig abhaken! Dann ist es mit der Erholung vielleicht dennoch nur bedingt weit her. Weihnachtliche Kinderlieder von CD, begleitet von zartem Gesang tönen womöglich schon früh am Tag lautstark durchs Haus. Und einem hibbeligen Kind anschließend die Zeit bis zur Bescherung zu vertreiben, erfordert wahrlich reichlich Fantasie und gute Nerven!

Ein Kirchenbesuch gehört von je her zum Heiligen Abend dazu? Erwarten Sie beim nachmittäglichen Krippenspiel für die Kleinsten bitte nicht primär Ruhe und Besinnlichkeit! Stellen Sie sich stattdessen ein auf aufgeregten Trubel und Gewusel unzähliger Kinder. Auf aufgekratzte Jungen und Mädchen, die kaum stillsitzen können in Anbetracht des nahenden Christkindbesuchs!

Aber am nächsten Tag, wenn alle Geschenke ausgepackt sind. Dann muss es doch ruhiger werden? Na ja, dann gilt es ja vor allem erst einmal, neues Spielzeug auszuprobieren! Dann müssen Mama oder Papa die neue Autorennbahn (sofort!) aufbauen. Oder Gesellschaft beim Kochen in der neuen Puppenküche leisten. Da heißt es gleich am ersten Weihnachtstag „Rauf auf den Rodelberg!“ mit dem neuen Schlitten! Oder mit dem Dreirad raus auf die Straße. Stundenlang. Auch wenn die Temperaturen eisig sind.

Und trotz allem Trubels ist es herrlich gemütlich! Anders als sonst, aber heimelig. Und man wünscht man sich keine Sekunde, dass es jemals wieder anders sein soll!

2. Festessen? Warum nicht al gusto!

Weihnachten ist zweifelsohne ein Fest, das mit vielen Traditionen verbunden ist. Und das betrifft auch die kulinarische Seite der wohl genussreichsten Tage des Jahres. Ob Karpfen oder Kartoffelsalat, Gänsebraten am Abend oder Stollen am Nachmittag – manche Gaumenfreuden sind einfach unverzichtbar! Weil es sie so schon an den Festtagen gab, solange man denken kann.
Weil sie einfach etwas besonderes sind, das man sich nicht jeden Tag gönnen würde. Und natürlich, weil sie einfach lecker schmecken. 
Nun ist es erfahrungsgemäß aber so, dass Kinder nur bedingt das zu schätzen wissen, was Eltern auf den Tellern lieben. Und manchem, das für Eltern höchsten Gaumenfreude bedeutet, eben so gar nichts abgewinnen können.

Verwöhnen Sie doch auch Ihr Kind am Weihnachtsfest mit dem, was es am liebsten mag! Auch wenn es nicht so feierlich ist. Das Essen ist für viele Kinder in all der Aufregung am Heiligen Abend ohnehin nur Nebensache.

Schmort der Braten im Ofen, passt sicherlich noch ein Blech mit Hähnchennuggets und Pommes frites dazu. Das verträgt sich auch mit dem Rotkohl und der Soße zur Gans. Und Sie dürfen sich an der feierlich gedeckten Tafel nur über zufriedene Gesichter freuen. Kein Gemäkel, keine langen Gesichter. Kein Kind puhlt lustlos Zwiebelstückchen aus dem Kartoffelsalat oder Gräten aus dem Fisch. Das ist dieser Kompromiss doch wert!

Das Teilhabenwollen an den Speisen der „Großen“, die Neugierde auf andere Gemüsesorten und Gewürze? Die kommen später schon früh genug! Ganz ohne störende Diskussionen und – aus Sicht der Kinder – höchst anstrengende Überzeugungsversuche der Eltern!

3. Augen auf rund um Weihnachtsbaum und Adventskranz!

Kerzenschein, Kerzenduft, Lichterglanz – und als krönender Höhepunkt am Weihnachtsabend der geschmückte Baum. Das sind die „Zutaten“, die für viele unverzichtbar sind, um im hektischen Alltag in Weihnachtsstimmung zu geraten. Natürlich bedarf es immer einer gewissen Umsicht, wenn man mit Streichhölzern, Feuerzeugen und Kerzen hantiert. Aber solange die Kinder noch (sehr) klein sind, muss diese ungleich größer ausfallen!

Der gesunde Menschenverstand sagt einem zum Glück ziemlich verlässlich, worauf man achten muss. Und dennoch ist es nie verkehrt, die Wohnung im Advent immer wieder auf potentielle Gefahren für den Nachwuchs abzuklopfen!

    • Ist der Adventskranz für Kinder unerreichbar?
    • Achten auch ältere Geschwister darauf, potentiell Gefährliches immer nach Gebrauch außer Reichweite von Baby und Kleinkind zu platzieren? Streichhölzer, Feuerzeuge, Lampenöle, Duftöle etc.?
    • Sind alle Steckdosen sicher und Mehrfachstecker mit Lichterketten unerreichbar für die Kleinsten?
    • Steht der Tannenbaum kippsicher beziehungsweise außer Reichweite von Babys Händen?
    • Sind zerbrechliche Glaskugeln, kleine Deko-Teile ebenso unerreichbar?
    • Ist sichergestellt, dass beim weihnachtlichen Backen kleine Kinderhände nicht an heiße Backbleche oder Backofentüren gelangen können?

Mahnen Sie auch in diesem Punkt noch einmal ältere Geschwisterkinder zur Umsicht gegenüber den Jüngeren an.

Übermorgen geht es weiter mit Veränderungen, die Weihnachten mit Kind(ern) im Gepäck hat!

Bildquelle: © bigstock.com/ yarruta

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