Weihnachtsbuchvorstellung, die vierte: „Ein Weihnachtsmann zu viel“ – Ein Weihnachtskrimi von Wolfram Hänel

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= bekanntermaßen Fest der Liebe.
Aber gilt gleichermaßen auch: Advent = Zeit der Ehrlichkeit?

Leider wohl nicht, auch nicht in dem adventlichen Kinderbuch, um das heute an dieser Stelle geht.
Ein Dieb – oder gar gleich mehrere? – treibt nämlich in der vorweihnachtlichen Kaufhaus-Idylle sein Unwesen, verdirbt damit einigen gewaltig die Vorfreude aufs Fest und hält viele in Atem, die darauf hin natürlich ein gemeinsames Ziel haben: Dem Langfinger muss endlich auf die Schliche gekommen werden!
Doch das erweist sich als gar nicht so leicht getan wie gesagt, wenn unzählige verkleidete Weihnachtsmänner bestens getarnt in der vorweihnachtlichen Stadt unterwegs sind, von denen manch einer nicht nur Gutes im Sinn haben könnte…

Soviel sei bereits gesagt: In diesem, unserem vierten vorgestellten Adventskalenderbuch wird es richtig spannend!
Ein wahrer Weihnachtskrimi wartet auf Leser ab etwa 10 Jahren und deren Familien, die sich an dunklen Adventsabenden gerne Zeit für ein Adventskalenderbuch nehmen, bei dem selbst erfahrene „Krimi-Profis“ vielleicht am Ende über die Identität des wahren Täters staunen werden!

Zum Inhalt von „Ein Weihnachtsmann zu viel“ – Ein Weihnachtskrimi von Wolfram Hänel
Es ist wirklich zum Verrücktwerden!
So glücklich war Millis – eigentlich: Edgars – Mutter über ihren neuen Job in einem Laden für exklusive Schreib- und Lederwaren, da verschwinden immer während ihrer Dienstzeit edle Kostbarkeiten, die eigentlich im Weihnachtsgeschäft zahlende Kunden finden sollten.
„Das muss sich ändern!“, findet Milli, der seine Mutter endlich wieder fröhlich sehen möchte. Und so begibt er sich gemeinsam mit seiner Freundin Eva-Lotte – Spitzname: „Panik“ – und weiterer Unterstützung auf Spurensuche.

Erste Verdächtige sind schnell gefunden!
Könnte es tatsächlich sein, dass die als Weihnachtsmänner verkleideten Ladendetektive ihren eigenen Chef schädigen, indem sie edle Füllfederhalter und teure Uhren unbemerkt in den Taschen ihrer roten Mäntel verschwinden lassen? Ja? Nein! Oder doch? Oder ist es gar…?

Da lacht das Herz aller Freunde netter, kleiner Kriminalgeschichten, auch wenn diese der angegebenen Altersempfehlung von 10 Jahren+ vielleicht längst entwachsen sind.
Zum Rätseln, Weiterspinnen, Vermutungen-anstellen und -wieder-verwerfen ist man schließlich nie zu alt und zusammen mit den eigenen Kindern macht es gleich doppelt Spaß, sich auf einen kindgerechten Krimi einzulassen, der wohldosiert in 24 Häppchen den ganzen Advent über Anlass zum Kopfzerbrechen gibt.

In allerbester „Whodunit“-Krimimarnier dreht sich das Verdächtigen-Karussell stetig und immer schneller und bis zum Ende bleibt es spannend:
Wer mag der Dieb sein? Oder ist es eine Diebin? Oder treiben gar mehrere Diebe ihr Unwesen?

Damit nicht „vorgepfuscht“ werden kann, sind bei diesem Buch die Seiten zunächst verschlossen und dürfen natürlich erst am passenden Tag vorsichtig entlang der Perforation geöffnet werden. Vorfreude ist schließlich die schönste Freude!
Damit das Warten bis zur Fortsetzung schnell vergeht, lädt eine Frage am Ende jedes der 24 Kapitel ein, sich Gedanken über den Weitergang der Ereignisse zu machen.

Was gibt es sonst zur Geschichte zu sagen?
In aller Kürze: Sie ist herrlich frisch und frech, kurzweilig und modern, rasant und lebendig, ordentlich spannend und bestens zum Mitfiebern, doch auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Kurzum: „Ein Weihnachtsmann zu viel“ ist ein rundes „Gesamtpaket“ für die ganze Familie, das jeden Schokoladen- perfekt ergänzt – und das kalorienfrei und zahnfreundlich.

Dies und das zum Buch
Das 200 Seiten starke Taschenbuch „Ein Weihnachtsmann zu viel“ von Autor Wolfram Hänel, mit Illustrationen von Birgit Schössow ist unter der ISBN 9783570218761 zum Preis von 5,95 € im Handel erhältlich.
Alles zum Buch – Infos über Autor und Illustratorin und eine ausführliche, zwei Kapitel umfassende Leseprobe – gibt es HIER auf den Internetseiten des Verlags.
Gut empfohlen ist das Buch für selbstlesende und zuhörende Kinder ab 10 Jahren.

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