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Wenn Kinder aggressiv werden

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Zerstörungswut gehört bis zu einem gewissen Grad zu der Entwicklung des Kindes. Das gesunde Aggressionspotenzial muss zu beherrschen gelernt werden. Was dahinter steckt und wie man mit der Zerstörungswut der Kleinen am besten umgeht, beschreibt dieser Artikel.

Umgang mit Wut- und Zerstörungsanfällen

Zerstörungswut ist grundsätzlich immer Ausdruck von anderen Ursachen, die dahinter stehen. Diese Auslöser können vielfältig sein. In der Erziehung sind Konsequenz und klare Linien von absoluter Wichtigkeit. Feste Regeln geben dem Kind Sicherheit. Bekommt es genug liebevolle Zuwendung und Aufmerksamkeit, muss es keinen Mangel kompensieren. Außerdem sollte das Kind ausgelastet sein und gefördert werden, ohne überfordert zu sein. Genügend Bewegung und Dinge, welche die Kreativität fördern und das Kind etwas dazulernen kann, sind ebenfalls wichtige Punkte, damit das Kind ausgelastet ist. Regelmäßige Kuschel- und Plauderstunden können dem Kind Geborgenheit vermitteln. Es ist wichtig, dass sich das Kind geborgen und integriert fühlt. Auch die Vorbildfunktion hat einen großen Einfluss auf das Verhalten der Kinder. Hilfreich ist auch die Übertragung kleiner, altersgerechter Aufgaben im Haushalt. Wenn diese vom Kind gemacht werden, sollte es unbedingt gelobt werden.

Weiters ist zu überlegen, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz des Kindes und auch der Gegenstände zu treffen. Neigt das Kind beispielsweise dazu, die Tischplatte anzuschreiben und zu zerkratzen, wäre eine durchsichtige Tischdecke sinnvoll. Eine hochwertige, maßgeschneiderte Tischdecke von Protecttable.com schützt den Tisch garantiert vor jeglichen Schäden. Wenn es trotzdem zu einem Wutanfall kommt, ist es gut, gelassen zu bleiben. Dies entspannt die Situation besser, als wenn die eigene Aufregung sich noch zusätzlich auf das Kind überträgt. Richtet sich die Aggression des Kindes gegen sich selbst und/oder andere Kinder, sollte das Kind ruhig aus der Situation herausgeführt werden. Sinnvoll ist auch, dem Kind so wenig wie möglich Aufmerksamkeit zu schenken, wenn es wütet. Allerdings sollte dem Kind in entspannten Momenten ausreichend Zuwendung gegeben werden.

Mögliche Ursachen für die Zerstörungswut bei Kindern

Häufig tritt die Zerstörungswut bei Kindern in der Trotzphase auf. Wenn das Kind nicht bekommt, was es will und seinen Kopf nicht durchsetzen kann, kommt es häufig zu aggressiven Anfällen. Das Kind will sich abreagieren und es reagiert, weil es sich noch nicht anders auszudrücken weiß, mit einem Wutanfall. Gleichzeitig testet das Kind seine Grenzen aus und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Handelt es sich um emotional vernachlässigte Kinder, ist der Wutanfall meistens Mittel zum Zweck. Wenn die Kinder schreien und toben, stehen sie plötzlich im Mittelpunkt. Sie bekommen, wenn in diesem Fall zwar negative, aber immerhin, Zuwendung. Kinder sind grundsätzlich neugierig, sie wollen die Welt erkunden. Wird ihr Entdeckerdrang unterbunden, kann Wut die Folge sein. Darf die Neugierde jedoch ausgelebt werden, erfährt das Kind schon sehr früh vom Prinzip von Ursache und Wirkung. Auch bei Einschränkungen in der geistigen Entwicklung sowie bei fehlender emotionaler Zuwendung kann Wut und Aggression die Folge sein. Bei einem unausgelebten Bewegungsdrang kann Zerstörungswut die Konsequenz sein. Auch Überforderung kann Zerstörungswut auslösen. Bis zu einem gewissen Grad gehört die Zerstörungswut zur natürlichen Entwicklung des Kindes. Wird dieser Lernprozess in geeignete Bahnen gelenkt, führt dies später dazu, dass Konflikte sicher gelöst werden können und zu einem gesunden Durchsetzungsvermögen.

Fazit

Zerstörungswut und Aggression gehören bis zu einem gewissen Grad zu der gesunden Entwicklung des Kindes dazu. Die Ursachen dafür können viele Gründe haben. Helfen kann man dem Kind, indem man ihm grundsätzlich liebevolle Zuwendung schenkt und Geborgenheit vermittelt. Weiters ist es wichtig, das Kind geistig und körperlich entsprechend zu fördern, aber ihm im Alltag auch gewisse Grenzen aufzuzeigen. Wichtig wäre, gelassen zu bleiben und die Ursache für das Verhalten des Kindes herauszufinden, sich gegebenenfalls auch professionelle Hilfe zu suchen.

Bildquelle: © bigstock.com/anitapatterson

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