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10 Regeln für Kinderzimmer und Co., die schon die Kleinsten verstehen

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So schön das Leben als Familie auch ist. Es sind diese Kleinigkeiten, die einen zwischendurch ganz gewaltig nerven können. Und die gelegentlich graue Wölkchen am ansonsten blauen Himmel aufziehen lassen. Vor allem dann, wenn man derjenige ist, der hauptverantwortlich ist für die Sauberkeit im Bad. Für die Ordnung im und den stets einladenden Eindruck von Wohnzimmer und Küche.

Egal, wie akribisch man dort aufgeräumt hat. Kaum dreht man sich um, liegt schon wieder irgendetwas herum, was da nicht hingehört. Egal, wie gründlich man geputzt hat. Schon bald findet man wieder Fingerpatschen an Scheiben, Wollmäuse unter Schränken und Sand auf der Treppe.

Ja, das ist alles kein Beinbruch und es gibt wahrlich Schlimmeres. Aber genervt sein darf man da ja wohl mal! Und das in besonderem Maße, wenn man das Gefühl hat, dass es einem an Unterstützung mangelt. Wenn sich niemand mitverantwortlich fühlt für die kleinen, „unsichtbaren“ Taten und Handgriffe im Haus. Wie das Wegwerfen der leeren Klorolle, das Wechseln des übervollen Müllbeutels, das Zurückstellen der Milchtüte in den Kühlschrank.

Handgriffe, die niemandem „wehtun“ oder viel Zeit kosten und die dem anderen das Leben so immens erleichtern könnten. Die man umgekehrt eigentlich ganz selbstverständlich von allen erwarten darf. Und um die man wahrlich nicht erst zu bitten brauchte.

Frust? Ansprechen statt ausharren!

Doch den Augen manch eines Hausbewohners mögen diese kleinen „Ordnungsbaustellen“ entgehen. Dann wartet man lange, bis Kinder und Partner selbst auf die Idee kommen, sich dahingehend einzubringen. Und erledigt schließlich mal wieder stillschweigend alles selbst. Frustrierend!

Besser ist da wahrlich: Unmissverständlich und regelmäßig auf Mithilfe und auf die Einhaltung einfachster Regeln zu pochen. Einfachste Regeln wahrlich, die schon die jüngsten Mitbewohner im Haus im Kindergartenalter verstehen und umsetzen können.

Wie man diese formuliert und welche das sind, das ist natürlich Familiensache und damit stets individuell verschieden. Beispielhaft haben wir aber mal einige zusammengetragen, die sicherlich Dauerbrenner in manch einer Familien sein dürften.

1. Wäsche gehört niemals auf den Boden!

Denn ist sie noch sauber, kommt sie zurück in den Schrank. Oder bis zum nächsten Morgen wenigstens über eine Stuhllehne oder notfalls auf den Schreibtisch. Ist sie schmutzig? Dann gehört sie in den Wäschekorb, damit sie den Weg in die Waschmaschine findet. Aber sie gehört niemals auf den Fußboden!

2. Niemand patscht an Fensterscheiben herum!

Und dasselbe gilt natürlich für Glasflächen und Glastüren innerhalb der Wohnung. Muss einfach nicht sein, sieht nicht schön aus und macht schlichtweg nur überflüssige Arbeit. Und zum Öffnen und Schließen von Türen und Fenstern gibt es schließlich diesen pfiffigen Griff… .

3. Essen und Trinken im Kinderzimmer sind tabu!

Warum? Weil Krümel und Saftflecken sich garantiert überall verteilen. Und das wiederum den Putzaufwand und den Wäscheberg (Bettlaken voller Chipskrümel…) unnötig vergrößert. Er reicht schließlich, wenn man täglich den Esstisch abwischen und um diesen herum fegen muss.

4. CDs behandelt man stets sehr pfleglich!

Warum? Liegt auf der Hand. Nicht ist ärgerlicher als eine CD, die springt und die man dann nur noch wegwerfen kann.

5. Beim Verlassen des Zimmers: Licht aus!

Denn schon die Kleinsten verstehen: Das spart Strom! Und somit Geld, das man wahrlich besser investieren kann als in Licht, das niemand braucht.

6. Spielen: Okay! Chaos: Bitte nicht!

Wer spielt, räumt anschließend sein Zimmer auf. Und wenn Freunde da sind, packen die mit an. Doch wenn das aufzuräumenden Chaos anschließend ausgeufert und nicht mehr in den Griff zu bekommen ist? Dann ist wahrlich etwas schiefgelaufen. Und so weit sollte es wirklich nicht kommen. Denn niemand möchte nachts auf liegengebliebene Bausteine treten. Oder sich den Weg erst freischaufeln müssen, wenn er saubere Wäsche bringt.

7. Zum Malen gibt es Papier!

Ja, die weißen Wände bieten mehr Raum zur Entfaltung als jedes leere Blatt. Und warum am Tisch mit Filzstiften malen, wenn es auf dem Bauch liegend auf dem Parkett doch auch bequem ist? Ganz einfach, weil es eine Menge Arbeit macht, Böden wieder von „Kunstwerken“ zu befreien. Von Wänden ganz zu schweigen, bei denen man im schlimmsten Fall über eine neue Tapete nachdenken muss. Denn manch ein Filzstift und Kugelschreiber lässt sich mit weißer Wandfarbe eben nicht überstreichen, sondern scheint immer wieder durch.

8. Der Platz hinter Türen bleibt immer frei!

Wenn Kinder in ihren Zimmern spielen, brauchen sie dafür oft die gesamte Fußbodenfläche bis den letzten Winkel. Doch hinter der Tür hat Spielzeug auf dem Boden nichts verloren! Warum? Erstens fließen schnell Tränen, wenn Mama oder Papa dann beim Betreten des Zimmers liebevoll aufgetürmte Bauwerke versehentlich umstoßen. Und zweitens sollte der Weg für Notfälle immer frei bleiben! Und das bitte ohne Bausteine und anderen Kleinkram, der sich beim Öffnen der Zimmertür darunter verkeilen könnte.

9. Bei Betreten des Hauses: Schuhe aus!

Es ist unglaublich, wie viel Schmutz unter zwei matschigen Kinderschuhsohlen ins Haus kommen kann! Wie lange man staubsaugen muss, nachdem der Nachwuchs mit Fußballschuhen vorm Training nochmals schnell in sein Zimmer huschte. Zumindest, wenn diese Schuhe kurz zuvor noch beim Kicken auf dem nassen Ascheplatz im Einsatz waren.

Ob eigene Kinder oder Gästekinder: Für niemanden dürfte es zu viel verlangt sein, Schuhe unmittelbar hinter der Haustür auszuziehen. Und sie auf einem breit gestellten Schuhregal oder eine Abtropfwanne abzustellen.

10. Schranktüren sind zum Zumachen da!

Es ist ein ungeklärtes Phänomen: Kinder machen Schranktüren auf, aber vergessen (?) dann, diese wieder zuzumachen. Und das nervt gleich aus verschiedenen Gründen. Zum einen stauben die im Schrank befindlichen Sachen schneller ein. Zweitens sieht es einfach nicht schön aus. Drittens können Schranktüren Schaden nehmen, wenn Kinder beim Spielen dagegen stoßen oder einen Ball von innen dagegen schießen. Und viertens bedeuten sie eine überflüssige Verletzungsgefahr beim Spielen. Darum bitte: Schränke nach Gebrauch immer wieder zumachen!

Was fehlt in dieser kleinen Aufzählung? Wie immer freuen wir uns über Ergänzungen und Anmerkungen mittels der Kommentarfunktion!

Bildquelle: © gratisography.com/ Ryan McGuire

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