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Einfache Regeln und gute Vorsätze: So klappt es mit der Ordnung im Familienbadezimmer

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Unordnung? Nervt! Vor allem, wenn es schnell gehen musst. Wenn man dann einerseits nicht findet, was man sucht. Und man sich andererseits mit vollen Schränken herumärgern muss, aus denen einem garantiert genau das entgegen purzelt, das man gerade nicht braucht.

Bekannt kommt dieses Phänomen dem einen oder anderen sicherlich aus dem eigenen Badezimmer vor. Kein Wunder, wurde das Badezimmer bei der Planung zahlreicher Häuser und Wohnungen stiefmütterlich behandelt. So hat es häufig nicht mehr Quadratmeter, als es unbedingt für Badewanne, Waschbecken und Co. benötigt. Und Platz für Schränke, Regale und Kommoden ist entsprechend gerne knapp bemessen.

Dabei braucht man als alleinstehender erwachsener Mensch schon so einiges für die tägliche . Heutzutage angesichts der angebotenen Produktfülle und des Trends zur Wellness womöglich mehr denn je. Als Paar kommt noch mal einiges dazu. Und gehören dann noch ein Kind oder mehrere zur Familie? Dann wird es schnell richtig eng zwischen Rasierschaum, Wimperntusche und Babys Badezusatz.

Was dann hilft für mehr Ordnung im Badezimmer?

Einerseits natürlich, keinen Kubikzentimeter potentiellen Stauraum ungenutzt zu lassen. Beispielsweise auf hohe Schränke zu setzen, auch kleine Nischen zu nutzen. Und andererseits am Ball zu bleiben, wenn es darum geht, stets so wenig wie möglich im Badezimmer unterzubringen. Denn Ordnung mag zwar punktuell viel Arbeit bedeuten. Auf Dauer macht sie das Leben aber ungemein leichter, sehr viel entspannter und sie schont die Nerven. Welche vor allem dann schnell blank liegen, wenn man morgens ohnehin spät dran ist und dann noch schnell ins Bad muss… .

Unsere Tipps für ein stets ordentliches, einladendes Familienbad:

1.) Weg mit dem, was nur rumsteht!

Deko mag hübsch sein, aber sie staubt besonders im Bad schnell ein. Vermutlich, weil dort durch häufiges Lüften, das Hantieren mit Handtüchern und das Wechseln von Kleidung häufig Staub und Fasern in der Luft sind. Daher ist es nicht verkehrt, reine Dekostücke zu entfernen und funktionelle Deko (hübsche Döschen mit Wattestäbchen und ähnliches) in Schränke zu verbannen.

Was als Dekoration bleiben „darf“? Dinge, die sich quasi selbst regelmäßig reinigen, wie die Gummiente auf dem Badewannenrand, die wöchentlich mit dem Nachwuchs plantschen darf. Oder hübsche Flaschen von rege benutztem Badeschaum, Duschgel und Bodylotion, die man ohnehin bald entsorgt.

2.) Handtücher platzsparend stapeln

Handtücher besitzt man üblicherweise in verschiedenen Größen. Daraus immer ansehnliche, ordentliche Stapel zu bauen, die dann nicht verrutschen, ist eine Kunst für sich. Wie man sich jedoch das Leben einfacher macht und keinen Zentimeter Platz im Schrank oder Regal ungenutzt lässt? Indem man Handtücher zunächst auf die Tiefe des Schrankes faltet und sie dann aufrollt. So kann man Handtücher beliebiger Größe felsenfest auftürmen. Und wenn man ein Handtuch unten aus dem Stapel zieht, bleibt der Rest meist trotzdem ziemlich ordentlich.

3.) Nichts aufbewahren, nur weil es so schön ist!

Tolle Sets fürs Badezimmer, duftende Duschgele und ähnliches sind einfach immer beliebte Geschenke, die wertig aussehen. Das Problem jedoch dabei? Beim Beschenkten hält sich mitunter hartnäckig der Gedanke „Das ist zu schade zum Verbrauchen!“.

Natürlich ist es ehrenwert, Geschenke in Ehren halten zu wollen. Die Devise sollte aber besser heißen: Nutzen und sich dran erfreuen! Schließlich altern nicht nur Lebensmittel. Auch Parfums, Cremes und Duschgels können in geschlossener Verpackung mit der Zeit an Duft und Qualität einbüßen. Und nach dem Öffnen sollte man sich erst recht dran machen, das angebrochene Produkt zu verbrauchen. Üblicherweise findet man als Hilfestellung eine Angabe auf der Verpackung, binnen wie vieler Monate man das Produkt bedenkenlos nutzen kann. Die empfohlene Aufbewahrung – üblicherweise kühl und trocken – vorausgesetzt.

Das Verbrauchen ist im Übrigen sicherlich auch im Sinne des Schenkenden. Doch was, wenn man feststellt, dass das gut gemeinte Duschgel nicht so riecht, wie man selber gerne riechen möchte? Dann kann man es noch als Handseife benutzen. Oder darf es auch guten Gewissens entsorgen oder weitergeben.

Pröbchen aus Zeitschriften sollten sich ebenso wenig in Badezimmerschränken stapeln. Vielmehr kann man Handcremes und Parfum perfekt für unterwegs in der Handtasche mitführen. Shampoo- und Haarkurproben stellt man am besten gleich in die Dusche. Oder steckt sie für die anstehende nächste Reise ins Beauty-Köfferchen. Sind sie hingegen erst mal im Badezimmerschrank, geraten sie dort schnell in Vergessenheit.

4.) Regelmäßig Schränke „ausmisten“

Öfter mal sollte man mit dem Wischlappen durch Badezimmerschränke gehen. Denn dort sammeln sich neben Staub gerne auch klebrige Ablagerungen von Haar- und Deospray. Das beste Vorgehen dabei? Erstmal alles raus aus den Schränken! Dann durch putzen und schließlich wieder alles einräumen. Alles? Nein! Nur das, was man wirklich benötigt.

Manches hat sich sicher ins Bad verirrt oder ist dort liegengeblieben, was dort eigentlich gar nicht hingehört. Auch größere Vorräte, die über akuten Nachschub hinausgehen, bringt man besser dort unter, wo mehr Platz ist. Größere Ansammlungen von Shampoo-, Badeschaumflaschen oder Haarspraydosen beispielsweise verwahrt man besser kühl und dunkel im Keller auf. Und in den Müll wandern schließlich Fehlkäufe, Abgelaufenes und anderes nicht mehr Benötigte.

5.) „Kleinkram“ sicher unterbringen

Man greift nach hinten in den Schrank und vorne purzeln Nagellackfläschchen um? Das nervt! Kleinkram wie Kajalstifte oder den Anspitzer für den Augenbrauenstift sollten daher nicht lose im Schrank liegen lassen. Besser sortiert man diese sinnvoll in geschlossene Dosen ein. Wer nicht extra neue kaufen möchte, findet vielleicht noch eine nicht mehr benötigte Butterbrotdose im Küchenschrank. Oder nutzt das nächste leer werdende Marmeladenglas.

6.) Bitte alle mitmachen!

Sind die Kinder nicht mehr ganz so jung? Dann darf man getrost von ihnen erwarten, dass sie sich am Ordnunghalten beteiligen! Leere Shampooflaschen können sie beispielsweise mit aus der Dusche nehmen und entsorgen. Und am besten gleich eine neue hinstellen. So muss der nächste Duschende sich nicht ärgern und tropfend durchs Badezimmer wandeln. Damit dies – besonders für träge Teenager – im Rahmen des Zumutbaren bleibt, ist ein kleiner Mülleimer im Bad Gold wert. Und passende kleine Müllbeutel dazu, damit dieser lange ansehnlich und sauber bleibt.

Ebenso ist es ein guter Vorsatz, dass alle nur das Nötigste herumstehen lassen. Sprich: Alles andere nach Gebrauch wieder in den Schrank zu räumen. So kann man Ablagen zwischendurch schnell abwischen. Und nicht jedes Putzen gerät zur großen Aktion, die man womöglich lange vor sich herschiebt.

Zu guter Letzt sollte gelten: Jeder hängt nach Benutzung seine Handtücher ordentlich auf. Möglichst weit ausgebreitet, damit diese schnell und gleichmäßig trocknen. So bleiben sie länger frisch, man kann sie öfter benutzen und reduziert unterm Strich so den allwöchentlichen Wäscheberg.

Bildquelle: © bigstock.com/ Okrasyuk

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