„Ich habe das doch gar nicht ausgeräumt!“ – Tipps und Tricks, wie das Aufräumen bei Geschwistern schneller gelingen kann

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Wo mehrere Kinder zur Familie gehören, gibt es oft auch mehrere , in denen die gemeinsam spielen können.
Manchmal mag es darunter ein Lieblingszimmer geben, das als „Spiel-Platz“ bevorzugt wird.
Weil es vielleicht größer, heller, gemütlicher als die anderen ist? Weil dort der CD-Player zum Hören von Musik und Hörspielen bereit steht? Weil das Hochbett zum Höhlenbau einlädt oder dort das aktuelle Lieblingsspielzeug seinen Platz gefunden hat?

So schön Geschwisterkinder miteinander spielen können, so groß kann auch das Konfliktpotential sein, wenn es um das anschließende Aufräumen geht.
Der Kinderzimmerbewohner sieht zu Recht nicht ein, dass er die gemeinsam geschaffene Unordnung beseitigen soll! Das Geschwisterkind will sich hingegen nicht recht verantwortlich fühlen für das Zimmer des Anderen?
Eine besondere Konstellation, die bei Geschwistern nicht zu großen Altersabstands auch besondere Aufräum-Ideen erlaubt wie…

Zimmertausch!
Manchmal macht es mehr Spaß, statt des eigenen das Zimmer von Bruder oder Schwester aufzuräumen. Auf Kommando geht es los und eine bestimmte Zeit lang wird im Zimmer des jeweils anderen aufgeräumt.
Es bleibt bis zum Ende spannend, wer den anderen mit dem schöner aufgeräumten Zimmer überraschen kann!

Rollentausch!
Eltern und Kinder haben beide keine rechte Lust, sich ihren Aufgaben zu widmen?
Warum nicht tauschen? Während Mutter oder Vater das Chaos im Kinderzimmer beseitigt, räumen die – schon älteren – Kinder die Spülmaschine aus, tragen den Müll raus, fegen durchs Wohnzimmer oder nehmen die Wäsche von der Leine?

feste Zeiten festlegen!
Montags ist die Schule erst spät zu Ende, Dienstag warten immer besonders viele Hausaufgaben, Mittwoch ist Klavierunterricht
Schnell ist die Woche vergangen und der rechte Zeitpunkt zum Aufräumen wollte sich nicht finden lassen?

Wenn gründliches Aufräumen regelmäßig nötig ist, wird schon zu Beginn der Woche ein Termin mit allen Kindern vereinbart, der dann auch Vorrang beispielsweise vor spontanen Verabredungen hat.
So macht das Aufräumen vielleicht nicht mehr Spaß, aber es gilt immerhin die Devise „Geteiltes Leid …“.

gemeinsames Aussortieren.
Sich von Dingen zu trennen, kann – manchen mehr, manchen weniger – schwer fallen, aber auch befreiend wirken.
Endlich wieder mehr Platz, mehr „Luft“, weniger, das beim Staubwischen, Aufräumen, Aufbewahren stört.

Wenn jüngere Kinder etwas in den Schränken älterer Geschwister finden, für das diese eigentlich schon zu groß oder zu alt sind, fällt das Aussortieren oft leichter: Die Kleinen freuen sich über die neuen Lieblingsstücke, die Großen wissen die Sachen noch in der Nähe, wenn die Trennung (insgeheim) schwer fiel.

Ordnung halten einfach machen!
Wenn das Bücherregal zu knapp bemessen ist für alle Bücher, wenn der Schreibtisch keine Fächer und Ordnungshelfer bietet, um Stifte und Bastelmaterial ordentlich aufzubewahren, wenn Schubladen Mangelware im Kinderzimmer sind mit der Folge, dass immer und überall gequetscht werden muss, macht Ordnungshalten keinen Spaß und diesbezügliche Versuche werden nicht von Erfolg gekrönt sein!

Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, wo etwas fehlt, was noch gebraucht wird, wo Verbesserungspotential besteht.
Beim anschließenden Stöbern in Katalogen und im Internet lassen sich sicherlich schnell Anregungen finden, mit welchen Kommoden, Regalen, Kisten und Co. ein neues, verbessertes Ordnungssystem realisiert werden kann.
Je mehr dabei ihre guten – vielleicht auch unkonventionellen – Ideen einbringen, desto besser!

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1 Kommentare

  1. Gute Ideen, einiges kannte ich schon und den Rest werde ich mit meinen 2 Kids probieren. Aber wenn die lieben Kleinen sich nicht ab und zu in die Wolle kriegen würden, wäre doch was faul, oder!?

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