Köstliches aus frischen Früchten und einer Prise Fantasie: Gelees zu Hause selber kochen

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Selbstgemachtes geschenkt zu bekommen ist immer etwas ganz Besonderes!
Schließlich hat jeder so sein ganz eigenes „Geheim-Rezept“ für selbstgemachten Likör, für köstliches Gelee, raffinierte Konfitüre, fruchtiges Chutney oder andere Geschenke aus der Küche, die es so nirgends zu kaufen gibt – und so weiß man als Beschenkter vor dem Probieren nie, welches Geschmackserlebnis einen erwartet.

Warum nicht selbst einmal etwas Selbstgemachtes verschenken? Vielleicht aus den vielen verschiedenen Früchten, die jetzt und in Kürze erntereif im Garten oder auf dem Wochenmarkt zu finden sind?

Konfitüre selber zu machen war schon des Öfteren hier ein Thema. Wie es geht und worauf man für gutes Gelingen achten sollte, ist hier nachzulesen.

Nicht viel anders, vielleicht etwas aufwändiger, da die Früchte nicht nur geputzt, sondern auch entsaftet werden müssen, gelingt die Herstellung von Gelees.
Der Unterschied nämlich: Während Konfitüre aus den Früchten hergestellt wird, ist Fruchtsaft die Basis für Gelees.

Von der Frucht zum Saft
Wer viele Früchte in seinem Garten zu ernten hat und diese konservieren möchte, wird vielleicht über kurz oder lang mit der Anschaffung eines Entsafters liebäugeln, um große Mengen frischer Früchte zu einem Saft verarbeiten zu können, von dem man genau weiß, was dort den Weg in die Flasche gefunden hat!

Während kaltgepresster Saft nicht lange haltbar ist, bietet ein Dampfentsafter – elektrisch oder als mehrteiliges Set für jeden herkömmlichen Herd erhältlich – die Möglichkeit, den noch heißen Saft über eine entsprechende Vorrichtung gleich in bereit stehende Flaschen abzufüllen.
Ergebnis ist ein leckerer Fruchtsaft, der ohne zusätzliche Konservierungsstoffe auskommt und dennoch durch recht lange Haltbarkeit besticht.
Ein weiterer Vorteil des Heißentsaftens: Die Geliereigenschaften des so entstandenen Saftes sind für die weitere Verarbeitung zu Gelee besser als die von kaltgepressten Säften.

Vom Saft zum Gelee
Sind die Früchte erst einmal zu Saft geworden, unterscheidet sich die Herstellung von Gelee nicht sehr vom Kochen von Konfitüre. Ein übliches Vorgehen:

  • Der (erkaltete) Saft wird mit der auf der Packung angegebenen Menge Gelierzucker vermengt, die für zufriedenstellende Ergebnisse unbedingt eingehalten werden muss! Werden Fruchtstückchen mitverarbeitet, sollte die Mischung vor dem Kochen einige Stunden durchziehen können.
  • Unter Rühren wird alles zum Kochen gebracht und so lange sprudelnd gekocht, wie die Anleitung auf der Zuckerpackung es empfiehlt (in der Regel etwa 3-4 Minuten).
  • Eine Gelierprobe (ein Teelöffel der heißen Masse wird auf eine Untertasse gegeben) zeigt, ob alles gut ist: Dann nämlich, wenn das Gelee auf dem kalten Porzellan schnell fest wird.
  • Das Gelee wird schnellstmöglich heiß in bereit gestellte, picobello saubere Gläser abgefüllt und diese werden fest mit dem passenden Deckel verschlossen.

Kein Obst im eigenen Garten? Oder wenig Zeit?
Dann kann man sich das Putzen und Entsaften der Früchte auch Sparen und aus beliebigen, gekauften Fruchtsäften – pur oder in eigener raffinierter Mischung, mit oder ohne Obststückchen oder zusätzliche Gewürze – sein Gelee zum Selbergenießen und Verschenken zaubern!

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