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Mehr Sicherheit fürs Kind, ein gutes Gefühl für alle: Warum eine Smartwatch eine sinnvolle Alternative zum ersten Smartphone sein kann

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Wohl jedes Kind, das eins hat, liebt es. Und wohl jedes Kind, das noch keins hat, will eins. Ein Smartphone. Jenes verlockende kleine Gerät, das dank seiner unendlichen Möglichkeiten einfach einen magischen Reiz ausübt. Darum wird das erste eigene Handy auch in diesem Jahr wieder auf unzähligen Weihnachtswunschzetteln sicherlich ganz oben stehen. Und damit „betroffene“ Eltern vor allerlei Fragen stellen.

Wann ist der Zeitpunkt für erste Smartphone gekommen?

Das ist eine Frage, die natürlich alle Eltern individuell für sich und ihr Kind entscheiden müssen. Eine gängige Empfehlung lautet: Nach der Grundschulzeit. Wenn das Kind die nötige Reife besitzt, verantwortungsvoll mit Internet und sozialen Medien umzugehen. Und dies sollte etwa mit 12 Jahren der Fall sein.

Warum möchten Eltern selbst womöglich ihrem Nachwuchs ein Smartphone an die Hand geben?

Keine Frage: Ein Kind möchte ein Handy, um damit spielen, kommunizieren und die Weiten des Internets entdecken zu können. Für Eltern hingegen bedeutet das Smartphone des Kindes ein Stück mehr Sicherheit und – auch wenn es negativ behaftet klingt – Kontrolle.

Der Nachwuchs wird dadurch praktisch jederzeit erreichbar. Und das ist im Alltag doch oft so ungemein wichtig und nützlich! Eine kurze Mitteilung genügt und das Kind steht nicht ratlos vor der Haustür, wenn Mama sich auf dem Weg von der Arbeit verspätet. Stattdessen ist es beruhigt und kann sich gleich den Ersatzschlüssel vom Nachbarn holen.

Umgekehrt müssen Eltern sich nicht sorgen, wenn das Kind nicht pünktlich zu Hause erscheint. Es kann sich melden, wenn es den Bus verpasst hat. Es ist greifbar, wenn es beim Kicken mit Freunden nach dem Fußballtraining schlichtweg die Zeit vergessen hat.

Weiterhin bietet ein Smartphone Möglichkeiten, die im ersten Moment womöglich bedenklich anmuten, aber im Alltag Gold wert sein können. Eltern können beispielsweise dank entsprechender Apps praktisch jeden Schritt ihres Kindes lückenlos „überwachen“. Das sollte natürlich spätestens tabu sein, wenn der Nachwuchs sich dem Teenie-Alter nähert. Aber bei einem Zehnjährigen, der das erste Mal alleine mit der Bahn zum Musikunterricht fährt, ist es eben beruhigend zu sehen, dass er seinen Weg rechtzeitig und zielsicher gefunden hat. Und überdies bedeutet es eine ungeheure Erleichterung, jederzeit mit ihm kommunizieren zu können, sollte es doch Probleme geben.

Gibt es nicht eine sinnvolle Alternative zum Smartphone, wenn das Kind eigentlich noch zu jung dafür ist?

Ja, die gibt es! Und sie lautet: Eine kindgerechte Smartwatch, die ganz auf die Bedürfnisse von Eltern und Kind zugeschnitten ist.

An erster Stelle ist da aus Kindersicht vermutlich das ansprechende Design zu nennen. Denn eine „uncoole“ Uhr wird garantiert nicht zum geliebten Begleiter am Handgelenk.

Unverzichtbar ist die im wahrsten Sinne spielend leichte Bedienung. Das Versenden und Empfangen von (Sprach-) Nachrichten und das Telefonieren mit einem zuvor festgelegten Kreis von Rufnummern sind essentielle Funktionen, die das Kind auch in Stresssituationen problemlos beherrschen können muss.

Für ein Plus an Sicherheitsgefühl ermöglicht eine GPS Uhr für Kinder, dass Eltern deren Wege mittels App auf dem eigenen Smartphone verfolgen können. Und optional kann dies gar Alarm schlagen, wenn der Nachwuchs einen zuvor festgelegten Bereich verlässt.

So lässt sich der Kauf des ersten Smartphones fürs Kind vielleicht etwas hinauszögern, auch wenn der Nachwuchs danach quengelt. Denn Gründe gegen allzu frühen Smartphonegebrauch gibt es wahrlich viele:

Ein Smartphone bietet einfach zu viele Möglichkeiten und birgt zu viele Risiken

Vielen Eltern beschert es ein ungutes Gefühl, wenn das noch sehr junge Kind sich im Internet und in (Klassen-)Chats bewegt. Nicht unberechtigt ist schließlich die Sorge, dass es in seinem naiven Leichtsinn Kommentare oder Bilder postet, die es später bereuen könnte.

Das Smartphone übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus und raubt viel Zeit

Kinder lassen sich naturgemäß schnell für alles Mögliche begeistern. Und es ist für viele ungemein wichtig, stets informiert zu sein, mitreden zu können. Ehe man es sich versieht, verbringt der Nachwuchs so stundenlang vor Videos, über deren Sinn und Unsinn man am besten gar nicht mit ihm zu diskutieren versucht. Ständig klingelt und vibriert das Smartphone dank unzähliger eingehender Nachrichten. Und Spiele-Apps sorgen obendrein dafür, dass das Kind alles um sich herum vergisst. Die Zeit, die Familie und allzu oft auch die Hausaufgaben.

Das Smartphone kann anderes Wichtige zu kurz kommen lassen

Einen bedenklichen Aspekt der allzu frühen Handynutzung nannte just der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V., Thomas Fischbach. Eltern parkten immer früher den Nachwuchs vor dem Smartphone.

Was dadurch womöglich auf Dauer auf der Strecke bleiben und Kindern später in ihrer gesunden Entwicklung fehlen könnte? Miteinander zu spielen, anstatt allein. Ständig in Bewegung zu sein, anstatt nur auf dem Display zu tippen. Aktiv eigene kreative Ideen des Zeitvertreibs zu entwickeln, anstatt sich passiv von Apps und Co. bespaßen zu lassen.

Das Smartphone ist mitunter mehr Ärgernis als Hilfe im Alltag

Viele Eltern können sicherlich ein Lied singen von kaputten, verloren gegangenen, geklauten Smartphones. Warum? Weil das Smartphone in vielen Situationen nicht zur Lebensrealität von Kindern passt. Situationen, in denen eine Smartwatch am Handgelenk wahrlich der deutlich bessere Begleiter wäre.

Spielt der Nachwuchs draußen, ist die Gefahr eben groß, dass das Smartphone hinfällt und kaputt geht. Und paradoxerweise ist andererseits die Wahrscheinlichkeit gering, dass Kinder das Klingeln hören, wenn Eltern sie tatsächlich erreichen wollen. Denn allzu häufig gerät das Handy im Rucksack am Spielplatzrand auch in Vergessenheit… .

Bildquelle: © bigstock.com/ Studio37

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