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Erfrischung im Sommer? So klappt es selbst auf dem kleinsten Balkon!

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Ob man zur Arbeit muss oder nicht, das kann man leider selten nach Lust und Laune entscheiden. Und nach Wetterlage erst recht nicht. Ansonsten wären bei strahlendem Sonnenschein vermutlich Büros leer. Und beliebte Plätze am Badesee oder auf der Picknick-Wiese voll.

Und so gibt es eben immer wieder auch heiße Sommertage, an denen man von der Arbeit heimkommt. K.o. und nassgeschwitzt. Vor allem, wenn der Heimweg nicht im klimatisierten Auto erfolgte. Sondern man mit dem warmen Bus oder in der stickigen Bahn fuhr, über erhitzten Asphalt lief. Jene Tage, an denen man sich dann nichts sehnlicher wünscht als einen entspannten Ausklang derer. Und eine Portion herrlicher Abkühlung dazu!

Wer einen Garten hat, der kann sich dafür einfach ins XL-Planschbecken auf dem Rasen legen. Der hat vielleicht eine Gartendusche oder zumindest einen Wasserschlauch für spontanen Genuss von kühlem Nass. Oder gar einen richtigen Pool. Doch vielen anderen ist dieser Luxus nicht vergönnt, die nehmen mit wenigen Quadratmetern Balkon oder Terrasse vorlieb.

Doch zum Glück gilt: Platz ist nicht nur redensartlich in der kleinsten Hütte. Auch auf kleinster Fläche besteht Gelegenheit zur Erfrischung! Wie? So?

Vorbeugen ist besser als abkühlen

Manch ein Balkon wird tagsüber zum wahren Glutofen. Und je dunkler Hauswand und Balkonboden sind, desto mehr ist dies üblicherweise der Fall. Sorgen Sie am besten dafür, dass sich diese gar nicht erst aufheizen. Dauerhaft kann dafür eine dichte Bepflanzung in Kübeln die Sonne von Wänden abhalten. Doch natürlich können und sollen Pflanzen in aller Regel nicht den ganzen Balkon beschatten.

Abhilfe schaffen da vielmehr eine Markise oder ein Sonnenschirm. Doch diese möchte man vermutlich nicht den ganzen Tag unbeobachtet geöffnet lassen? Und abends ist der Boden dann eben doch kräftig aufgewärmt, gar zu heiß, um ihn zu betreten?

Dann kühlen Sie ihn zunächst mit Wasser ab, wenn Sie heimkommen. Und sorgen Sie, beispielsweise mit einem großen, hellen Strandtuch, dann dafür, dass er sich in der Sonne nicht wieder erwärmt. Während Sie erst einmal eine erfrischende Dusche genießen.

Die lauwarme Dusche

Apropos duschen: Danach steht einem nach einem arbeitsreichen, heißen Tag bestimmt der Sinn. Aber bitte nicht eiskalt! Danach schwitzt man nur umso mehr. Besser daher: Lauwarm duschen! Und sich dann in luftige Kleidung hüllen, durch die ein kleiner Sommerwind wehen kann. Kleidungsstücke aus Leinen oder aus leichter, heller Baumwolle sind dafür ideal und halten gleichsam gierige Mücken von der Haut fern.

Wasser? Immer gut!

Selbst wenn der Platz knapp bemessen ist. Für ein kleines Babyplanschbecken oder einen großen Blumentopf reicht er doch bestimmt. Da hinein kann man erst mal die Füße stecken. Oder das Wasser nutzen, um mit Handtüchern kühlende Umschläge für Beine und Nacken zu bereiten.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Ventilator und die feuchte Wäsche

Ein Ventilator gilt als Must-have im , wird in seiner Wirkung aber gerne überschätzt. Denn letztlich kühlt er die warme Luft nicht, sondern verteilt sie nur um.

Anders verhält es sich, wenn man ihn hinter einen Ständer mit nasser Wäsche stellt. Dann kann man sich die Verdunstungskühle um die Nase wehen lassen und verspürt deutliche Abkühlung. Und frisch gewaschene Wäsche ist noch schneller trocken als ohnehin schon in warmer Sommerluft.

Die Hitze reglos vorbeigehen lassen

Am besten erholen und entspannen kann man natürlich, wenn man abends nicht mehr viel tun muss. Daher: Am besten morgens alles erledigen, was abends zusätzlichen Schweiß auf die Stirn treiben würde. Bügeln beispielsweise. Oder kochen. Dann muss man abends nur noch aufwärmen, wenn einem denn überhaupt der Sinn nach warmer Kost steht.

Abends bleibt dafür dann die Zeit, die wirklich schönen Sommermomente auf dem Balkon zu genießen. Wenn die Grillen zirpen, man eine kühles Stück Melone futtert und dabei die Sonne langsam untergehen sieht.

Bildquelle: © bigstock.com/ SomeMeans

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