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Glätte, Gewürze, Gewicht: So kommen Schwangere gut und sicher durch die Advents- und Weihnachtszeit

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Jede ist ein Abenteuer. Egal ob es das erste oder das fünfte Kind ist, das im Bauch wächst. Egal welches Lebensalter man als werdende Mutter bereits erreicht hat. Und egal in welcher Jahreszeit das Baby letztlich zur Welt kommt. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Sie alle haben zweifelsohne ihre schönen Seiten. Doch zwei davon haben ihre ganz besonderen Tücken.

Sommerliche Dauerhitze ist ein Faktor, der die letzten Wochen der Schwangerschaft zu einer Tortur machen kann. Zu zweit schwitzt man eben doppelt, dazu kommen Schlaflosigkeit in tropischen Nächten und gerne Wassereinlagerungen. Der Winter hingegen hält andere Herausforderungen bereit. So gilt, zu Fuß auch auf eisglatten Wegen trotz Riesenbauchs stets sicher ans Ziel zu kommen. Allen adventlichen, kulinarischen Versuchungen zum Trotz nicht über die Stränge zu schlagen und das Gewicht im Griff zu behalten. Und vermeintlich harmlose Zutaten bei der Weihnachtsbäckerei genauer zu betrachten. Denn manches, das gut schmeckt und die Adventszeit prägt, kann ein Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind bedeuten.

Sicher unterwegs im Winter

in der Schwangerschaft ist generell eine gute Sache. Beim gemeinsamen Training kommt man unter Menschen. Er vertreibt die Wartezeit aufs Baby und verbrennt Kalorien. Und er kann sogar zur Sicherheit beitragen. Denn wer Ausdauer und Muskeln konsequent moderat trainiert, behält ein gutes Gefühl für den sich veränderten Körper. Und für den sich allmählich verlagernden Körperschwerpunkt.

Ideal sind „Drinnen-Sportarten“ wie Yoga, Schwimmen oder Training im Fitnessstudio. Denn dort ist man nie allein, sollte man plötzlich gesundheitliche Probleme bekommen. Und Sturzgefahr auf glatten Wegen oder rutschigen Laubbergen droht ebenfalls nicht während des Trainings.

Gutes tun können sich Schwangere ansonsten natürlich, indem sie sich viel zu Fuß an frischer Luft bewegen. Idealerweise stets mit Winterschuhen an den Füßen, die über keinen stolperträchtigen Absatz und keine rutschgefährliche Sohle verfügen. Besonders im Winter nutzen schließlich viele Menschen den Komfort öffentlicher Verkehrsmittel und Erkältungsviren haben so auf engem Raum leichtes Spiel.

Gedrängel in Kaufhäusern und auf Weihnachtsmärkten bedeutet ebenfalls ein erhöhtes Infektionsrisiko und zudem Stress. Gute Gründe dafür, dass sich in diesem Jahr getrost mal jemand anders um notwendige Besorgungen kümmern sollte. Oder aber man als Schwangere das Weihnachtsshopping bequem von zu Hause aus im Internet erledigt.

Nicht jeden Gang unter Menschen sollte und will man aber natürlich vermeiden! Warme Kleidung und Schuhe draußen, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiges Händewaschen können dann beitragen, sich nicht so schnell eine Erkältung einzufangen. Auch ein warmes Bad, viel Obst und Gemüse und ausreichend Schlaf sind der Gesundheit förderlich. Und natürlich dem Wohlergehen und der Entspannung zuträglich.

Was es hingegen unbedingt zu vermeiden gilt, auch wenn man es sich so richtig schön weihnachtlich machen möchte? Das Schleppen schwerer Weihnachtskisten und das Anbringen von adventlicher Deko auf einer Leiter stehend. All das fällt in diesem Jahr eindeutig in den Aufgabenbereich des werdenden Papas!

Mit moderater Gewichtszunahme durch den und die Weihnachtszeit

Zehn, fünfzehn Kilo Gewichtszunahme in der Schwangerschaft sind normal und unbedenklich. Doch im Advent lauern leider allüberall Versuchungen. In der Stadt locken die Gerüche von Crêpe-Stand und Pommes-Bude. Daheim stellen Adventskalender und Plätzchenteller den regelmäßigen Kaloriennachschub sicher. Und mit dem Weihnachtsfest erreicht die Schlemmerei ihren Höhepunkt.

Keine Schwangere sollte natürlich darben und sich alles verbieten. Genuss spielt in dieser oft nervigen und beschwerlichen Lebensphase schließlich eine wichtige Rolle. Aber zu viele Schwangerschaftspfunde belasten den Körper und sind nach der Entbindung ein Ärgernis.

Wie man diese umgeht? Sport und Bewegung generell sind da natürlich wesentliche Faktoren. Und viel zusätzliche Bewegung kann man im Alltag einbauen, indem man einfach mehr zu Fuß geht.

Ist man jedoch eine Naschkatze, die schlecht widerstehen kann? Dann bittet man den werdenden Papa, nicht ständig Süßkram zu kaufen. Oder diesen für Heißhungerattacken gut zu verstecken. Und verabredet mit Freundinnen, dass beim gemeinsamen Plaudernachmittag lieber Mandarinen statt Lebkuchen auf den Tisch kommen.

Generell sind die Advents- und Weihnachtszeit eben sehr gesellige Wochen. Und Essen und Trinken gehören einfach untrennbar dazu. Freundinnen-Brunch hier, Weihnachtsfeier dort. Machen Sie dabei am besten einen großen Bogen um verlockende Buffets, an denen oft zu viel auf dem Teller landet. Und bringen Sie Ihrerseits doch mal Kalorienarmes mit zur Klassenweihnachtsfeier. Es müssen nicht immer Plätzchen sein. Geschnittenes Obst ist ein schöner Kontrast zu all dem Zucker- und Fetthaltigen.

Wieder daheim ist ein heißes Getränk nach einem trubeligen Nachmittag eine Wohltat. Doch Instant-Getränke, Kinderpunsch, gesüßte heiße Zitrone und sahnigen Kakao sollte man ihren Energiewert betreffend nicht unterschätzen.

Zu guter Letzt: Planen Sie ein fettarmes Festmahl. Mageres Geflügel statt fetter Gans. Klöße sind figurfreundlicher als frittierte Pommes und Kroketten. Gedünsteter Rotkohl kommt im Gegensatz zu Gemüse in Sahnesoßen praktisch fettfrei daher. Und in puncto Dessert gibt es figurfreundliche Rezepte, die die Kalorienbilanz des Tages schonen.

Vorsicht bei diesen Speisen und Getränken!

Dass manches in der Schwangerschaft tabu sein sollte, ist allen bekannt. Dazu gehören beispielsweise Alkohol und Nikotin. Doch bei vielem, das man täglich isst und trinkt, macht man sich womöglich keine Gedanken. Und das kann fatale Folgen für den Verlauf der Schwangerschaft und Babys Gesundheit haben! Informieren Sie sich sorgfältig bei Ihrem Arzt, Ihrer Hebamme oder im Internet, welche Speisen Gefahr bedeuten können. Denn wir können an dieser Stelle keinen Anspruch auf Vollständigkeit der folgenden Aufzählung erheben!

  • Rohe Eier. Zum Beispiel in Plätzchenteig, in manchem Dessert oder in selbstgemachter Mayonnaise.
  • Roher oder nur halbgarer Fisch sowie Fleisch, das nicht durch gegart oder gebraten ist. Zum Beispiel das blutige Steak, Räucherlachs, Sushi oder das Mettbrötchen.
  • Luftgetrocknetes, Gepökeltes oder Geräuchertes aus dem Bereich Fisch, Fleisch und Wurst
  • Rohe (nicht pasteurisierte) Milch und Produkte daraus wie beispielsweise Rohmilchkäse
  • Gewürze in größeren Mengen, darunter auch typische „Weihnachtsgewürze“ wie Zimt, Anis oder Kardamom
  • Ungewaschenes beziehungsweise ungeschältes Obst und Gemüse und rohe Sprossen
  • Abgepackte, bereits geschnittene Fertigsalate
  • Koffeinhaltige Getränke in größeren Mengen, wobei die morgendliche Tasse Kaffee kein Problem darstellt
  • Fertiggerichte und Fast Food, die womöglich viele Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe enthalten
  • Lakritz

Bildquelle: © bigstock.com/ UldisZile

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