Schnell und einfach selbst gemacht: Hefeteig für Pizza

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Selbst gemacht schmeckt’s doch am besten.

Einen Hefeteig auf die Schnelle hinzukriegen, der nicht klebt, nicht bröselt und richtig schön aufgeht, ist hingegen oft ein Glücksspiel.

Hier ein erprobtes und bewährtes Rezept für einen Pizzateig, der für zwei Bleche Pizza ausreicht:

Man nehme:

1 Würfel Hefe, der zusammen mit einer Prise Zucker in 285 ml Wasser aufgelöst wird.

Nach einigen Minuten kommen hinzu:

4 Esslöffel (ca. 40 g) Oliven- oder anderes Speiseöl, 540 g Mehl und 1/2 Teelöffel Salz.

Alle Zutaten werden mindestens 10 Minuten lang gut miteinander verknetet, mit den Händen oder in der Küchenmaschine.

Sollte der Teig anschließend zu feucht sein und kleben, werden nach und nach kleine Portionen Mehl hinzugegeben und der Teig erneut durchgeknetet.

Sollte er hingegen zu trocken sein und bröckeln, werden nach und nach minimale Mengen Wasser hinzugegen, bis die Mischung stimmt!

Ist er „Genau richtig!“, wird der fertige Teig geschützt gegen Zugluft und (beispielsweise mit Klarsichtfolie) vor dem Austrocknen geschützt an einen warmen Ort gestellt, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat. Am einfachsten in den auf etwa 50°C vorgeheizten Backofen.

Nach etwa 30-40 Minuten wird der Teig in zwei Teile geteilt und (auf Backpapier) auf zwei Backblechen ausgerollt.

Um dabei gut in die Ecken zu kommen, leistet ein stabiler Trinkbecher als „Minirolle“ gute Dienste.

Nach Herzenslust darf nun belegt werden.

Anschließend muss die Pizza nur noch etwa 20 Minuten lang im vorgeheizten Backofen bei 200°C fertig gebacken werden, eine tolle Sache auch für das Abendessen beim Kindergeburtstag!

Hefeteig ist fettarm und er ist günstig herzustellen. Wer es lieber süß als herzhaft mag, findet vielleicht Gefallen an den Rezepten für Obstkuchen vom Blech oder für einen Hefezopf.

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5 Kommentare

  1. Hallo, habe mich bislang noch nciht an das Thema Pizza selber backen mit Kindern getraut weil ich mir zum einen unsicher bin, ob ich mit Fast Food Essen ein gutes beispiel für meine Kleinen bin. Und zum anderen, weil ich befürchte hinterher meine Küche drei Stunden putzen zu müssen. Meine Süßen sind leider sehr erfinderisch darin, Essen in der Gegend zu verteilen. Habt ihr einen Tipp für mich wie ich es schaffe, dass der Teig auf dem Tisch und nicht unterm Tisch bleibt?

  2. Hallo,

    ich finde, selbstgemachte Pizza hat viel Gutes: gemeinsames Kochen und gesunden Genuss (sofern der Belag das ein oder andere frische Obst oder Gemüse enthält und nicht allzu fettig ist).

    Vielleicht noch ein Tipp: Bei uns kam es immer sehr gut an, wenn jeder seine eigene Mini-Pizza belegen durfte.
    Erstens macht es den Kindern in der Regel viel Spaß, zweitens bekommt so jeder das, was er am liebsten mag (und muss später nichts „rauspulen“, das er nicht mag).

    Den Teig dazu in mehrere Stücke teilen, die ausgerollt jeweils einen kleinen runden Pizzaboden mit einem Durchmesser von etwa 10 bis 15 cm ergeben.
    Wenn man als Erwachsener dazu noch die „Vorarbeit“ leistet (Salami klein schnippeln, Gemüse schneiden oder abtropfen etc.) hält sich meist auch das Küchen-Chaos in Grenzen.

    So sind die Pizzas später handlicher, schnell gegessen und landen vielleicht nicht ganz so schnell auf dem Boden ;).

    Viele Grüße

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