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Auf ins kühle Nass: Eine Tasche für den Schwimmunterricht

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Die Aufregung unter Grundschulkindern ist gewiss groß, die Vorfreude hoffentlich ebenso, wenn es während der Unterrichtszeit erstmals heißt: „Auf zum Schwimmunterricht!“

Dass Schwimmunterricht – im Idealfall über mehrere Jahre hinweg – trotz immer weniger vorhandener Schwimmhallen auf dem Stundenplan vieler Schülerinnen und Schüler steht, ist zweifelsohne eine absolut sinnvolle und wunderbare Sache, denn sich frei im Wasser bewegen zu können, ist nicht nur pures Vergnügen für echte Wasserratten, sondern kann im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig sein.

Zudem ist Schulschwimmen im Vergleich zu anderen Sportarten ein recht preiswertes Vergnügen. Die Neuanschaffung einer teuren Ausrüstung oder hochwertiger Sportbekleidung für den Schwimmunterricht bedarf es nicht. Denn vieles, das der Schwimmunterricht – von der Badehose übers Handtuch bis zur Haarbürste – erfordert, ist ohnehin im Haushalt zu finden.

Ein wenig Vorbereitung und eine gute Ausstattung sind dennoch nicht verkehrt, um Woche für Woche morgens gut ausgerüstet in einen Schulvormittag mit Schwimmunterricht als willkommene Abwechslung von üblichen Unterrichtsstunden zu starten.
Und dazu gehört zweifelsohne die sinnvoll bestückte Schwimmtasche!

Die passende Größe der Schwimmtasche
Eine zu kleine Sporttasche ist ein Ärgernis, wenn alle Sachen immer hineingestopft und gequetscht werden müssen und der Reißverschluss sich trotzdem nur mit Mühe zuziehen lässt.
Eine zu große Sporttasche bedeutet hingegen unnötigen Ballast, der dem Kind das Tragen erschwert und mehr Stauraum als notwendig im Bus, im Klassenraum, im Umkleidebereich der Schwimmhalle an der Schulgarderobe beansprucht.
Die Frage, die sich daher vor dem Kauf gestellt werden sollte, lautet also:

Was muss eigentlich alles mit?
Natürlich die Badesachen, sprich: Badeanzug oder Badehose!
Dann selbstverständlich Handtücher und vielleicht ein Portemonnaie mit Kleingeld fürs anschließende Haaretrocknen. Dazu mitunter Badelatschen und auf jeden Fall Shampoo/Duschgel. Wenn erforderlich noch Kamm/Bürste, eventuell eine Badekappe und eine Schwimmbrille. Bei Brillenträgern noch ein Brillenetui.
Und gegen Hunger und Durst nach dem Auspowern im Wasser selbstredend ein Snack und eine Trinkflasche.

Legt man all dies mal kompakt zusammen, benötigt dies vermutlich weniger Platz als erwartet. Und die Schwimmtasche muss tatsächlich nicht viel größer gewählt werden.
Zwar werden mitunter während der Zeit im Wasser die Anziehsachen in der Schwimmtasche verstaut und diese werden naturgemäß im Laufe der Jahre mit zunehmendem Alter des Kindes größer werden.
Bis es jedoch soweit ist, dass die Tasche dadurch zu klein zu werden droht, hat das grundschultaugliche Design vermutlich ohnehin ausgedient und die erste Schwimmtasche wird zugunsten eines neuen, cooleren, größeren Modells weichen.
Als Anhaltspunkt: Sporttaschen für Kinder im Grundschulalter, die mit einem Nasswäschefach als Tasche für den Schwimmunterricht dienen, haben häufig eine Länge von +/- 35 Zentimetern und ein Volumen von +/-15 Litern.

Welche Kriterien sollte eine Schwimmtasche ansonsten erfüllen?
Kurz zusammengefasst hier die vermutlich wichtigsten 5:

1. Unbedingt wasserdicht: Das richtige Material
Nicht jede Tasche eignet sich als Schwimmtasche. Bestehen Zweifel, ob dies bei einem Modell der Fall ist, fragen Sie nach, ob das Material wirklich wasserdicht ist. Ansonsten drohen nicht nur Wasserflecken auf Böden und Möbeln in der . Eine nasse Stofftasche wird auch sehr schnell sehr unansehnlich werden, wenn sie auf dem Schulhof oder an der Bushaltestelle auf dem Boden abgestellt wird.

2. Streng getrennt: Ein Fach für Trockenes, eins für Nasses
Nicht alles, das in der Schwimmtasche transportiert wird, soll nach dem Schwimmunterricht durchnässt nach Hause getragen werden. Sinnvollerweise bieten viele Sporttaschen das bereits erwähnte Nasswäschefach für Badesachen und benutzte Handtücher, während andere Dinge – Wertsachen, Brötchentüte, eventuell mitgeführter Haartrockner – von Feuchtigkeit verschont bleiben.

3. Bequem unterwegs: Tragegriffe und Schultergurt
Für die Freizeit ist ein Sportrucksack eine praktische Sache. Für den Schulalltag, in dem in der Regel der Ranzen den Platz auf dem Rücken einnimmt, ist die klassische Sporttasche die bessere Wahl. Diese sollte dank entsprechender Griffe auf kurzen Strecken bequem in der Hand liegen.
Für ein stets komfortables Tragen über der Schulter – egal, wie sehr das Kind im Laufe der Grundschulzeit in die Höhe wächst, egal, ob die Tasche über dem dünnen Sommer-Shirt oder über der dicken Winterjacke getragen wird – ist ein gepolsterter, in der Länge einstellbarer Tragegurt unverzichtbar.

4. Auf einen Blick alles gefunden: Übersichtlichkeit
Ein separates, geschütztes Innenfach für kleine Wertsachen und andere kleine Dinge ist nicht verkehrt. Zu viele Fächer sollten es jedoch nicht sein, damit die Suche nach allem Benötigten schnell gelingt. Schließlich bedeutet Schwimmunterricht mit ausreichender Zeit im Wasser häufig ohnehin einen straffen Zeitplan. Viel Zeit für das Kramen nach Kleingeld bleibt da nicht.
Gibt es kein Innenfach für kleine Shampoofläschchen und Co., ist eine wasserdichte Kulturtasche (aus dem Drogeriemarkt) eine sinnvolle Ergänzung zur Schwimmtasche.

5. Keine Verwechslungsgefahr: Individualität
In Umkleidekabinen geht es wuselig zu und schnell sind Sachen vertauscht. Damit dies nicht geschieht, sollte die Tasche leicht auffindbar mit Namen beschriftet sein, noch besser jedoch in ihrem Design so auffallend und idealerweise einzigartig, dass keine Verwechslungsgefahr droht.

Link zum Thema hier im Blog:
Nasse Haare nach dem Schwimmunterricht sind ein Ärgernis? Hier gibt es einige Tipps zum Haarewaschen speziell für Kinder mit langer Haarpracht.

Bildquelle: Henning Westerkamp/Pixabay

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