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Mitgebsel zum Kindergeburtstag? Diese kommen garantiert gut an!

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zum gehören auf jeden Fall zu jenen Dingen, über deren Sinn oder Unsinn man wahrlich streiten kann! „Mitgebsel-Gegner“ werden anführen, dass es schließlich das Geburtstagskind ist, das es zu beschenken gilt. Und doch nicht seine Gäste! Zumal Gastgeber-Eltern sich heutzutage finanziell häufig ohnehin schon arg ins Zeug legen, um den Nachwuchs ein unvergessliches Event zu bescheren.

Mitgebsel-Befürworter mögen kontern, dass es aber eben eine schöne Geste ist, Gästen etwas mit auf den Heimweg zu geben. Als kleines Dankeschön – und nicht zuletzt als nette Erinnerung an eine gelungene Feier unter guten Freunden. Selbst für viele Hochzeitspaare sind Gedanken über solche Gastgeschenke oder „Give-aways“ schließlich heutzutage Teil der Feierlichkeiten.

Das heißt kurz und gut: Erlaubt ist in diesem Falle, was gefällt. Und ob das eigene Geburtstagskind nun Mitgebsel am Ende verteilt oder nicht, ist jeder Familie natürlich selbst überlassen. Mehr noch: Weder sollte man danach schielen, wie andere Eltern dies handhaben. Noch sollte man sich durch Gequengel des eigenen Kindes verpflichtet fühlen, dass man doch Mitgebsel kauft. Zumal, wenn das gesetzte Party-Budget erreicht oder gar bereits überschritten ist.

Von Mitgebseln, die wirklich keine Freude machen…

Wenn man sich jedoch für Mitgebsel entscheidet, dann sollte man diesem Punkt auf der To-do-Liste auch entsprechende Beachtung zukommen lassen. Dann sollte man sich Zeit nehmen, über den Inhalt der Mitgebseltüten nachzudenken und diese liebevoll zu gestalten. Kein Kind hat schließlich Spaß an Dingen, die nur kurze Zeit Freude machen und dann nutzlos in der Ecke landen.

Soll heißen? Bitte keine Radiergummis, die zwar lustig aussehen, die Striche auf dem Papier aber mehr verschmieren, anstatt sie zu entfernen! Keine Wasserpistolen, die nur wenige Zentimeter weit einige müde Wassertropfen zerstäuben. Oder Party-Tröten, denen nach gefühlt dreimal hinein gepustet zu haben die Luft ausgeht. Doch was dann hineintun, was nicht viel kostet und sinnvoll ist?

… und welchen, die dies durchaus können!

Welche Mitgebsel sind eine gute Wahl? Das hängt selbstredend von verschiedenen Faktoren ab. Vom Alter der Kinder und deren Interessen beispielsweise. Auch das Party-Motto kann sich in den Mitgebseln widerspiegeln. Und zu guter Letzt kann gar die Jahreszeit bei der Auswahl eine Rolle spielen. Nach so langer Vorrede nun aber endlich einige Beispiele!

Hier unsere Vorschläge für Mitgebsel…

… für Spiel und Spaß!

Bücher für die Kleinen sind im Grunde immer eine schöne wie sinnvolle Idee. Mini-Bücher aus beliebten Reihen gibt es praktisch von je her für kleines Geld. Und wenn diese mal ausgedient haben, kann man sie vielleicht sogar noch weiter verschenken.

Für hübsche Kleinigkeiten wie Seifenblasen hingegen wird kaum ein Kind je zu alt. Und sobald der erste Frühlingstag sich zeigt, werden diese gewiss zum Einsatz kommen. Ebenso wie Straßenkreide. Klebetattoos oder Fensterbilder stehen bei jüngeren Kindern ebenfalls hoch im Kurs und sind für kurze Zeit schöne Erinnerungsstücke.

In der Küche kann indes ein witziger Kühlschrankmagnet an die lustige Feier erinnern. Im Kinderzimmer genauso ein kleines Geduldspiele oder kleine Spielfiguren aus bei Kindern beliebten Themenwelten.

… mit Erinnerungswert!

Ein schönes Erinnerungsstück, das nicht viel kostet, aber gleichzeitig einen hohen ideellen Wert hat? Das ist ein Bild von der gesamten Geburtstagsgesellschaft! Ein Gruppenfoto ist heutzutage mit der Digitalkamera schließlich schnell gemacht. Und während der eine Elternteil Spiele anleitet, kann der andere dies schnell in entsprechender Anzahl der Gäste ausdrucken. Aufgeklebt auf ein Stück Tonkarton sowie versehen mit Datum und Anlass findet es daheim später den Weg an die Kinderzimmerwand. Und vielleicht sogar dauerhaft ins Fotoalbum.

Von Mama und Papa gemacht ist zwar gut? Von den kleinen Gästen selbstgemacht jedoch noch viel besser? Dafür haben wir im Laufe der Zeit einige Bastelideen vorgestellt, deren Resultate einfach gemacht sind. Und die die Kinder natürlich anschließend mit nach Hause nehmen dürfen!

Wie wäre es da zum Beispiel mit dem selbst gestalteten Bilderrahmen, in den gleich das Erinnerungsfoto kommt? Knuffige Pompontiere? Fantasievoll verzierte Wäscheklammern?

Wer ohnehin über einen Fundus an Bastelmaterial verfügt oder bereit ist, in diesen zu investieren, kann natürlich auch

  • Armbänder knüpfen,
  • Kerzen verzieren,
  • Seifen herstellen,
  • Bügelperlen stecken,
  • Tiere oder anderes aus ofenhärtender Modelliermasse kneten,
  • Schlüsselanhänger aus Filz nähen,
  • Bilder mit „Zuckerkreiden“ malen,
  • Kunstwerke aus Salzteig herstellen

und vieles andere mehr!

… für das tägliche Leben!

Viele Kinder lieben es, nicht nur in großer Runde mit anderen, sondern auch daheim zu basteln. Kleine Motivlocher, eine Konturenschere, Glitzerklebe und ähnliche Bastelhelfer machen sich deshalb in deren Sammlung sicherlich gut.

Ein reflektierender Schlüsselanhänger ist beispielsweise ein nützlicher Begleiter, der Individualität an Sporttaschen und Ranzen schafft. Wohingegen im Unterricht Dinge wie ein guter Anspitzer, hochwertige Buntstifte oder der besagte Radiergummi sicherlich Verwendung finden. Ebenso wie praktische und witzig gestaltete Aufkleber mit Namensfeld zum Beschriften für Schulbücher und Hefte.

… für Genussmomente!

Was fällt einem da als erstes ein? Womöglich: Süßigkeiten! Zwar sind diese weder sehr gesund noch pädagogisch wertvoll, aber sie kommen garantiert gut an. Doch auch anderes kann Genuss bedeuten! Besonders Mädchen lieben alles rund um die Schönheit, wenn es gut duftet. Haarshampoo oder Bodylotion in Probiergröße beispielsweise oder die beliebten Badekugeln. Was hingegen bei beiden Geschlechtern bis ins Grundschulalter hinein Anklang finden dürfte? Malseife, Knisterbad, Quietschente und Co. für die Badewanne!

… passend zur Jahreszeit!

Was grünt und blüht, passt perfekt in den Frühling! Blumensamen oder Kressesamen sind dann nette, kleine Mitgebsel, mit denen jedes Kind etwas anzufangen weiß. Für Letztere braucht es schließlich nicht einmal einen Topf und Erde, um bereits nach wenigen Tagen ernten zu können!

Passend zur Jahreszeit sind weiterhin selbstgebastelte Dinge wie Weihnachtsschmuck, verzierte Ostereier oder Karnevalsmasken. Eine spezielle Anleitung dafür bedarf es häufig nicht, sondern vielmehr Fantasie. Und wenn doch eine Anleitung her soll, findet man diese garantiert mit wenigen Klicks im Internet.

Ein Tipp zum Schluss?

Um Chaos und Durcheinander zu vermeiden, ist es ratsam, den Kindern erst beim Abschied die fertig gepackten Tüten zu überreichen. Beginnt die „Plünderung“ hingegen schon während der Feier, weiß irgendwann garantiert niemand mehr, wem was gehörte. Und im schlimmsten Falle drohen deshalb gar Streit und Tränen.

Bildquelle: © bigtsock.com/  Gelpi

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1 Kommentare

  1. Wenn der nächste Geburtstag vor der Tür steht, werden Ideen gebraucht. Dafür danke ich euch! Ihr habt mir ein paar gute Tipps gegeben. Vor allem die Idee mit den Mini-Büchern und dem Gruppenfoto haben mir gefallen.

    Beste Grüße
    Timo

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